Re: Und Endstufen "klingen" doch !!
Verfasst: Mo 1. Apr 2019, 17:25
Hallo llsergio,
ich kann alle Punkte deines Berichts bestätigen, auch wenn hier im Forum die Meisten das nicht hören wollen/können/sollen. Egal, wenn es für einen gut und auch alles gleich klingt, der kann sehr viel Geld sparen.
Seit Jahren stelle ich (und auch Bekannte) schon klangliche Unterschiede bei Verstärkern/Endstufen fest. Der Einfluß ist dabei etwas deutlicher wie bei Vorstufen oder gar Zuspielern (außer Schallplatte zu digitalen Medien). Ich kann bestätigen, daß den Haupteinfluß schon die Lautsprecher und Raumkomponenten/Sitzposition usw. haben. Aber eben auch zu einem gewissen Teil auch die Endstufen. Klar ist aber auch, daß nur durch den Wechsel des Verstärkers nicht plötzlich die "Wahnsinns-Anlage" entsteht
Nuancen eben.
Meiner Erfahrung nach ist die entscheidenste technische Größe, die jedoch sehr selten angeben wird, die Slew Rate der Endstufe. Hat diese unter 50 V/ys, so klingt der Verstärker langsamer, weicher, englischer
, bei einem Wert größer 200 V/ys klingt ein Klatschen auch wie ein Klatschen und nicht wie das Aneinanderreiben zweier Oberschenkel einer zu dicken Person beim Laufen
(sorry, der mußte einfach sein). Diese Schnelligkeit wird jedoch oft als "aggressiv" bezeichnet. Der Frequenzgang dürfte in der heutigen Zeit bei allen Verstärkern nahezu identisch sein, da sind nur minimalste Unterschiede zu sehen. Die Leistung ergibt sich auch nur für die maximale Lautstärke ohne Verzerrung, wichtig ist aber auch noch der niedrige Ausgangswiderstand der Endstufen. Wenn hier Endstufen z.B. noch bis 1 Ohm und darunter als Last zurechtkommen, spielt das auch eine entscheidende Rolle. Die Enstufe sollte die Kontrolle über die Lautsprecher haben und nicht von denen beeinflußt werden. Stichwort aufschwingen - wummriger Baß. Auch dieser Wert wird meist von den Herstellern nicht angegeben.
NAD und Rotel kenne/hatte ich auch, englisch neutral und eher zurückhaltend, die Teac habe ich noch nicht gehört. Die erwähnte IMG 2000d benutze ich auch bei meiner "kleinen" Anlage, gebrückt (obwohl meine Lautsprecher nur 120 W bei 4 Ohm vertragen), die ist schon relativ schnell und für den Preis kommt die fast an meine gebrückten analogen "Monster" der "großen Anlage" ran, die ein zig-faches mehr gekostet haben. Mit XLR brummt oder rauscht dann auch nichts.
Eine Diskussion ergibt hier nur Gewinner oder nur Verlierer, da letzendlich alles eigene Geschmacksache ist, wie der Klang der Lautsprecher an sich auch. Hauptsache es gefällt selbst und schön für jeden, der sein Optimum gefunden hat.
ich kann alle Punkte deines Berichts bestätigen, auch wenn hier im Forum die Meisten das nicht hören wollen/können/sollen. Egal, wenn es für einen gut und auch alles gleich klingt, der kann sehr viel Geld sparen.
Seit Jahren stelle ich (und auch Bekannte) schon klangliche Unterschiede bei Verstärkern/Endstufen fest. Der Einfluß ist dabei etwas deutlicher wie bei Vorstufen oder gar Zuspielern (außer Schallplatte zu digitalen Medien). Ich kann bestätigen, daß den Haupteinfluß schon die Lautsprecher und Raumkomponenten/Sitzposition usw. haben. Aber eben auch zu einem gewissen Teil auch die Endstufen. Klar ist aber auch, daß nur durch den Wechsel des Verstärkers nicht plötzlich die "Wahnsinns-Anlage" entsteht

Meiner Erfahrung nach ist die entscheidenste technische Größe, die jedoch sehr selten angeben wird, die Slew Rate der Endstufe. Hat diese unter 50 V/ys, so klingt der Verstärker langsamer, weicher, englischer



NAD und Rotel kenne/hatte ich auch, englisch neutral und eher zurückhaltend, die Teac habe ich noch nicht gehört. Die erwähnte IMG 2000d benutze ich auch bei meiner "kleinen" Anlage, gebrückt (obwohl meine Lautsprecher nur 120 W bei 4 Ohm vertragen), die ist schon relativ schnell und für den Preis kommt die fast an meine gebrückten analogen "Monster" der "großen Anlage" ran, die ein zig-faches mehr gekostet haben. Mit XLR brummt oder rauscht dann auch nichts.
Eine Diskussion ergibt hier nur Gewinner oder nur Verlierer, da letzendlich alles eigene Geschmacksache ist, wie der Klang der Lautsprecher an sich auch. Hauptsache es gefällt selbst und schön für jeden, der sein Optimum gefunden hat.