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Beratung/Suche digitale Kamera (Kompakte, Bridge, DSLR)
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- Semi
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@kiki
Nein, so muss es nicht sein - schön wenn es für Dich so sein muss, ein anderer setzt andere Prioritäten.
Ein Wort zum Monitor. Dieser muss eine außerordentlich hohe Qualität besitzen um den von Dir gestellten Anspruch zu erfüllen. Dir ist klar, was ein Monitor kostet, der zumindest nahezu den gesamten RGB-Farbraum darstellen kann? Dazu müssen die Dinger in regelmäßigen Abständen zumindest profiliert werden um zumindest eine einigermaßen verbindliche Farbdarstellung zu garantieren. Damit sehe ich aber immer noch nicht, was ich bekomme. Denn Fotos werden häufig als Abzug oder Druck benötigt - logisch. Das ist nochmal ein ganz anderes Feld als ein Monitor mit Hintergrundbeleuchtung. Allein schon das verwendete Papier verändert das Ergebnis massiv. Darum gibt es auch Farbprofile extra für ein digitalen Softproof am Monitor und an diesem Softproof kann ich dann nochmals die Einstellung "Papierweiß" aktivieren. Materialien wie Folie, Tassen etc. haben nochmals ganz andere Parameter.
Das Histogramm ist häufig hilfreich ja, aber auch als RGB - ich brauche da eher die Kontrolle, ob ein einzelner Kanal überläuft. Das zeigen die "normalen" Histogramme so oft nicht an. Trotzdem ist die Belichtung nach Histogramm in einigen Situation auch irreführend! Hatte vorhin schon mal die Begriffe Low- und High-Key angesprochen. Portraits eines dunkelhäutigen Gesichts vor schwarzem Hintergrund - kannst Du Dir das resultierende Histogramm vorstellen? Model im perlweißen Kleid vor weißem Hintergrund - Histogramm? Wenn ich da mit Erfahrung etwas rauslesen will, so braucht es Histogramm am Computer-Monitor erheblich vergrößert in der Darstellung - so groß ist die ganze Kamera nicht. Zugegeben sind das schon Extrembeispiele, aber in abgemilderter Form geschehen sie immer wieder. Da hilft nur die Lichtwaage und das Wissen der Funktion des Belichtungsmessers. Ohne jetzt auf die unterschiedlichen Methoden wie Matrix, Mittenbetont oder Spot einzugehen - der Belichtungsmesser ist dumm - er meint zu wissen, das ein ideal belichtetes Bild im Durchschnitt immer einem Grauwert von 18% entsprechen sollte. In den obigen Beispielen hilft da nur noch das Können und die Erfahrung des Fotografen, der mittels gezielter Unter- oder Überbelichtung dem dummen Belichtungsmesser auf die Sprünge hilft. das alles hat dann aber auch schon mit Kreativität zu tun - mal möchte man düstere Szenarien einfangen, mal grelle und überstrahlte.
Ja, und last but not least kann der Sensor oftmals den Kontrastumfang eines Motivs nicht bewältigen (wie auch ein Monitor heutiger Technik!). Auch da ist der Fotograf mit seiner Erfahrung gefragt. Da sieht das Histogramm des Bildes auch ziemlich daneben aus, aber wenn in der gewünschten Richtung ist das alles kein Problem - i.d.R. wird auf die Lichter belichtet (um die Zeichnung zu bewahren) und nimmt ein unterbelichtetes Foto in Kauf. Dieses wird erst in der Bearbeitung gepusht.
Mag sein, dass die Monitor-Technik alle heutigen Schwächen irgendwann einmal überwunden hat und andere Lösungen sinnvoll erscheinen lässt - zur Zeit ist das für die Art der Fotografie, wie ich sie Betreiben möchte, nicht der Fall. Allerdings mache ich auch lockere Schnappschüsse aus der Hüfte sozusagen - da würde mir auch ein Live View ausreichen.
