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Danielocean hat geschrieben:Hab auch die 400er... mit Kid... also dem "Objektiv" benutze es aber eigentlich.... ehhhh.... lass mich mal überlegen..... ehhhh..... nööööööö!!! GARNICHT!
Wenn man sich ein ordentliches Objektiv dazugönnt ist das schon ein gute Kamera... mehr brauch sicher nur der Profi...
Hi Daniel,
kannst du mit deiner Cam mal bitte ein Bild von einem weißen Blatt mit schwarz gedruckter Schrift machen? Und dann mal bitte nen Crop (100% Bildansichtausschnitt) hier einstellen?
Wäre sehr nett
mfg
ramses
Ehhhh, ja klar... kann ich später mal machen.... Wieso?! Was hast du vor (wenn ich fragen darf) ??? Sollte man darauf etwas besonderes sehen ?!
Nochmal: Abbildungsfehler macht jedes(!) Objektiv. Wenn das Ergebnis am PC besser ist, dann verzichte ich gerne auf die (schlechtere) Korrektur durch die Camera.
Letzer Punkt ist ganz wichtig. Nur behaupte ich, dass die Kamera in Kenntnis des eingesetzten Objektives, viele Abbildungsfehler besser korrigieren kann, als eine Software, die im Nachhinein anhand eines beliebigen Bildes den Fehler erkennen muss. Schau dir mal das Blumenbild und den Mauerabschnitt an. Darauf sind dieselben Abbildungsfehler vorhanden wie in dem Schwarz/Weiß-Bild, nur sind sie sehr schwer im Nachhinein zu erkennen... Dasselbe gilt für Themen wie Vignettierung. Man muss anhand eines beliebigen Bildes erkennen, inwieweit das Bild zum Rand hin abgedunkelt ist! Ist die Abdunkelung ein Artefakt oder ist das einfach die Scene? Wenn die Kamera das im vorhinein weiß, muss sie das nicht erkennen sondern kann es einfach und korrekt korrigieren.
Beim Rauschen geht das nicht so einfach, denn das Auftreten von Rauschen hat Zufallscharakter. Deshalb kann man nicht vorhersagen, wie das Bild im einzelnen Rauschen wird. In diesem Fall kann die nachträgliche Korrektur am PC bessere Ergebnisse liefern.
mcBrandy hat geschrieben:
Wenn ich eine Bridge mir gekauft habe, können wir uns ja mal treffen und ein paar Tests machen.
Wäre ich dabei
Müsstest du aber eine Cam kaufen die RAW daten zur Verfügung stellt
Puh, jetzt wird es langsam unübersichtlich für mich, meinen Beitrag herauszufiltern.
Habe 3 Bridgekameras im Auge, die RAW und jpeg speichern können.
SP-570 UZ von Olympus
Lumix DMC-FZ50 von Panasonic
FinePix S100Fs von Fujifilm
Wobei Olympus und Fuji momentan die Nase vorne haben.
Werd mich jetzt auf den Weg zum Fotogeschäft machen um die Kameras in die Hand zu nehmen. Auch die mju-1010!!!
Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, dass die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist. (Stanislow Jerzy Lec) Mein Wohnzimmerkino Meine DVDs
Polarlicht hat geschrieben:Ich denke ein Problempunkt ist die Sensorgröße (und daraus resultierend die Pixeldichte). Daruf wird gerne geschielt ohne zu realisieren, dass je größer das Aufnahmenformat, also Sensorgröße bzw. Filmgröße, desto größer werden die notwendigen Objektive, zumindest in extremen Bereichen (SWW oder Tele)....
Das ist der entscheidende Punkt! Je größer der Abstand zur optischen Achse des Objektivs ist, desto größer sind die Abbildungsfehler, ob sphärische oder chromatische Abberration, ob Vignettierung oder Abbildungsschärfe. Ein größerer Sensor hat zu seinem Rand hin automatisch einen größeren Abstand zur optischen Achse. Deshalb muss man größere und aufwändigere Objektive einsetzen, um einen größeren Sensor mit derselben Qualität auszuleuchten wie einen kleineren Sensor. Die Bildausschnitte in den Tests sind ja in der Regel die Ecken und der Rand des Bildes, weil dort der Abstand zur optischen Achse am größten ist. Dort ist der größte Fehler zu erwarten!
Man muss sich also nicht wundern, weshalb es die Kameras mit den kleinen Sensoren einfacher haben im Hinblick auf Abbildungsfehler. Dieselbe Qualität mit größerem Sensor erfordert nunmal ein größeres und teureres Objektiv. Der Vorteil des größeren Sensors (geringeres Rauschen bei größerer Auflösung) hat den Nachteil, dass dieselben optischen Ergebnisse nur mit sehr viel mehr Aufwand hinsichtlich des Objektivs geliefert werden können. Selbst die DSLR ist ein Kompromiss und jeder muss sich halt überlegen, welchen Kompromiss er eingehen möchte!
Kikl hat geschrieben:
Nur behaupte ich, dass die Kamera in Kenntnis des eingesetzten Objektives, viele Abbildungsfehler besser korrigieren kann, als eine Software, die im Nachhinein anhand eines beliebigen Bildes den Fehler erkennen muss.
