Hörbericht NuPro A-20
Verfasst: Sa 14. Mai 2011, 03:10
Hallo zusammen, ein kleiner Bericht zu meinen (aktualisierten) ersten Hörerfahrungen:
Ich habe die Box bis jetzt etwa 15 Std gehört sowohl mit CD´s, FLAC´s, MP3 und Filmen und vorab kann ich sagen, ich bin (insofern die Qualität der Software gut ist) überaus erfreut was da aus diesen kompakten Boxen für ein Sound herauskommt.
Aufstellung und Raum: Der Raum ist etwa 25 m² groß, (Holtparkett, einige Teppiche) und relativ verwinkelt. Mein Schreibtisch (auf dem ich die Boxen als Nahfeldmonitor nutze) steht in einer Art Ärker eingerahmt von Fenstern ohne Gardinen).
Der Hörabstand beträgt etwa 0,8 - 1,2 m. Die Boxen stehen leicht erhöht auf meinem Holzschreibtisch und sind leicht eingedreht (20-30 Grad je nach Sitzposition).Der Abstand zu den dahinterliegenden Fenstern/bzw der Wand, beträgt etwa 40 cm)
Einschub zum Thema Laustärke:
Wie in einem "Härtetest" im Nubert Forum zwischen der NuPro A-20 und der Standbox NuWave 125 erwähnt wurde, sei die 12 Uhr Stellung der Volume Regler "gute Zimmerlautstärke" (PC Vol. 100%)... Wenn man 3-4 Meter entfernt sitzt mag das noch zutreffen, im Nahfeld ist dieses jedoch schon wirklich deutlich gehobene Lautstärke. Je nach vorliegender Musikquelle dreht man es auch wieder leiser. (Über Leistungsmangel dürften sich ergo 90% der Hörer nicht beschweren).
Klang Musik:
Um die vielgerühmten Bassqualitäten unter die Lupe zu nehmen, kann man beispielsweise gut die CD "Stelltongued, (Hymen Records 2009)" von HECQ heranziehen.
Die Stücke des Albums sind mir durch das häufige Hören über die Dali Helicon 400 (MK I) bestens bekannt, die als Paar Standboxen etwa das 8 fache kostet(e) und als direkter Vergleich auch hier nicht wirklich fair wäre.
Jedoch muss man festhalten: Die verstrickten, psychodelischen Sound Arrangements die äusserst räumlich und klar abgemischt daherkommen und einen teilweise enormen Bass präsentieren, werden beeindruckend von der kleinen Aktiven wiedergegeben. Schließt man die Augen und hat die Ohren auf Höhe der Tweeter (etwa 1m HörAbstand), vergisst man schnell die tatsächlichen Maße der 2 "Böxchen" vor sich.
Natürlich ist der Tiefgang limitiert und unter 40 Hz fällt der Frequenzgang auch sehr steil ab, so dass gewisse (auf der erwähnten Standbox) substanzvoll hör/fühlbare Bässe nur noch schwach oder garnicht wiedergegeben werden, was aber auch von keiner Kompaktbox ohne Subwoofer erwartet werden sollte. In anbetracht des Volumens und des relativ kleinen 15cm Chassis sind die Leistungen respektabel.
Natürlich gibt es noch mehr als Bass: Die Gitarre von Nils Lofgren (Accoustic LIVE, Demon Records 1997) klingt äusserst plastisch, der Bühnenaufbau gelingt sehr sauber und räumlich, zusammen mit dem Klatschen und Jubeln des Publikums wird das live-Gefühl sehr gut transportiert [Man muss je nach Raum etwas am mid/high Regler experimentieren ansonsten könnte es sein, dass die Höhen bei Aufnahmen wie dieser etwas scharf wirken].
"Pink Panther" (Erich Kunzel - Cincinnati Pops Orchestra) [gespielt von einer Test CD einer bekannten Audiozeitschrift] auch hier, eine äussert schöne und ehrlich klingende Wiedergabe. Das Orchester wird mit der richtigen Größe abgebildet, kleine Details wie die Triangel sind klar herauszuhören, wie auch andere Instrumente die sich ohne größere Probleme einzeln im Spiel verfolgen lassen. Selbe CD: Der Chor und die Orgel die die "Cantate Domino" umsetzt, erzeugt stellenweise Gänsehaut. Die Akustik des Gotteshauses ist sehr gut eingefangen und die Intensität der Stimmen und der Orgelpfeifen zeigt, dass die kleine NuPro auch vor größeren Dynamikspitzen nicht in die Knie geht.
