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Steckdosenleiste - Wo endet die Vernunft?
Verfasst: Mi 12. Aug 2009, 19:20
von whitko
Hi leutz,
Steckdosenleisten findet man wie Sand am Meer.
Von der Baumarktleiste für Euro 10.-- bis zur High-End-Leiste für Euro 410.-- (6-fach bei einem Meter). In dieser Bandbreite tummelt sich einfach alles.
Meine Frage:
Lohnt es sich zu einer besseren/sehr guten Leiste für einen höheren Preis zu geifen, welchen Vorteil bringt eine sehr gute
Leiste und bei welcher Preisgrenze endet die Vernunft
Was unterscheidet technisch die Billigleiste aus dem Baumarkt von der sehr guten Leiste vom Händler (für den Stereo-Freund der
doch viele Euros für sein Hobby investiert, nicht für die Hausfrau und ihre Stehlampe
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)
Ohne Steckdosenleiste kommt ja wohl keiner von uns aus
Daher sollte man sich doch mal die Erfahrungen und das Wissen unserer Forums-Freunde anlesen.
Also dann
Grüße
whitko
Verfasst: Mi 12. Aug 2009, 21:11
von Chris78
Hallo,
also bei teuerem Equipment würde ich jedenfalls nicht zu den ganz billigen greifen.
Da greife ich min. zu einer mittleren Preisklasse (40-60 Euro) mit einer Sicherung und Netzfilter (z.B. Brennenstuhl).
Mehr habe ich bisher noch nicht ausgegeben. Wenn man natürlich noch Anschlüsse für Antennenkabel oder ähnliches will wird es schnell teurer.
Von einem Kollegen habe ich mal gehört, dass bei ihm eine teure Steckdose eine Auswirkung auf dem Klang hatte. Aber ich halte das soweit für Voodoo - bis auf eine Steckdose, die evtl. besser Störungen filtert, die dann klangliche Auswirkungen haben (Knacksen o.ä.)
Gruß,
Chris
Verfasst: Mi 12. Aug 2009, 21:17
von milchschnittae
achte darauf, dass die Anschlussleitung der Steckdosenleiste einen ausreichenden Querschnitt hat und sie einen stabilen Eindruck macht (also vielleicht nicht die für 1,50, sondern die für 5).
des weiteren kannst du, wenn du Wert darauf legst, natürlich mehr Geld für Überspannungsschutz, Endstörfilter, usw. ausgeben.
ich arbeite in der Veranstaltungsbranche und da benutzen wir im Indoor-Bereich ganz stinknormale Plastikdinger in Massen, im Outdoor-Bereich eben die aus Gummi. Sehr oft an der Leistungsgrenze, sie müssen auch mal ein bisschen was aushalten und ich habe ehrlich gesagt noch nie erlebt, dass was passiert wäre (oder eingestreut hätte aufgrund der Steckdosenleiste).
Verfasst: Do 13. Aug 2009, 01:43
von Amperlite
Steckdosenleiste - Wo endet die Vernunft?
Die Vernunft endet sehr bald. Alles über 100 Euro (je nach Ausstattung) ist einfach nur Abzocke/Voodoo.
Netzfilter ist praktisch immer unnötig (und kann je nach Ausführung auch Probleme schaffen). Überspannungsschutz ist fast schon Standard.
Für die Optik darf es vielleicht noch ein Alugehäuse sein, mehr mechanische Stabilität bringt das aber auch kaum.
Wer eine teure Leiste
wegen eines (angeblichen) Klangunterschiedes kauft, ist meiner Meinung nach nicht in der Lage (oder zu faul), sein Gehirn logisch zu benutzen.
Verfasst: Do 13. Aug 2009, 07:28
von ramses
Bei manchen Steckdosenleisten ist noch ein Versicherungsschutz mit an board, vielleicht teilweise auch nicht ganz uninteressant.
Bei mir zu Hause tuts auch ne einfache Funksteckdosenleiste von Brennenstuhl (10, damals noch in deren Onlineshop).
Netzfilter sind nicht so interessant (solange nicht wirklich was mit 230V angeschlossen ist und probleme macht), wird doch eh alles übern Trafo runtertransformiert, danach gleichgerichtet, gesiebt und geglättet.
schönen Gruß
Hannes
Verfasst: Do 13. Aug 2009, 08:04
von Surround-Opa
Habe auch die besten Erfahrungen mit Brennenstuhl gemacht. Kann man nur empfehlen. Für die Geräte im WZ nutze ich diese hier
http://www.media-halle.de/shop/catalog/ ... cb7d99b4e0
Mehr braucht man eigentlich nicht.
Gruß Surround-Opa
Verfasst: Do 13. Aug 2009, 08:09
von Uwe
Bei mir ist öfters mal die FI-Sicherung herausgesprungen, konnte aber die Ursache nicht finden. Weil aber im Wohnzimmer ein leichter Schwelgeruch in der Luft lag bin ich der Ursache nachgegangen, konnte aber nicht finden. Da der Geruch nicht verschwand habe ich dann alle Anschlüsse meiner elektrischen Geräte unter Augenschein genommen. Siehe da, als ich einen Stecker (Massenware) von einer Mehrfachsteckdosenleiste abgezogen hatte, kam nur ein Stift mit heraus, der andere ist im Steckerloch hängen geblieben, hatte sich also vom Steckergehäuse gelöst
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Da ich den Stecker so gut wie nie in den Händen hatte, konnte ich eine mechanische Überbeanspruchung ausschließen.
Seit dem achte ich auf eine gehobene Qualität, mein Favorit sind Brennstuhlprodukte.
Verfasst: Do 13. Aug 2009, 10:21
von Thias
Manche Plastikdinger sind einfach Schrott, die zerfallen schon beim hingucken.
Etwas bessere mech. Stabilität ist gut, Überspannungsschutz (Feinschutz) ist durchaus sinnvoll, sollte man ja auch vor einen PC schalten, bei den vielen Gewittern
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.
Ich habe mir noch eine lastabhängige Einschaltung geleistet, also ich schalte ein Gerät ein und erst damit wird die Leiste und die anderen Geräte eingeschaltet.
Der Preis lag wohl um die 50 .
Klanglich hat das natürlich alles keinen Einfluss.
Verfasst: Do 13. Aug 2009, 10:58
von whitko
Hallo,
denke mir ich werde das wohl ähnlich halten wie Thias, klingt sehr vernünftig
Bei Brennenstuhl hoffe ich, werde ich wohl fündig werden
Hat eigentlich ein Forums-Kollege eine Steckdosenleister für über Euro 100 in Betrieb
Gruß
whitko
Verfasst: Do 13. Aug 2009, 11:48
von FelixB
zum Thema "Steckdosenleisten verbessern den Klang":
Wie kommt der Strom denn an der Steckdose an? Der läuft über diverse Leitungen im Haus, dann über diverse Leitungen aus dem nächsten Umspannwerk. Wieso da jetzt der letzte Meter die entscheidende Klangverbesserung bringen soll, ist mir absolut schleierhaft.