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Von nuInkonsequenz und nuKompromissfähigkeit

Fragen und Antworten rund um Produkte und Dienstleistungen der Nubert Speaker Factory und Nubert electronic GmbH.
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HighwayStar
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Re: Von nuInkonsequenz und nuKompromissfähigkeit

Beitrag von HighwayStar »

R.Spiegler hat geschrieben: Aber Herr Nubert hat doch mal geschrieben, dass er keine Downfire-Woofer mag!" [/i]
"Was schert mich mein dummes Geschwätz von gestern" könnte man da den ersten Bundeskanzler zitieren – falls das Statement zur aktuellen Entwicklung von Günther Nubert himself stammen würde. Der scheint indes das Interesse an seinen Lautsprechen verloren zu haben (war der Herr Nubert überhaupt auf dem NuDay letze Woche?).

Wie sonst soll ich verstehen, dass das Statement zur "nuInkonsequenz" und dem daraus resultierenden Abweichen vom "rechten Weg" jetzt nicht aus der Entwicklungsabteilung kommt?

Mir persönlich ist es völlig Wurst, nach welchem Prinzip die neuen Subwoofer funktionieren. Oder um es mit einem anderem Ex-Kanzler zu sagen "Wichtig ist, was hinten [in diesem Fall: unten] rauskommt".

Warum nubert jetzt den eigenen Katechismus verleugnet (keine Downfire-Subs, keine Orstsentzerrung), erschließt sich mir mit diesem Statement nicht. Ich vermute mal, dass es nicht nur darum ging, Dinge einfach mal anders zu machen. Sondern dass es durchaus auch handfeste technische Gründe gab, einen neuen Weg einzuschlagen.Und genau die würden (nicht nur) mich interessieren.

LG
Highwaystar

PS:
Im Übrigen fällt es (sicher nicht nur) mir schwer, über ungelegte Eier - sprich neue Downfire-Subs – zu diskutieren. Wenn diese bereits auf dem NuDay präsentiert wurde, bitte ich doch darum, alle bereits verfügbaren Informationen offenzulegen. Wie sonst sollte eine ungestörte Diskussion möglich sein?
LG
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Zweck0r
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Re: Von nuInkonsequenz und nuKompromissfähigkeit

Beitrag von Zweck0r »

HighwayStar hat geschrieben:Warum nubert jetzt den eigenen Katechismus verleugnet (keine Downfire-Subs, keine Orstsentzerrung), erschließt sich mir mit diesem Statement nicht.
Es war nicht "keine Ortsentzerrung", sondern "keine Automatik". Und diese Meinung zu ändern, nachdem die erste Automatik die Qualitätskontrolle passiert hat, ist doch absolut nachvollziehbar.

Schade finde ich nur, wenn der manuelle PEQ dafür gleich komplett gestrichen wird. Und, wenn keine Software für Windows-PCs geplant ist.
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HighwayStar
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Re: Von nuInkonsequenz und nuKompromissfähigkeit

Beitrag von HighwayStar »

Zweck0r hat geschrieben:
HighwayStar hat geschrieben: Schade finde ich nur, wenn der manuelle PEQ dafür gleich komplett gestrichen wird. Und, wenn keine Software für Windows-PCs geplant ist.
Echt jetzt? Sind das auch wieder so Insider-Informationen, die nur die Besucher des NuDays erhalten haben?*)

LG
Martin

*) Ich kann mir in den A**** beißen, dass ich nicht hingefahren bin.
LG
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Re: Von nuInkonsequenz und nuKompromissfähigkeit

Beitrag von Zweck0r »

Ist bisher nur eine üble Vorahnung.
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Re: Von nuInkonsequenz und nuKompromissfähigkeit

Beitrag von R. Steidle »

HighwayStar hat geschrieben:"Was schert mich mein dummes Geschwätz von gestern" könnte man da den ersten Bundeskanzler zitieren – falls das Statement zur aktuellen Entwicklung von Günther Nubert himself stammen würde. Der scheint indes das Interesse an seinen Lautsprechen verloren zu haben (war der Herr Nubert überhaupt auf dem NuDay letze Woche?).

Wie sonst soll ich verstehen, dass das Statement zur "nuInkonsequenz" und dem daraus resultierenden Abweichen vom "rechten Weg" jetzt nicht aus der Entwicklungsabteilung kommt?

(...)