"Gigi´s Playtime Rhyme" + "One Night Last June" (Al di Meola - Kiss my Axe 1998) eine wahrhaft tolle Aufnahme und scheinbar der perfekte Partner für die NuPro. Ich bin erneut begeistert von der sauberen räumlichen und instrumentalen Darstellung. Hier stimmt wirklich alles (zumindest für mich ; ). Vor allem die raumfüllenden Bassläufe und Klänge der E-Gitarre.
Klang Film:
Auch wenn man sicher eher seltener Filme als Musik über diese Boxen hören wird, ist der Einsatzbereich ja durchaus nicht unrelevant für all diejenigen, die sich aus Platz oder Kostengründen kein Surroundset leisten können.
Batman - The Dark Knight: Die ersten Minuten vom Zerschießen der Glasscheibe bis hin zum "Granatenscherz" werden sehr räumlich und gut difeerenzierbar wiedergegeben, unterlegt von einem tiefen, Stimmungsschaffenden Bassfundament.
Ghost in the Shell II - Innocence: Auch hier sind die ersten Minuten des Films sehr gut um sich einen Eindruck über die "Qualitäten eines Lautsprechers(-Sets) zu machen. Es gibt zwar keine offizielle Rezension auf AreaDVD aber ich kann bestätigen das der Ton sicher ein Referenzanwärter wäre.
Die erste Szene in der Gasse und das anschließende Intro werden sehr räumlich und druckvoll wiedergegeben (Die Trommeln beeindruckend hier besonders > Intro Ende).
Der Tag an dem die Erde still stand: Szene von der Landung der Sphäre im Central Park. Der sehr kräftige Bass wird raumfüllend wiedergegeben. Für derartig tiefe Frequenzen differenziert die Box erstaunlich gut im unterem Tonsegment. Der Schuss auf den "Besucher" klingt sehr intensiv/nachdrücklich.
Stirb langsam 4.0: Hier stoßen die Boxen bei höheren Lautstärken an ihre Grenzen, was die teils heftigen Dynamikausbrüche bei Explosionen und Schüssen betrifft. Trotzdem, wenn die Pegel in Grenzen gehalten werden, wird eine saubere und basstarke-sauber konturierte Wiedergabe geboten.
Zwischenfazit: Die bisherigen "paar Std." sind sicher nicht ausreichend genug um für alle Fälle urteilen zu können, und ich bitte dies hier zu berücksichtigen. Es ist ja meine subjektive Erfahrung und die Boxen (sowie mein Gehör) sind gerade einmal eingespielt
Ich habe bisher keine anderen Aktivmonitore gegengehört, aber ich denke, dass Diese in der NuPro einen harten Gegner gefunden hätten. Die gewollt sehr neutrale Spielweise, mag für "Hifi" Ohren erstmal etwas ungewohnt sein, sie ist aber nur in den ersten 1-2 Stunden scheinbar "schlechter". Hat man sich erst einmal an das Klangbild gewöhnt, kann man sich an der Detailfreude der Klangbilder erfreuen. Wenn man auf hohem Niveau meckern "würde" könnte man evtl. anmerken, dass es bestimmt noch Boxen gibt die beim Thema "Luftig- und Räumlichkeit" ein paar Dinge besser machen. Jedoch nimmt man dieses Plus in jenem Bereich nur in Kauf mit gewissen Verlusten im Bereich des Tieftonfundaments und der Neutralität.
