So, einmal versuche ich es noch, dann gebe ich auf.
@Christina: Herr Nubert erklärt im Technik Satt, dass bei Lautsprecherkabeln nur der ohmsche Widerstand der Leitungen eine klangmindernde Rolle spielen kann.
Technik Satt hat geschrieben:●Zusammenfassung
Außer Leiterquerschnitt, -länge und (evtl.) -oberfläche konnten
wir in den Hörtests überhaupt nichts über Klangunterschiede
bestätigen.
Die meisten hier im Forum und auch ich stimmen dieser Einschätzung zu.
Herr Nubert hat auch deutlich erklärt, dass Klangminderung erst bei sehr dünnen Kabeln (deutlich unter 2,5 mm² bei 7m Länge) auftritt. Das heißt aber nicht, dass ein Lautsprecher mit den 0,75 mm² starken Beipackkabeln grauenhaft klingen - aber es geht etwas verloren.
Die Klangminderung entsteht durch die frequenzabhängige Impedanz des Lautsprechers - da sind die Induktivitäten und Kapazitäten wesentlich größer, als im Kabel. Daher erhält man einen frequenzabhängigen Spannungsteiler.
Herr Nubert möchte darauf hinweisen, dass das Thema Kabel nicht so pseudowissentschaftlich betrachtet werden sollte, wie es manche HIFI-Zeitschriften tun. Ein einfaches Kabel vom Baumarkt ist gut genug. Und warum sollte man mutwillig ein extradünnes Kabel wählen, wenn auch eines mit 2,5 mm² leistbar ist und dann keinen hörbaren Einfluss auf den Klang hat?
Ich wollte ursprünglich nur darauf hinweisen, dass der maximal übertragbare Strom (wie von Dir behauptet) bei Hifi-Lautsprechern kein Kriterium ist.