Noch als Anmerkung - nach meiner analogen Zeit habe ich auch über Jahre zuerst die kleineren Digitalkameras genutzt. Aber einiges geht damit so nicht - als Ergänzung zum Sucher durchaus brauchbar aber manchmal eben auch nicht.
Gruß, PL
Nein, so muss es nicht sein - schön wenn es für Dich so sein muss, ein anderer setzt andere Prioritäten.
Ein Wort zum Monitor. Dieser muss eine außerordentlich hohe Qualität besitzen um den von Dir gestellten Anspruch zu erfüllen. Dir ist klar, was ein Monitor kostet, der zumindest nahezu den gesamten RGB-Farbraum darstellen kann? Dazu müssen die Dinger in regelmäßigen Abständen zumindest profiliert werden um zumindest eine einigermaßen verbindliche Farbdarstellung zu garantieren. Damit sehe ich aber immer noch nicht, was ich bekomme. Denn Fotos werden häufig als Abzug oder Druck benötigt - logisch. Das ist nochmal ein ganz anderes Feld als ein Monitor mit Hintergrundbeleuchtung. Allein schon das verwendete Papier verändert das Ergebnis massiv. Darum gibt es auch Farbprofile extra für ein digitalen Softproof am Monitor und an diesem Softproof kann ich dann nochmals die Einstellung "Papierweiß" aktivieren. Materialien wie Folie, Tassen etc. haben nochmals ganz andere Parameter.
Das Histogramm ist häufig hilfreich ja, aber auch als RGB - ich brauche da eher die Kontrolle, ob ein einzelner Kanal überläuft. Das zeigen die "normalen" Histogramme so oft nicht an. Trotzdem ist die Belichtung nach Histogramm in einigen Situation auch irreführend! Hatte vorhin schon mal die Begriffe Low- und High-Key angesprochen. Portraits eines dunkelhäutigen Gesichts vor schwarzem Hintergrund - kannst Du Dir das resultierende Histogramm vorstellen? Model im perlweißen Kleid vor weißem Hintergrund - Histogramm? Wenn ich da mit Erfahrung etwas rauslesen will, so braucht es Histogramm am Computer-Monitor erheblich vergrößert in der Darstellung - so groß ist die ganze Kamera nicht. Zugegeben sind das schon Extrembeispiele, aber in abgemilderter Form geschehen sie immer wieder. Da hilft nur die Lichtwaage und das Wissen der Funktion des Belichtungsmessers. Ohne jetzt auf die unterschiedlichen Methoden wie Matrix, Mittenbetont oder Spot einzugehen - der Belichtungsmesser ist dumm - er meint zu wissen, das ein ideal belichtetes Bild im Durchschnitt immer einem Grauwert von 18% entsprechen sollte. In den obigen Beispielen hilft da nur noch das Können und die Erfahrung des Fotografen, der mittels gezielter Unter- oder Überbelichtung dem dummen Belichtungsmesser auf die Sprünge hilft. das alles hat dann aber auch schon mit Kreativität zu tun - mal möchte man düstere Szenarien einfangen, mal grelle und überstrahlte.
Ja, und last but not least kann der Sensor oftmals den Kontrastumfang eines Motivs nicht bewältigen (wie auch ein Monitor heutiger Technik!). Auch da ist der Fotograf mit seiner Erfahrung gefragt. Da sieht das Histogramm des Bildes auch ziemlich daneben aus, aber wenn in der gewünschten Richtung ist das alles kein Problem - i.d.R. wird auf die Lichter belichtet (um die Zeichnung zu bewahren) und nimmt ein unterbelichtetes Foto in Kauf. Dieses wird erst in der Bearbeitung gepusht.
Mag sein, dass die Monitor-Technik alle heutigen Schwächen irgendwann einmal überwunden hat und andere Lösungen sinnvoll erscheinen lässt - zur Zeit ist das für die Art der Fotografie, wie ich sie Betreiben möchte, nicht der Fall. Allerdings mache ich auch lockere Schnappschüsse aus der Hüfte sozusagen - da würde mir auch ein Live View ausreichen.