Insgesamt kann man das Preis-Leistungsverhältnis wohl als wirklich ausgesprochen gut bezeichnen. Noch einmal all meine Vorteile und ein paar Nachteile:
Positiv:
- Neutrale/plastische Spielweise: Instrumente klingen so wie sie es sollen
- Sehr Gute Räumlichkeit/Abbildung (nach Einspielzeit)
- Sehr gute Bassfähigkeiten, für ein derart kompaktes Boxenmodell sogar überragend
- Flexibilität: Sie mag nicht nur ein paar wenige Musikrichtungen, sie kann tendenziell mit jeder Art Musik umgehen
- Pegelfestigkeit: Für 90 % sehr gut (diese überlesen den Negativ Punkt am besten einfach) ... die übrigen 10 % schauen bei den "Negativ Punkten" nach
Negativ:
- Höhen teils etwas scharf (kann an meiner Fensterlastigen Rückseite liegen, ist mit den Reglern aber ausreichend kompensierbar)
- Schlechte Aufnahmen erscheinen über die NuPro "schlechter" als auf vielen größeren Hifi/Passiv Boxen (aber wer will schon schlechte Aufnahmen haben
)
- Räumlich- und Luftigkeit (für verwöhnte, erfahrene Ohren) je nach Aufnahme und Hörgewohnheit ein wenig zurückgestellt
- Maximalpegel: Wie erwähnt ist dieser"gut-sehr gut" und für die meisten völlig ausreichend. ABER ... die NuPro empfiehlt sich nicht unbedingt für stundenlange Sessions von Konzerten mit annähernder Live Lautstärke (Strömungsgeräusche des Bassreflexrohr und etwas unsaubere Spielart machen sich hier bemerkbar). Auch zur Partybeschallung ist sie somit eher ungeeignet (was jedoch den meisten bewusst sein sollte).
- Volume nicht über einen Regler für beide Lautsprecher regelbar - Die Lautstärke schwankt > Einer der beiden Lautsprecher (in meinem Fall der Rechte) muss immer etwas weiter aufgedreht werden als der Linke)
- In meinem Fall wurden die Boxen unter Vista als "Kopfhörer" erkannt und auch nicht direkt aktiviert, es erfordert ein wenig Klickerei bis sie aktiv werden
So ... solang sollte der Beitrag garnicht werden, aber ich freu mich natürlich wenn es hier einigen bei der Entscheidungsfindung hilft. Die positiven Punkte überwiegen hier eindeutig, die Negativen sind mit etwas Eingewöhnung und Testerei sowie humanem Pegelbedarf kompensierbar
Grüße, Sebastian
Ich habe die Box bis jetzt etwa 15 Std gehört sowohl mit CD´s, FLAC´s, MP3 und Filmen und vorab kann ich sagen, ich bin (insofern die Qualität der Software gut ist) überaus erfreut was da aus diesen kompakten Boxen für ein Sound herauskommt.
Aufstellung und Raum: Der Raum ist etwa 25 m² groß, (Holtparkett, einige Teppiche) und relativ verwinkelt. Mein Schreibtisch (auf dem ich die Boxen als Nahfeldmonitor nutze) steht in einer Art Ärker eingerahmt von Fenstern ohne Gardinen).
Der Hörabstand beträgt etwa 0,8 - 1,2 m. Die Boxen stehen leicht erhöht auf meinem Holzschreibtisch und sind leicht eingedreht (20-30 Grad je nach Sitzposition).Der Abstand zu den dahinterliegenden Fenstern/bzw der Wand, beträgt etwa 40 cm)
Einschub zum Thema Laustärke:
Wie in einem "Härtetest" im Nubert Forum zwischen der NuPro A-20 und der Standbox NuWave 125 erwähnt wurde, sei die 12 Uhr Stellung der Volume Regler "gute Zimmerlautstärke" (PC Vol. 100%)... Wenn man 3-4 Meter entfernt sitzt mag das noch zutreffen, im Nahfeld ist dieses jedoch schon wirklich deutlich gehobene Lautstärke. Je nach vorliegender Musikquelle dreht man es auch wieder leiser. (Über Leistungsmangel dürften sich ergo 90% der Hörer nicht beschweren).
Klang Musik:
Um die vielgerühmten Bassqualitäten unter die Lupe zu nehmen, kann man beispielsweise gut die CD "Stelltongued, (Hymen Records 2009)" von HECQ heranziehen.
Die Stücke des Albums sind mir durch das häufige Hören über die Dali Helicon 400 (MK I) bestens bekannt, die als Paar Standboxen etwa das 8 fache kostet(e) und als direkter Vergleich auch hier nicht wirklich fair wäre.
