Hallo Speakerfan (Selmoni),
ein großes Vokabular bei der Klangbeschreibung ist hinderlich. Daß Begriffe wie "luftig, warm, kalt, seidig" etc. nicht verwendet werden sollten, ergibt sich einfach aus der Tatsache, daß sie nicht definiert sind. Sie werden also zwangsläufig mißverstanden, z.B. der Begriff "warmer Klang", wird beinahe von jedem, der ihn benutzt, anders verstanden - manche meinen damit eine bestimmte Klirrmenge, andere wiederum eine Präsenzsenke, eine Grundtonanhebung oder oder oder - in der Hifi-Presse werden solche Begriffe, besonders wenn sie emotional positiv angehaucht sind, sehr gerne in den diffusen Klangbeschreibungen verwendet, weil sie positive Assoziationen mit dem Produkt erzeugen. Es weiß zwar keiner, was mit "warmem, emotionalen, seidigen Klang" gemeint ist, die Beschreibung klingt aber toll.
Woher die Begriffe abgeleitet sind, ist dabei egal - wichtig ist, daß sie halbwegs einheitlich verstanden werden.
Zu den Klirrmessungen: Nenne mir doch einfach mal die Maximalwerte für k2 bei 90 und/oder 96 dB zwischen 0,5 und 2 kHz. Das würde schon genügen (eine Pegeleichung in dieser Größenordnung hast Du ja hoffentlich gemacht).
Du hast sicher einen Aufkleber auf Deinem Auto. Darauf steht: "I hate High End" oder: "I love Nubi" (ist etwa dasselbe. Haha!)
Ich weiß nicht, warum Du nur sinnlose Polemik zu bieten hast, die sachlichen und handfesten Argumente in den anderen Postings, insbesondere von Frank, Andreas und mir, stur ignorierst. Ich kann Dir nur sagen, daß Du mit diesen billigen Sprüchen völlig danebenlegst, weder würde ich mich als "Nubert-Fan" bezeichnen noch habe ich etwas gegen teure Wiedergabegeräte.
Ich werde bestimmt keine Minute aufwenden, um nochmal einen derart schlechten Lautsprecher zu hören, die Amati und ein kleineres Kompaktmodell derselben Firma haben mir gereicht.
Mich würde hingegen interessieren, ob Du noch etwas sachliches zu den ganzen Argumenten in diesem Thread zu sagen hast oder nicht.
Gruß, M.