g.vogt hat geschrieben: Di 18. Mai 2021, 10:04
Hallo joe,
Hallo Gerald,
was mich immer mal wieder animiert ist einfach, das Du manchmal sehr pauschal behauptest, dieses oder jenes wäre nicht so, nur weil Du es Dir nicht vorstellen kannst oder es selbst noch nicht gesehen hast. Das läßt mich manchmal etwas energisch reagieren. Du wirst noch nicht erlebt haben, das dies passiert ist, bei Sachen wo Du beide Seiten betrachtest hast und erkannt hast, das es dazu auch andere Seiten und Sichtweisen gibt. Mag sein, das ich dann etwas übereagiere. Doch versuche ich zumindest deshalb trotzdem, den Gegenüber nicht anzumachen. Ich hoffe das mir das immer gelingt.
Ansonsten denke ich wir kennen uns lang genug, um zu wissen was wir vom anderen halten können.
g.vogt hat geschrieben: Di 18. Mai 2021, 10:04
Es ärgert mich einfach ein bisschen, wenn ausgerechnet aktive Radfahrer dieser m.E. künstlich aufgeblasenen Debatte Nahrung geben, die nicht weniger versucht, als den derzeit am stärksten wachsenden Markt im Bereich der E-Mobilität nachhaltig in Misskredit zu bringen. Allein in Deutschland werden inzwischen fast 2 Millionen Pedelecs im Jahr verkauft. Zumindest ein Teil dieser Fahrräder taucht auch im Verkehrsalltag auf, wo dann jeder gefahrene Kilometer einen Kilometer weniger mit dem Auto bedeutet. Ich finde, wir sollten diese m.E. positive Entwicklung nicht unbedacht zerreden.
Dazu möchte ich anmerken, das wir uns, und damit schließe ich mich mit ein, da ich für die Zukunft nicht ausschließen will, ein Fahrrad mit Unterstützung zu fahren, (man wird ja schließlich nicht jünger
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), keinen Gefallen tun, das was nicht gut ist in der Entwicklung unter den Tisch zu kehren. Ich verstehe, das es manch einem zu wenig ist, wenn die Unterstützung bei 25 Kmh abgeregelt wird. Mit den neuen Motoren ist aber zumindest der Effekt weg, dann gegen eine Wand zu treten. Alles andere was man mehr will, sollte auf legalem Weg geschehen. Sprich engagieren für die Sache und versuchen da etwas in Bewegung zu setzen. Auf allen legalen Möglichkeiten versuchen. Das wäre in meinen Augen der richtige Weg, nicht illegales Tuning. Vieleicht schafft es ja auch die EU da mal für eine Einheitlichkeit und Anpassung nach oben zu Sorgen, immerhin ist ja die Bundeskanzlerin bald nicht mehr da und es könnte dazu kommen, das sich die Gewichte innerhalb der EU verschieben. Ein Nachfolger muß es dann erstmal beweisen, das er ein politisches Schwergewicht ist, das sich an Frau Merkel messen lassen kann.
Ansonsten weiterhin viel Spaß bei jedem Kilometer, der auf zwei Rädern zurückgelegt wird.
Gruß und einen schönen Abend noch,
joe