Jedoch muss man festhalten: Die verstrickten, psychodelischen Sound Arrangements die äusserst räumlich und klar abgemischt daherkommen und einen teilweise enormen Bass präsentieren, werden beeindruckend von der kleinen Aktiven wiedergegeben. Schließt man die Augen und hat die Ohren auf Höhe der Tweeter (etwa 1m HörAbstand), vergisst man schnell die tatsächlichen Maße der 2 "Böxchen" vor sich.
Natürlich ist der Tiefgang limitiert und unter 40 Hz fällt der Frequenzgang auch sehr steil ab, so dass gewisse (auf der erwähnten Standbox) substanzvoll hör/fühlbare Bässe nur noch schwach oder garnicht wiedergegeben werden, was aber auch von keiner Kompaktbox ohne Subwoofer erwartet werden sollte. In anbetracht des Volumens und des relativ kleinen 15cm Chassis sind die Leistungen respektabel.
Natürlich gibt es noch mehr als Bass: Die Gitarre von Nils Lofgren (Accoustic LIVE, Demon Records 1997) klingt äusserst plastisch, der Bühnenaufbau gelingt sehr sauber und räumlich, zusammen mit dem Klatschen und Jubeln des Publikums wird das live-Gefühl sehr gut transportiert [Man muss je nach Raum etwas am mid/high Regler experimentieren ansonsten könnte es sein, dass die Höhen bei Aufnahmen wie dieser etwas scharf wirken].
"Pink Panther" (Erich Kunzel - Cincinnati Pops Orchestra) [gespielt von einer Test CD einer bekannten Audiozeitschrift] auch hier, eine äussert schöne und ehrlich klingende Wiedergabe. Das Orchester wird mit der richtigen Größe abgebildet, kleine Details wie die Triangel sind klar herauszuhören, wie auch andere Instrumente die sich ohne größere Probleme einzeln im Spiel verfolgen lassen. Selbe CD: Der Chor und die Orgel die die "Cantate Domino" umsetzt, erzeugt stellenweise Gänsehaut. Die Akustik des Gotteshauses ist sehr gut eingefangen und die Intensität der Stimmen und der Orgelpfeifen zeigt, dass die kleine NuPro auch vor größeren Dynamikspitzen nicht in die Knie geht.
"Gigi´s Playtime Rhyme" + "One Night Last June" (Al di Meola - Kiss my Axe 1998) eine wahrhaft tolle Aufnahme und scheinbar der perfekte Partner für die NuPro. Ich bin erneut begeistert von der sauberen räumlichen und instrumentalen Darstellung. Hier stimmt wirklich alles (zumindest für mich ; ). Vor allem die raumfüllenden Bassläufe und Klänge der E-Gitarre.
Klang Film:
Auch wenn man sicher eher seltener Filme als Musik über diese Boxen hören wird, ist der Einsatzbereich ja durchaus nicht unrelevant für all diejenigen, die sich aus Platz oder Kostengründen kein Surroundset leisten können.
Batman - The Dark Knight: Die ersten Minuten vom Zerschießen der Glasscheibe bis hin zum "Granatenscherz" werden sehr räumlich und gut difeerenzierbar wiedergegeben, unterlegt von einem tiefen, Stimmungsschaffenden Bassfundament.
Ghost in the Shell II - Innocence: Auch hier sind die ersten Minuten des Films sehr gut um sich einen Eindruck über die "Qualitäten eines Lautsprechers(-Sets) zu machen. Es gibt zwar keine offizielle Rezension auf AreaDVD aber ich kann bestätigen das der Ton sicher ein Referenzanwärter wäre.
Die erste Szene in der Gasse und das anschließende Intro werden sehr räumlich und druckvoll wiedergegeben (Die Trommeln beeindruckend hier besonders > Intro Ende).
Der Tag an dem die Erde still stand: Szene von der Landung der Sphäre im Central Park. Der sehr kräftige Bass wird raumfüllend wiedergegeben. Für derartig tiefe Frequenzen differenziert die Box erstaunlich gut im unterem Tonsegment. Der Schuss auf den "Besucher" klingt sehr intensiv/nachdrücklich.