Noch als Anmerkung - nach meiner analogen Zeit habe ich auch über Jahre zuerst die kleineren Digitalkameras genutzt. Aber einiges geht damit so nicht - als Ergänzung zum Sucher durchaus brauchbar aber manchmal eben auch nicht.
Gruß, PL
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- Semi
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Aargh - sorryg.vogt hat geschrieben:Ich bin so einer - und ich stehe auch zu dieser Entscheidung. Ich wollte zurück zu der fotografischen Möglichkeit, Bildinhalte freizustellen - das geht im Kompaktsegment nur im starken Telebereich. Das kann keine Bridge bieten, solange sie mit Sensorgrößen deutlich unterhalb APS-C daherkommt. Dabei sehe ich durchaus, dass die FZ50 mein Zuiko 18/180 toppt, insbesondere im Telebereich. Die auftretenden Fehler sind aber eher nur beim Pixelpeeping zu sehen und bei größeren Entfernungen. Ich brauche den Telebereich aber nicht für Landschaften, sondern für unverstellte Portraits, und da fallen diese Nachteile nicht so ins Gewicht. Und ich wollte etwas mehr in Richtung Available Light machen, wobei mir da noch die nötige Reibung zwischen Daumen und Zeigefinger fehlt, das 30mm Sigma ist mir zu lang und zu unsicher, das Panasonic 25mm zu teuer.

Thema Freistellung - meist haben die Zooms für mich den signifikanten Fehler, das die Offenblende eher klein ausfällt. Lichtstarke Zooms sind relativ teuer, sehr schwer und groß.
Bei Portrait komme ich mit einem 85mm/1.8 gut hin - dieses eignet sich auch noch für kritische Lichtsituationen. Bei 2.8 ist es dann schon sehr gut, beste Performance ab 4 - da fangen Zooms in Bereich 85mm oft erst an. Für Landschaft habe ich ein Zoom, 12-24mm, da reicht mir eine Anfangsöffnung von 4 und nutze bei Landschaft eher 8 - 11. Als Immerdrauf verrichtet ein 35mm/2 gute Dienste. Alles an APS-C. Nebenbei habe ich noch 2 Zooms 18-55/55-200, welche aber an der Kamera meiner Frau eher ein Schattendasein fristen. Ich habe diese seit langer Zeit nicht mehr genutzt. Dabei sind weniger die optischen Fehler ausschlaggebend - störender fiel die zu kleine Offenblende (3.5-5.6) auf. Für das Geld der Festbrennweiten inkl. SWW-Zoom hätte ich sicher auch ein Top-Zoom mit durchgehend 2.8 haben können - dieses wäre dann aber ein Klotz von mindestens 1kg und hätte trotzdem nicht auf 12mm runterkönnen. Da ist das relativ leichte 35mm sehr angenehm und durch die kompakte Bauweise auch sehr unauffällig einzusetzen. Allerdings gehöre ich auch zu Irren, welche in 5 Min. auch 3x die Optik wechseln

Gruß PL
Genau das sage ich doch die ganze Zeit.Soundfan hat geschrieben:Ich sage allen Sony Kameras sind wirklich top. Ihr leute müsst einfach zufrieden sein diese geräte machen bilder besser als ihr es euch vorstellen könnt, ich mein auch andere Hersteller nicht nur Sony.
Ich habe eine Sony Digital Kamera DSC-W15, ist ein älteres model und eine kompakt kamera, was die Sony W15 gute Bilder machen kann ist für eine Kompakt kamera super. Die neueren modelle von Sony haben fast alle Steadyshot, und paar sachen mehr, schlechter sind die neuen nicht.
Ich bin mit der Bildqualität zufrieden, die farben sind auch super. Wenn ich wieder eine Digitalkamera kaufen sollte wird es wieder eine Sony mit sicherheit die sind nur geil, und das gefühl zu haben was von Sony zu haben ist nochmals ein super gefühl.
