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Verfasst: Fr 14. Dez 2007, 15:03
von ramses
Raico hat geschrieben:Bei Kabeln bin ich ja gnadenlos!
Habe mein sauteures Fadel (viele hundert Euronen schwer!) gegen meine 2x4 Stück 10-Quadrat-Selbstbaustrippen aus der Car-Hifi-Abteilung zu 3,50 /Meter getauscht.
Warum?
Weil es besser klang!
"Voodoo" einmal andersrum.
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So wie ich die Fadel Kabel "verstanden" habe, ist da ja noch etwas mehr "am Kabel dran" als nur Kupfer, so ein ominöses Kästchen. Ich behaupte auch, wenn ich nen Widerstand oder eine Spule oder einen Kondensator ins Kabel löte (natürlich mit Wirkung auf die Bandbreite von 0-20KHz) das man das sicherlich hört. Siehe anderer Beitrag von mir, Kondensatoren haben Hochpassverhalten, gilt aber auch für Spulen: Tiefpass, Widerstände: senken den Pegel über die gesamte Bandbreite etc.
Oder an deinem Gewissen hat einfach nur der teure Preis genagt
mfg
ramses
Verfasst: So 25. Mai 2008, 18:44
von BlackMac
Es kommt darauf an welche Art von Signal man transportieren möchte. Im Hochfrequenzbereich (HF), z. B. im GHz/MHz-Bereich wirkt sich ein Kabel deutlich stärker aus, z. B. ein geknicktes oder gerolltes Kabel. Das kann beispielsweise die Bildübertragung oder im CB-Funk deutlich stören. Im Niederfrequenzbereich (NF) wie zum Thema HiFi ist das aber deutlich unkritischer. Dieser ganze Kabel-Quatsch im HiFI-Bereich ist einfach Käse. Wichtig ist ein guter Durchmesser beim Lautsprecherkabel, da hier hohe Leistungen übertragen werden. Ansonsten hat der Rest viel mit Einbildung zu tun.
Gruss,
Jorge
Verfasst: So 25. Mai 2008, 18:57
von Klempnerfan
Du gräbst ja ganz schön, Jorge...
Aber das beobachtet man manchmal bei neuen nuForianern.
Eine ganz wertneutrale Feststellung, viel Spaß weiter beim buddeln!
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Verfasst: Mo 26. Mai 2008, 11:05
von Raico
Zitat ramses: "Oder an deinem Gewissen hat einfach nur der teure Preis genagt
Ist schon lustig: Sagt man, ein teures Kabel klinge besser als ein billiges, gibt es sofort jemanden, der einem vorwirft, man müsse ja sein Gewissen beruhigen und die beträchtliche Ausgabe vor sich selber rechtfertigen.
Läuft es mal anders rum, heißt es dann......: (siehe oben)
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Verfasst: Di 3. Jun 2008, 00:09
von Inder-Nett
Stellvertreter hat geschrieben:Warum können dann auf einmal viel mehr Personen Unterschiede hören, die sich nicht einmal messtechnisch nachweisen lassen?
Warum werden so viele Menschen von homöopathischen "Medikamenten" geheilt, obwohl sich deren Wirkung nicht nachweisen lässt? (meist nicht einmal der Wirkstoff!!!)
... alles psychosomatisch!
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Verfasst: Di 3. Jun 2008, 13:00
von Gandalf
Amperlite hat geschrieben:Lass dich nicht von den eingestreuten Formeln darüber hinwegtäuschen, dass da auch viel pseudowissenschaftlichen Voodoo-Gewäsch drinsteht.
Da gibt es mindestens soviel Irreführung (für eigene Marketingszwecke) wie Aufklärung.
Das sehe ich auch so. Schliesslich wollen die ja auch ihre Ware loswerden.
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Verfasst: Di 3. Jun 2008, 13:51
von Bravado
Inder-Nett hat geschrieben:Stellvertreter hat geschrieben:Warum können dann auf einmal viel mehr Personen Unterschiede hören, die sich nicht einmal messtechnisch nachweisen lassen?
Warum werden so viele Menschen von homöopathischen "Medikamenten" geheilt, obwohl sich deren Wirkung nicht nachweisen lässt? (meist nicht einmal der Wirkstoff!!!)
... alles psychosomatisch!
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Der Vergleich hinkt gewaltig - nein er humpelt sogar.
Ein langjähriger Intensivmediziner und Chefarzt meinte zu mir mal sinngemäß, dass die Medizin im Bezug auf das Große Ganze eigentlich nichts weiß. Was die Forschung bislang herausgefunden habe sei nur ein kleiner Zipfel dessen, was das "Gesamtsystem Mensch" ausmache. Und er bestätigte mir, dass es in der Medizin Gang und Gäbe sei, Methoden anzuwenden, von denen man nur empirisch weiß, dass sie zu einem gewissen Prozentsatz erfolgreich sind aber nicht genau weiß, wieso.
Verfasst: Di 3. Jun 2008, 14:21
von Squeeze
Inder-Nett hat geschrieben:Warum werden so viele Menschen von homöopathischen "Medikamenten" geheilt, obwohl sich deren Wirkung nicht nachweisen lässt? (meist nicht einmal der Wirkstoff!!!)
Diese Menschen werden ja auch nicht durch die Wirkung des homöopathische Mittels geheilt, sondern durch den Placeboeffekt. Anders ausgedrückt: Homöopathie kann heilen, aber halt nicht besser als Placebos.
Squeeze
Verfasst: Di 3. Jun 2008, 14:26
von Kaddel64
Bravado hat geschrieben:Inder-Nett hat geschrieben:Stellvertreter hat geschrieben:Warum können dann auf einmal viel mehr Personen Unterschiede hören, die sich nicht einmal messtechnisch nachweisen lassen?
Warum werden so viele Menschen von homöopathischen "Medikamenten" geheilt, obwohl sich deren Wirkung nicht nachweisen lässt? (meist nicht einmal der Wirkstoff!!!)
... alles psychosomatisch!
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Der Vergleich hinkt gewaltig - nein er humpelt sogar.
Ein langjähriger Intensivmediziner und Chefarzt meinte zu mir mal sinngemäß, dass die Medizin im Bezug auf das Große Ganze eigentlich nichts weiß. Was die Forschung bislang herausgefunden habe sei nur ein kleiner Zipfel dessen, was das "Gesamtsystem Mensch" ausmache. Und er bestätigte mir, dass es in der Medizin Gang und Gäbe sei, Methoden anzuwenden, von denen man nur empirisch weiß, dass sie zu einem gewissen Prozentsatz erfolgreich sind aber nicht genau weiß, wieso.
Nun, in gewisser Weise ist der Vergleich sogar sehr treffend.
In derselben Weise wie es zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte medizinisch nicht erklärbare Phänomene gegeben hat, sind auch die fortschrittlichste Messtechnik und die modernsten Erklärungsmodelle nicht ansatzweise in der Lage, alle physikalischen und technischen "Erscheinungen" zu deuten. Denn die Realität geht über das menschlich Fassbare hinaus.
Verfasst: Di 3. Jun 2008, 14:48
von Bravado
Kaddel64 hat geschrieben:
Denn die Realität geht über das menschlich Fassbare hinaus.
Das Zitat, auf das ich mich bezog, behauptet aber das genaue Gegenteil.