
Schönen Gruß,
Andreas
Integer sind ganzzahlige Werte.Kikl hat geschrieben:Was bedeutet das, Integer Arithmetik Implementierung?
Richtig.Habe ich das richtig verstanden, wenn man die "rückkoppelnden Koeffizienten" alle gleich Null setzt, dann hat man ein FIR-Filter? Wenn alle Pole (Null im Nenner) gleich Nullstellen sind (Null im Zähler), dann ist es ein FIR-Filter - ein Weg aus dem IIR ein FIR-Filter zu machen.
Theoretisch sind FIR-Filter tatsächlich 'nur' eine Untermenge der IIR-Filter. Die praktischen Ausführungen zeichnen sich aber dadurch aus, dass sie wesentlich mehr Koeffizienten aufweisen als ein IIR-Filter. Mit einem FIR kann nan sich jede beliebige endliche (je schneller der Prozessor, desto länger) Impulsantwort basteln, ähnlich wie ein digitalisiertes Audiosignal. Die linearphasigen Filter sind auch nur eine Untermenge davon, nämlich die mit symmetrischen Impulsantworten. Man kann sogar ein 'mache-alle-linearen-Verfälschungen-des-Abhörraums-inklusive-Hall-und-Echo-rückgängig'-Filter in ein einziges FIR packen. Der Haken ist allerdings, dass es nur für eine einzige, mindestens auf den Zentimeter genau einzuhaltende Mikrofonposition funktioniertKikl hat geschrieben:Habe ich das richtig verstanden, wenn man die "rückkoppelnden Koeffizienten" alle gleich Null setzt, dann hat man ein FIR-Filter?
O.K. d.h. die Ordnung n/2 des verbleibenden FIR-Filters könnte nicht groß genug sein, um die gewünschte Übertragungsfunktion mit der notwendigen Genauigkeit zu erzeugen.Raptus hat geschrieben:Richtig.Kikl hat geschrieben: Habe ich das richtig verstanden, wenn man die "rückkoppelnden Koeffizienten" alle gleich Null setzt, dann hat man ein FIR-Filter? Wenn alle Pole (Null im Nenner) gleich Nullstellen sind (Null im Zähler), dann ist es ein FIR-Filter - ein Weg aus dem IIR ein FIR-Filter zu machen.
Allerdings kommt man dann wegen der fehlenden Rückkopplung nicht mit so wenigen Verzögerungselementen aus wie beim echten IIR, wenn man den Filter in ähnlichen Toleranzgrenzen halten möchte. Die Anzahl dieser Grundbausteinen der Filter will man bei Hardwareimlementierungen generell klein halten, weshalb man gerne IIR einsetzt.
Wie würde man das rechnerisch machen?Zweck0r hat geschrieben:Man kann sogar ein "mache-alle-linearen-Verfälschungen-des-Abhörraums-inklusive-Hall-und-Echo-rückgängig'-Filter in ein einziges FIR packen.
Ich schieß jetzt einfach mal aus der Hüfte.Raptus hat geschrieben:Wie würde man das rechnerisch machen?Zweck0r hat geschrieben:Man kann sogar ein "mache-alle-linearen-Verfälschungen-des-Abhörraums-inklusive-Hall-und-Echo-rückgängig'-Filter in ein einziges FIR packen.
Dass man über die Impulsantwort des Raumes die Koeffizientenreihe hat, die ihn simulieren würden, liegt auf der Hand. Wie kann man nun anhand deren eine verhallte Aufnahme von den Hallanteilen befreien? Lässt sich das zurückrechnen, da linear?