Die Sony machen einen hochwertigen eindruck, und sind auch so gut. Das Design bei Sony ist auch am besten, das ist schonmal ein kaufgrund mehr.
Einfach nur geil.

NuVero3 Center NuVero5- Samsung ES 55 8090 - Kenwood MD
Marantz UD 5007 - Marantz ST 6003 - Marantz SR 7005 - Marantz SA 8003
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[quote="g.vogt"]Hallo Kikl, ...
Ich weiß nicht mehr genau, ob es die FZ30 oder die FZ50 war, bei der eine Fotozeitschrift gezeigt hat, dass die Kamera bei ISO 100 und gutem Licht einer mit sehr gutem Objektiv bestückten DSLR das Wasser reichen kann. Gezeigt wurde auch, dass die Kamera bei Offenblende die beste Schärfe erreicht und die Schärfe mit Schließen der Blende nur abnimmt. Das weiß offensichtlich auch Panasonic, denn die Kamera hält im Automatikbetrieb die Blende offen, solange sich die Belichtung anderweitig regulieren lässt. Bereits mit der FZ50 ist also eine Grenze überschritten, die mit wirklichen Verbesserungen für den Fotografen - ob nun Hobbyfotograf oder Urlaubsknipser - nichts mehr zu tun hat. Man könnte sich anderen Parametern zuwenden, die Lowlight-Eignung verbessern, den Kontrastumfang erhöhen, die Blende optimieren usw. [quote]
Also, ich finde es erstaunlich, dass beim Schließen der Blende die Schärfe abnimmt. Normalerweise ist das Gegenteil der Fall, außer, wenn bereits Beugungseffekte überhand nehmen... sehr ungewöhnlich... aber interessant...
[quote="g.vogt"] Was haben wir hier? Eine Kamera, deren Auflösung auf den (augenblicklich) höchstmöglichen Level getrieben wurde und ihre mangelnde Empfindlichkeit in jeder Situation außer prallem Sonnenschein durch die Nutzung einer maßlosen Rauschunterdrückung zu kompensieren sucht.
Ist das ein Problem? Wahrscheinlich nicht - solange die allermeisten Dateien zusammengeschrumpft werden fürs Drucken oder Ansehen auf dem (TV/Computer-)Bildschirm sehen sie fantastisch aus, und das Handling und der Funktionsumfang sind einfach unvergleichlich. Aber glauben Sie nicht, nicht für einen Moment, dass die 10 Millionen Pixel, die Sie mit der FZ50 bekommen, auch nur die geringste Ähnlichkeit haben mit den 10-Millionen-Pixel-Bildern, die Sie mit einer guten SLR bekommen, wenn Sie über ISO 100 hinausgehen oder die Lichtverhältnisse schlechter zu werden beginnen.
Und nun behaupte nochmal, ich wäre unsachlich, wenn ich den Begriff "Sonnenscheinkamera" benutze - eine hervorragende Sonnenscheinkamera zugegebenermaßen. Wem das genügt, dem sei sie empfohlen.[quoze]
Die Übersetzung ist wieder nicht ganz korrekt, denn von prallem Sonnenschein steht im Original nichts, aber das ist letztlich egal. Bleib doch einfach bei der Wahrheit. Klar behaupte ich, dass es keine Sonnenscheinkamera ist, denn die Rauschunterdrückung ist kein Problem, weil sie auf dem Monitor und auf Druck unsichtbar ist; fantastisch sieht es aus. Du liest nur was du lesen willst, aber leider nicht das Ganze.
