LeChef hat geschrieben:
Stellt sich für mich die Frage was man denn da tun kann. Im Prinzip liegt der Fehler ja bei den AVR Herstellern. Wenn es technisch möglich ist den LFE korrekt auf die Fronts umzuleiten, dann sollte das auch gemacht werden.
Wenn man dann im AVR alles auf Small setzt, Trennfrequenz 80 Hz, dann sollte das DBA doch auch mit Mehrkanal gut funktionieren oder?
Natürlich ist es technisch möglich, der andere genannte Hersteller macht es ja vor, wie und dass es geht.
Allerdings sollten dann die Fronts potenter Anlagen auch in der Lage sein, den LFE
so wiederzugeben, wie es z.B. ein AW 1000 tut. D.h. z.B. auch so laut und so gewaltig. Und da sehe ich selbst bei den großen passiven nubert-Standboxen Boxen mit ATM, noch zudem von schwächlichen Winzverstärkern angetrieben, kein echtes Licht am Ende des Tunnels.
Zumal die erzielbare unverzerrte Maximallautstärke bei Einsatz der Bass-Module natürlich erheblich sinkt, da die Basschassis dann viel früher viel weiter auslenken müssen und somit auch der TMT der 2-Wege-Konstrukte mit Subbass dann deutlich früher am Anschlag ist. Falls man ihn mit Winzverstärkern überhaupt dahin kriegt.
Das mit dem " alles auf 80 Hz " ist so eine Sache : Laut Standard sollten alle 5 Surround-LS 20!-20.000Hz mit Vollpegel liefern können. Bei der Erstellung kannst du davon ausgehen, dass da fast immer 5 potente Surrounds im Einsatz sind, die echte 30 Hz liefern und sich nachher das korrekte Tiefton-Klangbild am Hörplatz im wesentlichen aus den ( zeit und phasenrichtigen ) Überlagerungen der Bassanteile aus ( gut aufgestellten ) LS für LFE, FL, FR und Center ergibt. Das leisten aktuelle AVR ja auch, dank Audyssey und FIR-Technik.
Die "Hiobsbotschaft" ist doch bloß : Nur den Anhängern der persönlich gesetzten Duftmarke ist es verwehrt, für schmales Geld korrekten Klang zu bekommen. Da müssen potente Scheine auf den Tisch.
Ich habe nämlich das Gefühl, die wahre
Hiobsbotschaft lautet ( für manchen ): Wer sich an die Standards hält, hat schlicht gut lachen.
Stefan