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Re: Übersteuerung durch ATM

Verfasst: Fr 4. Nov 2011, 11:21
von CNeu
Nubi hat geschrieben: Bitte in solchen Fällen direkt die Hotline anrufen.

Grüße
Nubi
Meine Rede. :wink:

Re: Übersteuerung durch ATM

Verfasst: Fr 4. Nov 2011, 12:38
von SubstanceSound
Hallo nochmal,

danke an alle, für die vielen Antworten. Habs im Handbuch vom Yamaha nochmal nachgelesen:

"Eingangsempfindlichkeit: CD usw. ....200 mV"
"Maximales Eingangssignal: CD usw. (1kHz, 0,5% THD) .....2,2 V oder höher"

(Wie ist das "oder höher" zu verstehn?)
Da es sich offensichtlich um ein relativ hohes maximales eingangssignal handelt und auch nichts verzerrt, ist wohl alles in ordnung. Hab halt überlegt, ob das eventuell nen Einfluss auf die Lebensdauer vom Verstärker haben könnte.
Verwirren tut mich dann aber noch die Aussage im Handbuch von meine Soundkarte (Terratec DMX 6Fire USB, im moment nicht in betrieb mangels funktionierender Treiber):
"[...] Die Analog-Ausgänge arbeiten mit musikerfreundlichen Pegeln von 2,5V rms. [...]"
Wär ja wieder n gutes Stückchen über den maximalen Eingangspegel und weit über den von Weyoun genannten Pegeln

Grüße

Re: Übersteuerung durch ATM

Verfasst: Fr 4. Nov 2011, 12:49
von Zweck0r
Bei PCs brauchst Du das Dämpfungskabel nicht. Wenn es mit ATM verzerrt, einfach Windows-Lautstärke herunterdrehen und Verstärker dafür lauter. Das gleiche gilt für CD-Player oder andere Quellengeräte mit eigener Pegeleinstellung.

Mit der Methode verschenkt man zwar etwas Rauschabstand und evtl. Bitauflösung (bei den 24 Bit der Terratec definitiv irrelevant), aber bei halbwegs hochwertigen Komponenten sollte das unhörbar bleiben.

Grüße,

Zweck

Re: Übersteuerung durch ATM

Verfasst: Fr 4. Nov 2011, 12:57
von CNeu
SubstanceSound hat geschrieben:Hab halt überlegt, ob das eventuell nen Einfluss auf die Lebensdauer vom Verstärker haben könnte.
Ein ATM hat immer negativen Einfluss auf die Lebensdauer eines Verstärkers, da ihm mehr Leistung abverlangt wird.

Re: Übersteuerung durch ATM

Verfasst: Fr 4. Nov 2011, 13:19
von Weyoun
CNeu hat geschrieben:
SubstanceSound hat geschrieben:Hab halt überlegt, ob das eventuell nen Einfluss auf die Lebensdauer vom Verstärker haben könnte.
Ein ATM hat immer negativen Einfluss auf die Lebensdauer eines Verstärkers, da ihm mehr Leistung abverlangt wird.
Nur, wenn man ihn ständig am Limit betreibt.
Wenn man mit gehobener Zimmerlautstärke hört (also 30-40dB unter Maximum), ist es völlig Wurst, ob das ATM die Bässe um 12 dB erhöht. :wink:

Re: Übersteuerung durch ATM

Verfasst: Fr 4. Nov 2011, 13:28
von CNeu
Weyoun hat geschrieben:
CNeu hat geschrieben:
SubstanceSound hat geschrieben:Hab halt überlegt, ob das eventuell nen Einfluss auf die Lebensdauer vom Verstärker haben könnte.
Ein ATM hat immer negativen Einfluss auf die Lebensdauer eines Verstärkers, da ihm mehr Leistung abverlangt wird.
Nur, wenn man ihn ständig am Limit betreibt.
Wenn man mit gehobener Zimmerlautstärke hört (also 30-40dB unter Maximum), ist es völlig Wurst, ob das ATM die Bässe um 12 dB erhöht. :wink:
Am Ende des Tage muss er mehr Leistung bereitstellen, was auf die Lebensdauer geht.

Re: Übersteuerung durch ATM

Verfasst: Fr 4. Nov 2011, 13:51
von Weyoun
So ein Käse!
Ohne ATM stelle ich den Verstärker lauter, um den Basspegel zu erreichen (noch mehr Stromverbrauch, da Höhen und Mitten auch angehoben werden!) oder nutze die Loudness-Funktion (ähnliches Ergebnis wie beim ATM).

Außerdem: Weißt du, wie die Hersteller bei den Geräte-Erprobungen ihre Lebensdauerzyklen fahren?
Da wird bei hohen Temperaturen der Verstärker permanent im Volllastbetrieb gefahren (da hängen keine Lautsprecher sondern Ersatzlasten dran).

Das "Bisschen", was der ATM da den Verstärker zusätzlich belastet (wir reden hier immer von gehobener Zimmerlautstärke), ist gelinde gesagt "PillePalle" (von 30 Jahren sinkt die Haltbarkeit vielleicht auf 29,9 Jahre). :wink:

LG,
Martin