Gruß
Kikl
Ich weiß nicht mehr genau, ob es die FZ30 oder die FZ50 war, bei der eine Fotozeitschrift gezeigt hat, dass die Kamera bei ISO 100 und gutem Licht einer mit sehr gutem Objektiv bestückten DSLR das Wasser reichen kann. Gezeigt wurde auch, dass die Kamera bei Offenblende die beste Schärfe erreicht und die Schärfe mit Schließen der Blende nur abnimmt. Das weiß offensichtlich auch Panasonic, denn die Kamera hält im Automatikbetrieb die Blende offen, solange sich die Belichtung anderweitig regulieren lässt. Bereits mit der FZ50 ist also eine Grenze überschritten, die mit wirklichen Verbesserungen für den Fotografen - ob nun Hobbyfotograf oder Urlaubsknipser - nichts mehr zu tun hat. Man könnte sich anderen Parametern zuwenden, die Lowlight-Eignung verbessern, den Kontrastumfang erhöhen, die Blende optimieren usw. [quote]
Also, ich finde es erstaunlich, dass beim Schließen der Blende die Schärfe abnimmt. Normalerweise ist das Gegenteil der Fall, außer, wenn bereits Beugungseffekte überhand nehmen... sehr ungewöhnlich... aber interessant...
[quote="g.vogt"] Was haben wir hier? Eine Kamera, deren Auflösung auf den (augenblicklich) höchstmöglichen Level getrieben wurde und ihre mangelnde Empfindlichkeit in jeder Situation außer prallem Sonnenschein durch die Nutzung einer maßlosen Rauschunterdrückung zu kompensieren sucht.
Ist das ein Problem? Wahrscheinlich nicht - solange die allermeisten Dateien zusammengeschrumpft werden fürs Drucken oder Ansehen auf dem (TV/Computer-)Bildschirm sehen sie fantastisch aus, und das Handling und der Funktionsumfang sind einfach unvergleichlich. Aber glauben Sie nicht, nicht für einen Moment, dass die 10 Millionen Pixel, die Sie mit der FZ50 bekommen, auch nur die geringste Ähnlichkeit haben mit den 10-Millionen-Pixel-Bildern, die Sie mit einer guten SLR bekommen, wenn Sie über ISO 100 hinausgehen oder die Lichtverhältnisse schlechter zu werden beginnen.
Und nun behaupte nochmal, ich wäre unsachlich, wenn ich den Begriff "Sonnenscheinkamera" benutze - eine hervorragende Sonnenscheinkamera zugegebenermaßen. Wem das genügt, dem sei sie empfohlen.[quoze]
Die Übersetzung ist wieder nicht ganz korrekt, denn von prallem Sonnenschein steht im Original nichts, aber das ist letztlich egal. Bleib doch einfach bei der Wahrheit. Klar behaupte ich, dass es keine Sonnenscheinkamera ist, denn die Rauschunterdrückung ist kein Problem, weil sie auf dem Monitor und auf Druck unsichtbar ist; fantastisch sieht es aus. Du liest nur was du lesen willst, aber leider nicht das Ganze.
Gruß
Kikl
Den ersten Satz verstehe ich gar nicht, weil ich nicht weiß, worauf du Bezug nimmst. Mir geht es gar nicht um den Monitor auf der Rückseite der Kamera. Mir geht es um den elektronischen Sucher. Wir reden glaube ich aneinander vorbei! Was die Vor- und Nachteile des Histogramms bzw. des Kontrastumfangs angeht, kann ich dir insoweit nicht folgen, als ich den Zusammenhang mit Live-View im elektronischen Sucher nicht sehe. Schau mal hier nach, dann verstehst du, was ich meine:Polarlicht hat geschrieben:@kiki
Nein, so muss es nicht sein - schön wenn es für Dich so sein muss, ein anderer setzt andere Prioritäten.
