Re: Rund ums Auto
Verfasst: Mi 29. Jan 2020, 07:47
...det is Berlin...
Was mich so ärgert ist, dass Frau g. und dieser Senat zwar permanent fordern und verbieten, aber letztendlich weitsichtig nicht mit Alternativen für Ersatz sorgt.
Von mir aus soll Berlin autofrei (insgesamt, ohne Ausnahmen, also auch keine vom Steuerzahler finanzierten e-Autos für den senatsfuhrpark, Ausnahme Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste...) werden, von mir aus auch bis 2030. aber dann müssen echte Alternativen geschaffen werden.
Ich weiß nicht, wie groß dann der reale personenbeförderungsbedarf beim Wegfall des Autos in der Stadt sein wird, aber die bvg ist jetzt schon tagsüber völlig überfordert (und das bei Bussen mit Verbrennern und einer Reichweite von um die 400km), ein Ersatz für die jetzige kapazitätenbefriedigung mit e-Bussen benötigt ca. das 4fache an Menge Bus und Personal ...ich kann es nicht beziffern, wie viele Busse mehr angeschafft werden müssten, würde die „Masse Mensch“ aus dem Individualverkehr dazu kommen...
Für den zusätzlichen Bau neuer u-Bahn-strecken gibt es im Berliner Senat aus Umweltschutzgründen keine Mehrheiten, für den oberirdischen Schienenverkehr keine Planungen (Hauptsache es gibt in Berlin eine Kanzler-u-bahn
)
Großzügige Parkflächen für Park&Ride an den anschlusspunkten der Öffis in die Innenstadt (s-Bahn-Ring) gibt es nicht, wie sollen die Pendler zu ihren Arbeitsplätzen kommen?
Wie soll sich der Einzelhandel in der Stadt entwickeln, wenn der kaufgeneigte Mensch seine Einkäufe nicht mehr im Auto transportieren kann?
Ginge es nur um die Luftreinhaltung,gäbe es adhoc Ansätze, z.b. synthetische Kraftstoffe (das ist politisch aber mit der derzeitigen scheuklappensicht nicht gewollt).
ich denke, die elektromobilität steckt schon aufgrund der fehlenden Infrastruktur und dem immensen Strombedarf (nach wegfall des kohle- und Atomstroms in D sind nicht einmal für den jetzigen Bedarf die Versorgungsausfälle gedeckt, die steigenden Strompreise mal außen vorgelassen - ich erinnere nur an die aktuellen Strompreise der deutschen Autohersteller mit den neuen Tarifen um 75cent pro kw/h) eine Sackgasse, bleibt nur der Wasserstoff als Alternative...da ist die Entwicklung aber wohl noch nicht massentauglich (wobei es ja offenbar gute Ansätze gibt)
Wat nu?
Ich habe den Eindruck, der Berliner Senat hat keinen durchdachten bürgerorienten Plan, es geht momentan nur noch darum, die „klimahysterie“ durch blinden Aktionismus zu befriedigen (und für die nächsten Wahlen insbesondere die jungen Menschen wieder zurückzugewinnen)
Na klar müssen wir was für unser Klima tun, aber dieses Thema ist nur global zu retten und nicht durch regionale autoverbote in einem kleinen rebellischem Dorf im Gesamtwust der weltweiten Emissionsentstehung. Und genau in der globalen Lösung sehe ich das Hauptproblem und eine eine düstere Zukunft
Gruß
Was mich so ärgert ist, dass Frau g. und dieser Senat zwar permanent fordern und verbieten, aber letztendlich weitsichtig nicht mit Alternativen für Ersatz sorgt.
Von mir aus soll Berlin autofrei (insgesamt, ohne Ausnahmen, also auch keine vom Steuerzahler finanzierten e-Autos für den senatsfuhrpark, Ausnahme Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste...) werden, von mir aus auch bis 2030. aber dann müssen echte Alternativen geschaffen werden.
Ich weiß nicht, wie groß dann der reale personenbeförderungsbedarf beim Wegfall des Autos in der Stadt sein wird, aber die bvg ist jetzt schon tagsüber völlig überfordert (und das bei Bussen mit Verbrennern und einer Reichweite von um die 400km), ein Ersatz für die jetzige kapazitätenbefriedigung mit e-Bussen benötigt ca. das 4fache an Menge Bus und Personal ...ich kann es nicht beziffern, wie viele Busse mehr angeschafft werden müssten, würde die „Masse Mensch“ aus dem Individualverkehr dazu kommen...
Für den zusätzlichen Bau neuer u-Bahn-strecken gibt es im Berliner Senat aus Umweltschutzgründen keine Mehrheiten, für den oberirdischen Schienenverkehr keine Planungen (Hauptsache es gibt in Berlin eine Kanzler-u-bahn
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Großzügige Parkflächen für Park&Ride an den anschlusspunkten der Öffis in die Innenstadt (s-Bahn-Ring) gibt es nicht, wie sollen die Pendler zu ihren Arbeitsplätzen kommen?
Wie soll sich der Einzelhandel in der Stadt entwickeln, wenn der kaufgeneigte Mensch seine Einkäufe nicht mehr im Auto transportieren kann?
Ginge es nur um die Luftreinhaltung,gäbe es adhoc Ansätze, z.b. synthetische Kraftstoffe (das ist politisch aber mit der derzeitigen scheuklappensicht nicht gewollt).
ich denke, die elektromobilität steckt schon aufgrund der fehlenden Infrastruktur und dem immensen Strombedarf (nach wegfall des kohle- und Atomstroms in D sind nicht einmal für den jetzigen Bedarf die Versorgungsausfälle gedeckt, die steigenden Strompreise mal außen vorgelassen - ich erinnere nur an die aktuellen Strompreise der deutschen Autohersteller mit den neuen Tarifen um 75cent pro kw/h) eine Sackgasse, bleibt nur der Wasserstoff als Alternative...da ist die Entwicklung aber wohl noch nicht massentauglich (wobei es ja offenbar gute Ansätze gibt)
Wat nu?
Ich habe den Eindruck, der Berliner Senat hat keinen durchdachten bürgerorienten Plan, es geht momentan nur noch darum, die „klimahysterie“ durch blinden Aktionismus zu befriedigen (und für die nächsten Wahlen insbesondere die jungen Menschen wieder zurückzugewinnen)
Na klar müssen wir was für unser Klima tun, aber dieses Thema ist nur global zu retten und nicht durch regionale autoverbote in einem kleinen rebellischem Dorf im Gesamtwust der weltweiten Emissionsentstehung. Und genau in der globalen Lösung sehe ich das Hauptproblem und eine eine düstere Zukunft
Gruß