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Re: Nuvero 60 akklimatisiert und angeschlossen
Verfasst: So 17. Jan 2021, 17:22
von Stanne
Wie viele Leute waren denn an Silvester da und wollten sich mal die nuPros anhören?
Re: Nuvero 60 akklimatisiert und angeschlossen
Verfasst: So 17. Jan 2021, 17:37
von aaof
Stanne hat geschrieben: So 17. Jan 2021, 17:22
Wie viele Leute waren denn an Silvester da und wollten sich mal die nuPros anhören?
Alles im Rahmen und vor der Sperrstunde, die hier bei 21 Uhr lag. Wir nehmen das schon ernst. 4-5 Leute, die aber einzeln von draußen reinkamen.
Re: Nuvero 60 akklimatisiert und angeschlossen
Verfasst: Di 19. Jan 2021, 13:50
von Metal Mike
Ein weiterer Bericht:
Wie bereits gesagt habe ich als Gitarrist Judas Priest analysiert. Der Sound der Band ist authentisch und unverwechselbar.
Nuvero 60 so:
Bass und Gitarre ergeben bei Grinder ( British Steel) eine Einheit, die gemeinsam im Refrain schiebt. Viele Lautsprecher lassen den Nachdruck der Kombi vermissen. Der Ausklinger im Tiefbassbereich hat das richtige Achterbahnfeeling am Ende des Songs. Das Beste aber ist die exakte Reproduktion der Stimme von Rob Halford. Bei United (B.S.) hört man den charakteristischen kehligen Tenor heraus. Schonmal gelesen, aber auch ich merke an daß die Schlagzeugsnare tief und fett klingt, so wie das im Studio aufgenommen wird (wurde) voluminös und mit dem richtigen Fundament. Die Gibson Gitarren und Marshall-Röhrenverstärker klingen ohne überbetonte Höhen mit der charakteristischen Verzerrung, man hört die 4x 12 " Boxen mit der ihr eigenen Resonanz des Birkenholzcabinets. Gut bei You Don´t have to Old To Be Wise zu hören: der Analog-Flanger und Chorus Effekt auf der Gitarre. Die Schlagzeugroller auf den Standtoms und Hängetoms wandern von links nach rechts und zwar mit Druck im richtigen Lautstärkeverhältnis zum Song. Die Räumlichkeit ist genau richtig, keine Ausrutscher
Ich so: Was will man mehr? Zufrieden !
Re: Nuvero 60 akklimatisiert und angeschlossen
Verfasst: Di 19. Jan 2021, 14:09
von AUT100
Danke für die Musikbeschreibungen.
Werde ich heute mal mit den 140ern probieren.
Better by you, better than me ist schon ewig auch ein Lieblingslied von mir.
Und viel Spaß weiterhin mit den 60igern.
LG Josef
Re: Nuvero 60 akklimatisiert und angeschlossen
Verfasst: Di 19. Jan 2021, 20:29
von ProgDoc
Hallo zusammen.
Ich bin seit heute auch stolzer (?) Besitzer der nuVero 60.
Und meine ersten Eindrücke sind...nun, sagen wir einmal..."ambivalent".
Vielleicht ist es aber auch Gewöhnungssache, ich hatte nun fast 35 Jahre lang die MB Quart (für damals ca. 1000,- DM das Paar) im Gebrauch. Die waren ja schließlich auch nicht ganz schlecht.
Ich möchte mal mit dem Positiven anfangen: schlanker, trockener (Tief-)Bass, da wummert , dröhnt oder matscht nichts. So muss das sein! Ich wusste noch gar nicht, dass "The Talking Drum" von King Crimson sooo toll klingen kann. Geradezu ein neues Hörerlebnis. Gut hören kann ich auch Musik mit viel Synthesizer, z.B. Vangelis oder Tangerine Dream. Der Klang hat hier schön Weite und Volumen. Gefällt mir sehr gut.
Die weniger positiven Aspekte: Gesangstimmen klingen oft, als kämen sie von irgendwo hinter einem Vorhang her, manche Top-Produktionen, wie z.B. Steven Wilsons "To the bone", klingen durchweg seltsam matt, leblos und flach.
Was mich am meisten stört: Klassische Musik mit Solo-Klavier oder akustischer Gitarre ist mit der neutralen Schalterstellung an den Boxen überhaupt nicht vernünftig hörbar. Ich muss den Bass reduzieren und die Höhen auf brilliant stellen, damit der Sound überhaupt halbwegs akzeptabel wird.
Generell "verlangen" die nuVero 60, dass man sie relativ laut hört, damit sie gut klingen. Meine alten MB Quart waren da genügsamer.
Ich bin kein Fachmann, aber mein Eindruck ist, dass die Boxen am besten wohl für Electronic (Techno) oder akustischen Jazz (nicht Jazz-Rock!) geeignet wären.
Mal sehen, vielleicht gewöhne ich mich noch ein. Ich habe allerdings keine Lust darauf, einen Equalizer an meine Anlage mit dranzuhänge und bei jedem neuen Album erst einmal neu einzustellen...
Was meint Ihr?
Ging es euch anfangs ähnlich?
