Seite 5 von 6

Verfasst: So 10. Sep 2006, 22:10
von Kingping
natürlich kann/soll mans mischen ... o_O

für gute wiedergabebedingungen braucht man eine niedrige, frequenzneutrale nachhallzeit, was man durch absorption erreicht
und der diffusschallanteil soll auch wirklich diffus sein, was zb bei kahlen schallharten wänden, die wie akustische spiegel wirken, nicht der fall ist.
dafür gibts die diffusoren.

Verfasst: Mo 11. Sep 2006, 10:07
von bersi
Soll man dann also verschiedene Materialstärken miteinander mischen.
Das brächte auch ein wenig Leben auf die Absorberfäche.

Wenn meinen Vermutung stimmt,dann bastelt man sich wohl am besten eine
"Berg-und Tal-Landschaft" aus dem Schaumstoff,oder Question
Das hab ich gemeint,nicht ob man Absorber mit Diffusoren mischen kann :!:
Nur auf Absorber bezogen :!: :!:

Der Martin

Verfasst: Mo 11. Sep 2006, 10:16
von BlueDanube
Man kann Absorber mit unterschiedlicher Charakteristik mischen, wenn man den Raum vermessen hat und die einzelnen Probleme genau kennt.
Wenn man blind vorgeht, ist es sinnvoller, komplett mit dem Absorber zu arbeiten, der die größte Bandbreite (=Dicke) hat. Wobei für den Bassbereich immer andere Typen verwendet werden müssen, als für den Mittel-/Hochtonbereich.
In manchen Fällen geht es ohnehin nicht anders - zB. kann man vor einem Fenster nur eine Microsorber-Folie montieren, auch wen an den Wänden Schaumstoffabsorber hängen.

Verfasst: Mo 11. Sep 2006, 10:22
von bersi
Danke,jetzt bin ich wieder ein wenig schlauer :!:

Der Martin

Verfasst: Mo 11. Sep 2006, 10:55
von Kingping
bersi hat geschrieben:
Soll man dann also verschiedene Materialstärken miteinander mischen.
Das brächte auch ein wenig Leben auf die Absorberfäche.

Wenn meinen Vermutung stimmt,dann bastelt man sich wohl am besten eine
"Berg-und Tal-Landschaft" aus dem Schaumstoff,oder Question
Das hab ich gemeint,nicht ob man Absorber mit Diffusoren mischen kann :!:
Nur auf Absorber bezogen :!: :!:
ach, noch immer das ... das hat dir bluedanube aber schon im post davor beantwortet.
der schall geht durch den absorber hindurch, da wird nichts diffus reflektiert. eine zerklüftete oberfläche macht also keinen sinn.
überall wo du absorber anbringst sollte es die maximal mögliche dicke sein, sonst wird der hochton zu stark bedämpft.

Verfasst: Mo 11. Sep 2006, 12:19
von bersi
Neee,er hat gemeint,das ich fragen würde ob das mischen
von Absorbern mit Diffusoren sinn macht.Dabei hab ich gefragt ob
es sinn macht verschiedene Absorbermaterialstärken zu mischen.

Alles Klar :wink:

überall wo du absorber anbringst sollte es die maximal mögliche dicke sein, sonst wird der hochton zu stark bedämpft.
Wieso dämpfen geringe Materialdicken den Hochton mehr ab :?:
Oder hast du dich verschrieben :?:

Der Martin

Verfasst: Mo 11. Sep 2006, 13:13
von Kingping
bersi hat geschrieben:Wieso dämpfen geringe Materialdicken den Hochton mehr ab :?:
nein, aber tiefere frequenzen weniger. dadurch wird die bedämpfung ungleichmäßig.

Verfasst: Mo 11. Sep 2006, 14:33
von bersi
Also so dick wie möglich.
Reicht da 80mm,für die Wand hab ich da nichts dickeres gefunden.

Wandabstand ist ja auch wichtig,wie hir zu lesen war.

Was ist denn die Obergrenze für den Wandabstand,bzw. ab welchem Abstand machts keinen
Sinn mehr :?:

Ich bin Single,WAF egal :!:
Und im Schlafzimmer will ich eh keine installieren :twisted:

Der Martin

Verfasst: Di 12. Sep 2006, 11:09
von ozon
bersi hat geschrieben:Also so dick wie möglich.
Reicht da 80mm,für die Wand hab ich da nichts dickeres gefunden.

Wandabstand ist ja auch wichtig,wie hir zu lesen war.

Was ist denn die Obergrenze für den Wandabstand,bzw. ab welchem Abstand machts keinen
Sinn mehr :?:

Ich bin Single,WAF egal :!:
Und im Schlafzimmer will ich eh keine installieren :twisted:

Der Martin

Ich würde erst mal die Finger von den Platten lassen und mir noch ein paar Cornerblöcke kaufen und dann evt. alle vier Ecken zustellen oder mehrere CB in eine Ecke. Damit dämmst du immer stärker den Hochtonbereich als den Bass/Grundtonbereich. Irgendwelche Platten an Wänden sorgen dafür, dass der Nachhall im Hochtonbereich geringer wird, also dessen Brillanz verschwindet. Wenn man (was vor allen um 5.1-Betrieb sehr nervt) Probleme im Grundtonbereich von 120 - 400 hz hat (bei Filmmusik - was schlimmeres gibt es nicht!!!), verschlimmern diese Platten auch mit Wandabstand das Problem, weil der Hochtonbereich immer viel stärker aufgesaugt wird als der Grundtonbereich, weil die effektive Oberfläche zu hohen Frequenzen hin ansteigt. Falls du diese Probleme noch nicht hasst, wirst du sie aber auf jeden Fall bekommen, wenn du dir 20 Platten oder mehr an Wände klebst oder mit Wandabstand irgendwo hinstellst. Riesen-Türme in den Ecken dämpfen den Hochtonbereich, haben aber keine im vergleich mit dem Volumen übermässige Oberfläche. (Wenn man einen 1m³-Würfel irgendwo hinnstellt, wird der Grundtonbereich gedämpft und dem Hochtonbereich bietet sich eine effektive 3m² Oberfläche. Nimmt man nun 20 Platten a 5cm hat man egal mit welchem Wandabstand den Grundtonbereich nicht stärker gedämpft als bei dem Würfel, dem Hochtonbereich bietet sich aber eine vielfache Oberfläche. Da der Nachhall eh immer zu den Höhen abnimmt ist das die falsche Variante. Ich denke bei einem 20-30 qm Raum reicht eine normale Möberierung und 6-8 Cornerblöcke voll aus um den Hochton/Grundtonbereich zu dämpfen. Platten an den Wänden oder sonstwo verschlimmern den Klang anstatt ihn zu verbessern.

Verfasst: Di 12. Sep 2006, 11:34
von bony
Da bin ich etwas anderer Meinung, würde das nicht so pauschal sagen. Gegen Frühe Reflexionen, die die Ortungsschärfe verschlechtern, helfen die Kanten-Absorber in den Ecken herzlich wenig; "frequenzneutrale" Nachhallzeit hin oder her.
Ich habe bei mir mit 4 (zerteilten) und mit etwas Wandabstand angebrachten 80 mm Matten, zwei Cornerblöcken und einem Berber-Teppich eine über den gesamten Frequenzbereich bis in den Grundtonbereich recht "ausgewogene" Nachhallzeit und gute Verbesserung der Ortungsschärfe erreicht.