PS:
Im Übrigen fällt es (sicher nicht nur) mir schwer, über ungelegte Eier - sprich neue Downfire-Subs – zu diskutieren. Wenn diese bereits auf dem NuDay präsentiert wurde, bitte ich doch darum, alle bereits verfügbaren Informationen offenzulegen. Wie sonst sollte eine ungestörte Diskussion möglich sein?
Uff. Öffentlich zu mutmaßen, dass Herr Nubert "das Interesse an seinen Lautsprechern verloren" hat, weil er nicht an den nuDays teilgenommen oder sich im Forum zu Wort gemeldet hat, finde ich ziemlich daneben. Unserer Hausmesse musste Herr Nubert aus gesundheitlichen Gründen fernbleiben. Dass er im Forum nicht mehr so häufig aktiv ist wie früher, ist keine neue Erkenntnis. Mal ganz davon abgesehen, dass sich die Entwicklungsarbeit heute auf viel mehr Schultern verteilt und Herr Nubert dabei eine eher leitende Rolle einnimmt, als noch vor einigen Jahren, als er noch jede neue Box persönlich abgestimmt hat, sind unsere Ingenieure nun einmal primär mit der Entwicklung und Pflege unserer Produkte beschäftigt. Dass sie für unsere Kundinnen und Kunden im nuForum und auf anderen Wegen ansprechbar und erreichbar sind, ist eine der vielen Stärken, die Nubert von anderen Herstellern in der Branche abhebt. Aber um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern sich hauptsächlich andere Kolleginnen und Kollegen. Im Forum treten diesbezüglich vor allem Herr Spiegler als Repräsentant der Geschäftsleitung sowie seit einiger Zeit Herr Hennig und ich namentlich in Erscheinung. (Unterstützt von einem größeren nuTeam, das weitgehend hinter den Kulissen arbeitet.)

Herr Spiegler hat die Gründe für unsere Neuorientierung im Subwoofer-Bereich recht umfassend und, wie ich finde, nachvollziehbar dargelegt. Diese Entscheidungen sind nicht über Nacht gefallen und sie wurden auch nicht im Alleingang von der Marketing-Abteilung gefällt. Die neuen nuSubs sind das Ergebnis monatelanger Recherchen, Diskussionen und Tüfteleien mit unseren Produktionspartnern. Natürlich gibt es auch technische Gründe für die neuen Entwürfe. Aber vor allem ist es uns gelungen, Hindernisse, die bislang *gegen* die Downfire-Bauweise gesprochen haben, zu umgehen. Das sollte Herr Spieglers Beitrag klar machen.

Es muss nicht jede Neuheit sofort komplett auseinandergenommen und diskutiert werden. Man kann diese Vorankündigung einfach so nehmen, wie sie gedacht war: als spannenden Ausblick auf kommende Produkte und Einblick in laufende Entwicklungen. Die Präsentationen bei unserer Veranstaltung sollten es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ermöglichen, einen ersten Eindruck von den Produktneuheiten zu gewinnen - nicht mehr und nicht weniger. Wenn der Marktstart der neuen nuSubs näher rückt, werden wir weitere Details zu diesen Produkten veröffentlichen. Derzeit sind auch uns noch nicht alle Feinheiten abschließend bekannt.

Ich wundere mich wirklich über den vorwurfsvollen Tonfall dieses Beitrags, HighwayStar. Was ist denn los?
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Master J
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Re: Von nuInkonsequenz und nuKompromissfähigkeit

Beitrag von Master J »

Firmen ändern sich. Wenn man Glück hat durch Innovation und Wachstum.
Ist bei mir im Laden auch nicht anders: Von 15 auf 50 Leute innerhalb der letzten 20 Jahre.
(Bin trotzdem noch der Praktikant in der Wahrnehmung der Alt-Kunden. ;) )
"Mein" Produkt ist von "So eine Schei$$e kann man doch nicht guten Gewissens verkaufen" zum Marktführer in der Branche geworden.
Weil man eben sinnvoll neue Wege genommen und bedarfsgerecht entwickelt hat, nachdem die Technologie da war - und ab einem gewissen Volumen geht "wird schon tun", "mache ich nebenbei", "bleibt wie immer" halt nicht mehr.
Da braucht es Spezialisten auf dem jeweiligen Gebiet, die zwar Ahnung von den jeweiligen Möglichkeiten der anderen Fachbereiche haben müssen, jedoch nicht alles selbst machen sollen.

