ch habe gerade einmal nachgemessen und ein Pärchen (worst case) liegt etwa 1,2% auseinander. Erstaunlich wie gut die anderen noch zueinander stehen; wurden wohl schon damals bei Teufel 'gematcht'.
Beide Pärchen alter Kondensator gegen neuer Kondensator, die in Serie zum Hochton geschaltet sind, liegen jeweils 1.2% auseinander? Wenn die Kapazität für beide Hochtonzweige von alt nach neu um 1.2% auseinander lag, kann man 0.1dB Unterschied im Frequenzgang erwarten, was mit ein paar Tagen zwischen dem Umbau eigentlich nicht hörbar ist. Bleibt also der Psycho-Effekt.
Sieh es mal andersherum. Wenn ein Kondensatortausch den von dir beschriebenen Effekt hätte, dann müsste doch nur jede Firma/Hersteller die von solchen "Upgrades" lebt, einen Referenzlautsprecher mit einem Umschalter zwischen den Kondensatoren auf Reise schicken. Hifi-Foren, Magazine, Nu-Days,... könnten die Weiche und Kapazitäten der Kondis inspizieren, verifizieren und unter Blind-Test Bedingungen hören.
Die Firmen/Hersteller würden Millionenumsätze generieren, wenn auf jedem Nu-Day die Hörer "schockiert" von der besseren Auflösung/Luftigkeit/Klarheit... berichten würden und das bei einer Investition von wenigen hundert Euro (für die Kondensatoren Vertreiber). Jeder Lautsprecherbesitzer würde beginnen seine Weiche zu "tunen", warum nur lassen all diese Firmen seit Jahrzehnten diese Chance verstreichen? (rhetorische Frage
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Ich wäre der erste, der einen solchen Referenz-Test-LS anfordern würde.
Mit welcher Sampletiefe hast du deine Messungen durchgeführt; war diese zu niedrig angesetzt?
Denke die verwendeten 24-bit sind mehr als ausreichend.