Ein Wort zum Monitor. Dieser muss eine außerordentlich hohe Qualität besitzen um den von Dir gestellten Anspruch zu erfüllen. Dir ist klar, was ein Monitor kostet, der zumindest nahezu den gesamten RGB-Farbraum darstellen kann? Dazu müssen die Dinger in regelmäßigen Abständen zumindest profiliert werden um zumindest eine einigermaßen verbindliche Farbdarstellung zu garantieren. Damit sehe ich aber immer noch nicht, was ich bekomme. Denn Fotos werden häufig als Abzug oder Druck benötigt - logisch. Das ist nochmal ein ganz anderes Feld als ein Monitor mit Hintergrundbeleuchtung. Allein schon das verwendete Papier verändert das Ergebnis massiv. Darum gibt es auch Farbprofile extra für ein digitalen Softproof am Monitor und an diesem Softproof kann ich dann nochmals die Einstellung "Papierweiß" aktivieren. Materialien wie Folie, Tassen etc. haben nochmals ganz andere Parameter.
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Gruß, PL
http://en.wikipedia.org/wiki/Electronic_viewfinder
Gruß
Kikl
- g.vogt
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Ja, das ist ja genau der Punkt. Die Nutzbarkeit der Blende als Gestaltungsmittel ist nahezu dahin. Das wissen aber auch die Hersteller. So hat die Fuji F100fd nur noch eine einschwenkbare Lochblende, diese Blende hat nur noch die Aufgabe, eine Überbelichtung zu verhindern. Und von irgendeiner Sony las ich, dass da statt einer Blende ein Graufilter eingerückt wird (nämlich um ohne Schärfeverlust durch Beugungseffekte "abzublenden"). Klar, viele "Urlaubsknipser" dürften eher begrüßen, dass die Bilder von vorn bis hinten scharf sind, egal wohin der AF die Schärfe gelegt hat, suuuper, alles drauf, alles scharf, alles bunt.Kikl hat geschrieben:Also, ich finde es erstaunlich, dass beim Schließen der Blende die Schärfe abnimmt. Normalerweise ist das Gegenteil der Fall, außer, wenn bereits Beugungseffekte überhand nehmen...
Nö, der Regelfall bei heutigen kompakten Digis....sehr ungewöhnlich...
Ich habe mir alle erdenkliche Mühe gegeben, mit meinen zugegebenermaßen sehr begrenzten Englischkenntnissen den kompletten Text zu übersetzen (und mir im Gegensatz zu dir nicht nur die mir ins Konzept passenden Halbsätze herausgepickt).Die Übersetzung ist wieder nicht ganz korrekt, denn von prallem Sonnenschein steht im Original nichts, aber das ist letztlich egal.
Dichter dran geht gar nicht!Bleib doch einfach bei der Wahrheit.
Stumpf Wort für Wort bzw. Redewendung für Redewendung (Helferlein dict.leo.org):...the lack of sensitivity in anything but the brightest conditions...
"...der Mangel an Empfindlichkeit bei allem anderen als hellsten Bedingungen..."
Das habe ich übersetzt mit "praller Sonnenschein" - womit denn bitte sonst?
Also entweder stimmt meine Eigenwahrnehmung nicht oder deine...Du liest nur was du lesen willst, aber leider nicht das Ganze.
Das Fazit von dPreview über die FZ50 bringt es auf den Punkt: Eine beeindruckende Kamera, solange die Sonne scheint und/oder man niemals den Wunsch hegt, gelungene Bilder stark zu vergrößern. Und sie könnte noch weitaus beeindruckender sein, wenn Panasonic nicht den plakativen Zahlen hinterherjagen würde, sondern stattdessen einen Sensor mit 5 oder 6 Megapixeln eingesetzt hätte, der wirklich rauscharme (und nicht glattgebügelte) Bilder bis ISO 800 ermöglichte und einen höheren Kontrastumfang besäße.
Es gibt ja schon Zyniker, die dem Megapixelrennen insoweit etwas abgewinnen können, als die einzelnen höllisch rauschenden Pixel irgendwann so winzig werden könnten dass man das Rauschen dann auch nicht mehr sehen kann...