OK, Deine Meinung und so akzeptiert.
Ich behaupte aber meinerseits, mit professionellem Equipment kann jemand, der von Fach ist und der dieses Equipment auch richtig bedienen kann mehr aus einem Rohbild herausholen.
Es gibt für eine DSLR hunderte/tausende von Objektiven. Ich kann mir in der Bucht ein 30J. altes Schätzchen suchen und vor den Body schrauben - no problem. Nur ist es aus diesem Grund unmöglich für eine interne Kamerasoftware mögliche Abbildungsfehler herauszurechnen. Die Kamera kennt das Objektiv nicht. Dazu kommt, dass sich Objektive je nach Baureihe und Alter durchaus marginal unterscheiden können - ein Nikkor 50mm/1.4 ist nicht gleich einem Nikkor 50mm/1.4. Freundlicherweise gibt es dazu dann auch noch Objektive für (D)SLR von mehreren Herstellern, zu nennen wären Tamron, Sigma, Tokina. Die meisten bemängelten aber unvermeidlichen "Abbildungsfehler" können mit der entsprechenden Software problemlos ausgeglichen werden Dazu gehören CAs, Verzeichnungen und Vignettierungen. Die Frage, die sich stellt ist nur, wie sehr soll eingegriffen werden? Ein gewisses Maß an "harmonischer" Verzeichnung eines SWW kann eine Bildaussage wirksam unterstützen. Der Fotograf will das oft gar nicht korrigieren. Ebenso kann eine Vignettierung gewünscht sein! Und die Kamera kann natürlich auch nicht wissen, ob ich nicht durch ein rundes Fenster fotografiert habe und die SW versucht dann verzweifelt aber automatisch den dunkleren Kreis am Rand des Fotos zu eliminieren - grusel - oder einem Fisheye die Verzeichnung wegrechnen - noch mehr grusel.
Zum Rauschen hatte ich schon etwas gesagt. Ich entrausche fast gar nicht und wenn dann nur sehr dezent. Oft unterstützt das Rauschen auch wiederum die Bildaussage. Usw. usf.... Ich will den Grad der Korrektur je nach meiner Grundidee des Bildes bestimmen. Das soll mir nicht die Kamera abnehmen.
Die (D)SLR will ihrem ursprünglichen Ansatz nach keine "fertigen" Bilder liefern. Die Interpretation der Daten durch den Fotografen ist mindestens ebenso wichtig. Das diese Werkzeuge schon zu analogen Zeiten den Weg zum "knipsenden" Konsumenten gefunden haben, hat natürlich mit der zu erreichenden hohen Bildqualität zu tun. Früher wurden die Filme vom Fix-Labor verhunzt, heute von der internen Jpeg-Engine. Trotzdem darf sich jeder gerne eine (D)SLR kaufen und benutzen - sollte sich aber über gewisse Grenzen, auch physikalischer Natur, in Konzept und Philosophie die dahinter stehen, klar werden. Es ist eine andere Art der Fotografie, es werden andere Prioritäten gesetzt. Und Schönheit liegt im Auge des Betrachters - das eine schöne Foto gibt es nicht - das ist immer nur ein subjektiver Eindruck. Wäre es anders, würde jede Kamera die gleichen Farben, die gleiche Schärfe etc. liefern. Und ja, DSLR entrauschen auch in der Aufbereitung, die eine werksseitig mehr, die andere weniger - dies ist aber i.d.R. in sehr weiten Grenzen einstellbar (wie auch Schärfe, Tonwert, Farbe etc.) und kann via RAW komplett umgangen werden. Der Profi wird im Stadion keine RAW-Bilder machen - der braucht schnelle jpegs out of the cam und stellt die Parameter (Schärfe, Rausch, Tonwert etc.) dem Verwendungszweck entsprechend ein. Außerdem kennt er seine Objektive und deren Grenzen und wird diese dementsprechend einsetzen. Fotografie ist ein Handwerk, welches wie jedes andere Handwerk Erfahrung und Können voraussetzt. Das Einsteiger-DSLR sich da mehr an den Umsteiger aus dem Digiknipsen- bzw Bridge-Lager anlehnen, ist eine bewusste Entscheidung der Hersteller - im Semi- bzw. Profi-Sektor gehen die erheblich vorsichtiger, naja, konservativer vor.
Gruß, PL
Zuletzt geändert von Polarlicht am Di 15. Jul 2008, 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
Hinsichtlich möglicher Qualität die Auflösung und Schärfe betreffend - es geht nichts über die Größe des Aufnahmematerials. Darum lieben Fotografen nach wie vor ihre Mittelformat-Kameras mit Lichtschachtsucher ...
mcBrandy hat geschrieben:
Werd mich jetzt auf den Weg zum Fotogeschäft machen um die Kameras in die Hand zu nehmen. Auch die mju-1010!!!
Der "Grabbeltest" ist imho extrem wichtig! Für das gute Handling (im wahrsten Wortsinne) lasse ich auch schon mal ein paar (wenige) Prozentpunkte an Bildquali liegen. Lieber einen Tick mehr an Rauschen als eine nahezu rauschfreie Kamera, die ich nicht anpacken mag und die früher oder später im dunklen Schrank eben kein Licht einsammelt