AndyRTR hat geschrieben:Dabei noch nicht mal allen frei zugängige Standards und kein OpenSource zu verwenden ist töricht und verschließt vielen unnötig den Zugang. Zu schnell könnten die aktuellen Smartphone-Monopolisten vom Markt verschwinden und die Funktion wäre dahin.
Apple wird es schon nicht so schnell verspulen, wobei natürlich die Zyklen der Produktgattungen nicht vergleichbar sind.
Ich habe auch mal (erwartet) einen iPod für Sonos "verloren", von den Android-Tablets gar nicht zu reden.
Irgendwann ist es halt vorbei mit den Updates und irgendwann läuft eine neue Äpp nicht mehr auf dem ausgelaufenen OS.

Die Einmess-Beschränkung auf iOS liegt schlicht daran, dass es hier ein paar wenige bekannte Hardware-Mikrofon-Modelle verbaut gibt.
Außerhalb des Universums ist halt nicht bekannt, was einen da trifft und was man kompensieren muss.
Bei Sonos das gleiche Problem; die messen allerdings seit dem Move durch den Lautsprecher selbst ein; wie gut auch immer das gehen kann.

Gruss
Jochen
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Re: Von nuInkonsequenz und nuKompromissfähigkeit

Beitrag von aaof »

Muss man denn die Messung unbedingt über eine App in Gang setzen oder geht das auch übers Gerät?

Mich hat es beim iPad 2 nach nun über 6 Jahren Einsatz erwischt: es gibt kein IOS Update mehr, daher gehen besonders neue Apps nicht mehr (Roon z.Bsp.). Wobei die Akkus mittlerweile so schwach wurden, dass eine Neuanschaffung nötig wurde. :sweat:
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Re: Von nuInkonsequenz und nuKompromissfähigkeit

Beitrag von Weyoun »

rockyou hat geschrieben:Allerdings frage ich mich, wie lange es passende Smartphones geben wird. Fünf Jahre sind ja eher kein Problem, aber darüber hinaus könnte es ja durchaus ungewiss werden. Sollte man dann ein älteres Smartphone als Fernbedienung aufheben?
Die Lösung? Ganz einfach: Bei jedem Android (wenn denn irgendwann mal möglich)- oder iOS-Update muss die App ebenfalls geupdatet werden. Das kostet die Nubert-Entwicklung dann halt regelmäßig Geld (pro Jahr mindestens ein Update), ist aber im Großen und Ganzen kalkulierbar.
HighwayStar hat geschrieben:"Was schert mich mein dummes Geschwätz von gestern" könnte man da den ersten Bundeskanzler zitieren – falls das Statement zur aktuellen Entwicklung von Günther Nubert himself stammen würde. Der scheint indes das Interesse an seinen Lautsprechen verloren zu haben (war der Herr Nubert überhaupt auf dem NuDay letze Woche?).
Das ist aber harter Tobak! Nur weil der Herr Nubert altersbedingt nach und nach kürzer tritt heißt das noch lange nicht, dass er das Interesse an seinem Lebenswerk verloren hat.
Indianer

Re: Von nuInkonsequenz und nuKompromissfähigkeit

Beitrag von Indianer »

runde Räder rollen besser als achteckige, ok, aber was macht "downfire" jetzt besser als 2002/2003?
G. Nubert hat geschrieben:Keiner redet hier von den (riesigen) Unterschieden bei den Strömungs-Geräuschen!
lässt sich nur mit großen/langen Bassreflexrohren und also voluminösen Gehäusen vermeiden, dann ist aber nix mit wohnraumfreundlicher ... :?
G. Nubert hat geschrieben:Wir bauen sie (bisher?) nicht in Serie, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass damit die (vertikalen) Raum-Moden stärker angeregt werden und damit die Gleichmäßigkeit der Bass-Verteilung im Raum leidet.
eine "gute" Einmessung" kann und muss die Dröhnfrequenzen herausschneiden, wenn sie nicht herumwabern sollen, muss man sie weglassen, dann fehlen aber auch die Impulse, bei den üblichen Raumhöhen im Bereich von 70Hz, macht also "Löcher" im Kickbass ... :?

bleibt nur das Argument "Design" und ein glatter Widerspruch zum (bisherigen) Markenkern, oder? :sweat:
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Re: Von nuInkonsequenz und nuKompromissfähigkeit

Beitrag von HighwayStar »

R. Steidle hat geschrieben:Unserer Hausmesse musste Herr Nubert aus gesundheitlichen Gründen fernbleiben.
Das tut mir leid zu hören. Ich wünsche Herrn Nubert alles Gute!
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