Stirb langsam 4.0: Hier stoßen die Boxen bei höheren Lautstärken an ihre Grenzen, was die teils heftigen Dynamikausbrüche bei Explosionen und Schüssen betrifft. Trotzdem, wenn die Pegel in Grenzen gehalten werden, wird eine saubere und basstarke-sauber konturierte Wiedergabe geboten.
Zwischenfazit: Die bisherigen "paar Std." sind sicher nicht ausreichend genug um für alle Fälle urteilen zu können, und ich bitte dies hier zu berücksichtigen. Es ist ja meine subjektive Erfahrung und die Boxen (sowie mein Gehör) sind gerade einmal eingespielt

Ich habe bisher keine anderen Aktivmonitore gegengehört, aber ich denke, dass Diese in der NuPro einen harten Gegner gefunden hätten. Die gewollt sehr neutrale Spielweise, mag für "Hifi" Ohren erstmal etwas ungewohnt sein, sie ist aber nur in den ersten 1-2 Stunden scheinbar "schlechter". Hat man sich erst einmal an das Klangbild gewöhnt, kann man sich an der Detailfreude der Klangbilder erfreuen. Wenn man auf hohem Niveau meckern "würde" könnte man evtl. anmerken, dass es bestimmt noch Boxen gibt die beim Thema "Luftig- und Räumlichkeit" ein paar Dinge besser machen. Jedoch nimmt man dieses Plus in jenem Bereich nur in Kauf mit gewissen Verlusten im Bereich des Tieftonfundaments und der Neutralität.
Insgesamt kann man das Preis-Leistungsverhältnis wohl als wirklich ausgesprochen gut bezeichnen. Noch einmal all meine Vorteile und ein paar Nachteile:
Positiv:
- Neutrale/plastische Spielweise: Instrumente klingen so wie sie es sollen
- Sehr Gute Räumlichkeit/Abbildung (nach Einspielzeit)
- Sehr gute Bassfähigkeiten, für ein derart kompaktes Boxenmodell sogar überragend
- Flexibilität: Sie mag nicht nur ein paar wenige Musikrichtungen, sie kann tendenziell mit jeder Art Musik umgehen
- Pegelfestigkeit: Für 90 % sehr gut (diese überlesen den Negativ Punkt am besten einfach) ... die übrigen 10 % schauen bei den "Negativ Punkten" nach

Negativ:
- Höhen teils etwas scharf (kann an meiner Fensterlastigen Rückseite liegen, ist mit den Reglern aber ausreichend kompensierbar)
- Schlechte Aufnahmen erscheinen über die NuPro "schlechter" als auf vielen größeren Hifi/Passiv Boxen (aber wer will schon schlechte Aufnahmen haben

- Räumlich- und Luftigkeit (für verwöhnte, erfahrene Ohren) je nach Aufnahme und Hörgewohnheit ein wenig zurückgestellt
- Maximalpegel: Wie erwähnt ist dieser"gut-sehr gut" und für die meisten völlig ausreichend. ABER ... die NuPro empfiehlt sich nicht unbedingt für stundenlange Sessions von Konzerten mit annähernder Live Lautstärke (Strömungsgeräusche des Bassreflexrohr und etwas unsaubere Spielart machen sich hier bemerkbar). Auch zur Partybeschallung ist sie somit eher ungeeignet (was jedoch den meisten bewusst sein sollte).
- Volume nicht über einen Regler für beide Lautsprecher regelbar - Die Lautstärke schwankt > Einer der beiden Lautsprecher (in meinem Fall der Rechte) muss immer etwas weiter aufgedreht werden als der Linke)
- In meinem Fall wurden die Boxen unter Vista als "Kopfhörer" erkannt und auch nicht direkt aktiviert, es erfordert ein wenig Klickerei bis sie aktiv werden
So ... solang sollte der Beitrag garnicht werden, aber ich freu mich natürlich wenn es hier einigen bei der Entscheidungsfindung hilft. Die positiven Punkte überwiegen hier eindeutig, die Negativen sind mit etwas Eingewöhnung und Testerei sowie humanem Pegelbedarf kompensierbar

Grüße, Sebastian