Re: Nuvero 60 akklimatisiert und angeschlossen
Verfasst: Di 19. Jan 2021, 20:55
von müller
ProgDoc hat geschrieben: Di 19. Jan 2021, 20:29
manche Top-Produktionen, wie z.B. Steven Wilsons "To the bone", klingen durchweg seltsam matt, leblos und flach.
Was meint Ihr?
Ging es euch anfangs ähnlich?
Hallo,
auch eins meiner Lieblingsstücke. Und unsere Eindrücke ähneln sich.
Aber ich muss sagen das ich das nicht nur zur NV 60 sagen kann, sondern für die gesamte NV Serie.
Ich habe NuVero im Heimkino, da komme ich mit dem Klang gut zurecht mit einem Einmesssystem,
aber wenn ich an meine reinen Stereo Ketten zurückdenke,
wären/waren NV keine Option für mich.
Bin gespannt ob dich die NV 60 noch "packen".
Gruß
Re: Nuvero 60 akklimatisiert und angeschlossen
Verfasst: Di 19. Jan 2021, 20:57
von zig
sind die lautsprecher nach dem transport denn schon "aufgetaut"? ist ja doch recht kalt draussen...
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Re: Nuvero 60 akklimatisiert und angeschlossen
Verfasst: Di 19. Jan 2021, 21:57
von ProgDoc
Ja, sie kamen ja schon heute morgen um 10....
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Re: Nuvero 60 akklimatisiert und angeschlossen
Verfasst: Di 19. Jan 2021, 21:59
von Stanne
müller hat geschrieben: Di 19. Jan 2021, 20:55aber wenn ich an meine reinen Stereo Ketten zurückdenke,
wären/waren NV keine Option für mich.
Womit hörst du so?
Re: Nuvero 60 akklimatisiert und angeschlossen
Verfasst: Di 19. Jan 2021, 23:19
von crz
ProgDoc hat geschrieben: Di 19. Jan 2021, 20:29
Hallo zusammen.
Ich bin seit heute auch stolzer (?) Besitzer der nuVero 60.
Und meine ersten Eindrücke sind...nun, sagen wir einmal..."ambivalent".
Vielleicht ist es aber auch Gewöhnungssache, ich hatte nun fast 35 Jahre lang die MB Quart (für damals ca. 1000,- DM das Paar) im Gebrauch. Die waren ja schließlich auch nicht ganz schlecht.
Ich möchte mal mit dem Positiven anfangen: schlanker, trockener (Tief-)Bass, da wummert , dröhnt oder matscht nichts. So muss das sein! Ich wusste noch gar nicht, dass "The Talking Drum" von King Crimson sooo toll klingen kann. Geradezu ein neues Hörerlebnis. Gut hören kann ich auch Musik mit viel Synthesizer, z.B. Vangelis oder Tangerine Dream. Der Klang hat hier schön Weite und Volumen. Gefällt mir sehr gut.
Die weniger positiven Aspekte: Gesangstimmen klingen oft, als kämen sie von irgendwo hinter einem Vorhang her, manche Top-Produktionen, wie z.B. Steven Wilsons "To the bone", klingen durchweg seltsam matt, leblos und flach.
Was mich am meisten stört: Klassische Musik mit Solo-Klavier oder akustischer Gitarre ist mit der neutralen Schalterstellung an den Boxen überhaupt nicht vernünftig hörbar. Ich muss den Bass reduzieren und die Höhen auf brilliant stellen, damit der Sound überhaupt halbwegs akzeptabel wird.
Generell "verlangen" die nuVero 60, dass man sie relativ laut hört, damit sie gut klingen. Meine alten MB Quart waren da genügsamer.
Ich bin kein Fachmann, aber mein Eindruck ist, dass die Boxen am besten wohl für Electronic (Techno) oder akustischen Jazz (nicht Jazz-Rock!) geeignet wären.
Mal sehen, vielleicht gewöhne ich mich noch ein. Ich habe allerdings keine Lust darauf, einen Equalizer an meine Anlage mit dranzuhänge und bei jedem neuen Album erst einmal neu einzustellen...
Was meint Ihr?
Ging es euch anfangs ähnlich?
Mir ging es mit der Nuline 334 ähnlich. Schöne fein aufgelöste Mitten, aber irgendwie kam es mir - im Vergleich zu meiner Nubox 683 - immer von weit weg vor. Der große Tiefmitteltöner der 683 scheint die Distanz zum Ohr besser zu überbrücken, Stimmen springen einen mehr an. Bei den Nuboxen 383/513, die ich auch beide besitze und wechselweise im Wohnzimmer höre ist mir das auch aufgefallen: die 513 hat sicher feiner aufgelöste Mitten, aber die 383 springt einen mehr an, gerade bei Stimmen (Filme) gefällt mir das besser. Ist aber sicher Geschmacksache und kein Fall von besser/schlechter. Hängt vermutlich auch mit der Abhörlautstärke zusammen: bei niedrigen Lautstärken bevorzuge ich das "anspringende", bei der 513 und Nuline 334 habe/hatte ich eher das Bedürfnis lauter zu machen.
Viele Grüße
Christian