Sozusagen. Es ist doch wahrlich wurscht, ob der "Monitor" als Display an der Kamerarückseite pappt oder als Display hinter einer Lupe im Sucherfenster sitzt - das sind beides Displays, für die die von Polarlicht beschriebenen Probleme und derzeitigen Grenzen von Displays Bedeutung haben, nur dass das eine 2,5" und das andere vielleicht 0,5" groß ist.Kikl hat geschrieben:Den ersten Satz verstehe ich gar nicht, weil ich nicht weiß, worauf du Bezug nimmst. Mir geht es gar nicht um den Monitor auf der Rückseite der Kamera. Mir geht es um den elektronischen Sucher. Wir reden glaube ich aneinander vorbei!
Setzt die Klangsegel! Auf zu neuen Hörizonten!
Nö, der Regelfall bei heutigen kompakten Digis.g.vogt hat geschrieben:Ja, das ist ja genau der Punkt. Die Nutzbarkeit der Blende als Gestaltungsmittel ist nahezu dahin. Das wissen aber auch die Hersteller. So hat die Fuji F100fd nur noch eine einschwenkbare Lochblende, diese Blende hat nur noch die Aufgabe, eine Überbelichtung zu verhindern. Und von irgendeiner Sony las ich, dass da statt einer Blende ein Graufilter eingerückt wird (nämlich um ohne Schärfeverlust durch Beugungseffekte "abzublenden"). Klar, viele "Urlaubsknipser" dürften eher begrüßen, dass die Bilder von vorn bis hinten scharf sind, egal wohin der AF die Schärfe gelegt hat, suuuper, alles drauf, alles scharf, alles bunt.Kikl hat geschrieben:Also, ich finde es erstaunlich, dass beim Schließen der Blende die Schärfe abnimmt. Normalerweise ist das Gegenteil der Fall, außer, wenn bereits Beugungseffekte überhand nehmen...
...sehr ungewöhnlich...
Dann zeige mal die entsprechenden Tests für alle heutigen kompakten Digis... Außerdem geht das praktisch gar nicht, weil bei jedem Zoomobjektiv mit größerer Brennweite die Blende weiter geschlossen werden muss. Aufgrund Deiner Theorie müssten dann alle Bilder mit ausgefahrenem Zoom unscharf sein. Ich bin da sehr skeptisch, auch aufgrund Deines Beitrages über die Lichtstärke von Objektiven. Das musst du mir verzeihen.. Vielleicht meinst du ja auch die Schärfentiefe... Das ist aber ein ganz anderes Thema.
Gruß
Kikl
- g.vogt
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Hallo Christian,
ich wollte noch mal nachfragen, was du von meinem verrückten Vorschlag mit der E420 hältst? Wahrscheinlich scheitert es an der Damenhandtasche, obwohl die E420 die kleinste DSLR der Welt ist und sich mit dem "Normalbrennweitenkeks" wirklich gaaanz schlank macht
Ich will diese Idee sozusagen als Brainstorming verstanden wissen, als Gegenentwurf zu der Kombination Damenhandtaschenknipse + Bridge; mit der flachen Normalbrennweite und Automatik/Motivprogrammen als "Knipse", mit bspw. dem Doppelzoomkit und den tieferen Kameramenüs als "Bridge" für den Herrn.
Oder habt ihr auch öfter Situationen, in denen es begrüßenswert ist, zwei Kameras zur Verfügung zu haben?
Mit internetten Grüßen
Gerald Vogt
ich wollte noch mal nachfragen, was du von meinem verrückten Vorschlag mit der E420 hältst? Wahrscheinlich scheitert es an der Damenhandtasche, obwohl die E420 die kleinste DSLR der Welt ist und sich mit dem "Normalbrennweitenkeks" wirklich gaaanz schlank macht

Ich will diese Idee sozusagen als Brainstorming verstanden wissen, als Gegenentwurf zu der Kombination Damenhandtaschenknipse + Bridge; mit der flachen Normalbrennweite und Automatik/Motivprogrammen als "Knipse", mit bspw. dem Doppelzoomkit und den tieferen Kameramenüs als "Bridge" für den Herrn.
