Äh... Toleranz bedeutet doch nicht, dass man andere an den positiven Schlussfolgerungen der eigenen Meinung teilhaben lässt.mtt hat geschrieben: Geraeteeigenklang in der immer wieder vorgetragenen Form ist für mich völliger Quatsch und gleichzeitig ist diese Aussage Toleranz im Höchstmaß.
Vielleicht denkst du mal mal drüber nach.
Toleranz bedeutet für mich in diesem Fall...
.. aus Sicht der Verstärkerklanggegner: Anerkennen, dass die Verstärkerklanghörer tatsächlich irgendetwas wahrnehmen, woher und warum auch immer. Auch wenn man sicher ist, dass es nicht elektrisch/akustisch aus dem Verstärker kommt - es ist trotzdem da, zumindest in der Wahrnehmung der Leute, und sie sind glücklich damit.
.. aus der Sicht der Verstärkerklanghörer: Anerkennen, dass das was sie wahrnehmen und glücklich macht, keineswegs objektiv elektrisch/akustisch aus dem Verstärker kommen muss, dass diejenigen, die es nicht hören, keineswegs Holzohren sind, dass es für die Wahrnehmung ausreichend andere Erklärungen gibt.
In beiden Fällen ergibt sich m.E. diese Toleranz automatisch aus der Erkenntnis, dass Wahrnehmung nicht ein-eindeutig von der Physik des Schalles determiniert ist.
@Ben, Klaus: einen Blindtest würde ich dann vorziehen, wenn ich sicher sein wollte, dass ich auf rein akustischer Basis entscheide. Bei der von Klaus vorgeschlagen Methode muss man sich bewusst sein, dass unweigerlich auf Basis aller wahrgenommenen Reize und Informationen entschieden wird.