Oder habt ihr auch öfter Situationen, in denen es begrüßenswert ist, zwei Kameras zur Verfügung zu haben?
Mit internetten Grüßen
Gerald Vogt
Setzt die Klangsegel! Auf zu neuen Hörizonten!
Das wird immer fälscher je häufiger du es wiederholst... Hier nochmal das Fazit zum Mitlesen:g.vogt hat geschrieben: Das Fazit von dPreview über die FZ50 bringt es auf den Punkt: Eine beeindruckende Kamera, solange die Sonne scheint und/oder man niemals den Wunsch hegt, gelungene Bilder stark zu vergrößern. ... .
And so, to sum up; for the serious user the FZ50 is without doubt the best equipped, best specified and best handling 'bridge camera' on the market today, and under the right conditions it produces superb output. It is a rewarding and enjoyable photographic tool that - once you've learned its quirks - offers a compact 'all-in-one' solution to anyone wanting a huge zoom range without all that lens changing and all that bulk. Inevitably this involves a certain amount of compromise; the smearing of fine, low contrast detail that is the hallmark of the Venus III engine limits the FZ50 to low ISO settings for any serious photography unless you're happy to accept that you'll never be able to produce big enlargements. For me this is an acceptable compromise, and - though I wish Panasonic would drop the megapixel race and concentrate on picture quality - it does produce excellent printed results. If this had been a mould-breaking 5 or 6 megapixel with excellent low noise performance throughout the ISO range (and particularly up to ISO 800) it would no doubt have performed considerably better and would have been an easy choice for a Highly Recommended. As it is it just squeezes in thanks to its many other outstanding qualities - and only for those users who can live without anything over ISO 200.
Ich finde das ziemlich unredlich, was du hier betreibst!
Gruß
Kikl
- g.vogt
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Das geht im Fotobereich nicht anders zu als bei Hifi. Die professionellen Testmedien leben nicht von den Entgelten der Leser, sondern im wesentlichen von der geschalteten Werbung der Hersteller. Also macht man hübsch standardisierte Tests mit beeindruckenden Zahlen und Bestenlisten für den geneigten Leser und umschifft gewisse Problematiken ziemlich konsequent. Ich habe jedenfalls noch keinen Zeitschriftentest gesehen, wo die tollen Auflösungswerte auch für verschiedene Blenden angegeben würden.Kikl hat geschrieben:Dann zeige mal die entsprechenden Tests für alle heutigen kompakten Digis...
Das sind so die Stellen wo ich versucht bin, die "persönliche Ignore-Funktion einzuschalten", anstatt mich weiter über solche Sätze zu ärgern. Irgendwie gibst du dir richtig Mühe, mich misszuverstehen. Zwischen "Scharf" und "Unscharf" gibt es noch "eine gewisse Wegstrecke". Und auch bei bestimmten Aufnahmesituationen, z.B. Tele oder Telemakro, wird man zugunsten einer größeren Tiefenschärfe/Schärfentiefe doch abblenden und die insgesamt etwas geringere - durch die Beugung verursachte - Gesamtschärfe in Kauf nehmen müssen.Außerdem geht das praktisch gar nicht, weil bei jedem Zoomobjektiv mit größerer Brennweite die Blende weiter geschlossen werden muss. Aufgrund Deiner Theorie müssten dann alle Bilder mit ausgefahrenem Zoom unscharf sein.
Ich bin kein Physiker und kein Mathematiker. Mir will allerdings nicht einleuchten, dass zwei Objektive mit einem Sensor gleicher Größe dahinter, auf denen die gleiche Anfangsöffnung aufgedruckt ist, die gleiche Lichtmenge auf den Sensor bündeln, obwohl die eine Frontlinse 1cm und die andere 10cm Durchmesser hat. Aber vielleicht liege ich damit auch falsch.Ich bin da sehr skeptisch, auch aufgrund Deines Beitrages über die Lichtstärke von Objektiven.
Setzt die Klangsegel! Auf zu neuen Hörizonten!