Habe gestern Abend eher durch Zufall (irgendein ZDF Ableger) einen wie ich finde sehr interessanten Science Ficion Film gesehen:
Ex Machine
Ich beschreibe kurz den Inhalt: ein junger Mann (Programmierer) gewinnt einen Besuch bei seinem Chef, einen sehr reichen Mann, der abgeschieden in einem perfekt isolierten HighTech Gebäude wohnt. Sein Chef hat eine hochentwickelte Suchmaschine entwickelt, mit der er später eine völlig neue KI geschrieben hat und sie in menschenöhnlichen Androiden verpflanzt, in dem Fall in einer Frau namens Ava. Der junge Mann soll nun herausfinden, ob die KI wirklich so gut ist, ob sie selbständig denkt und handelt. In diversen Sitzungen soll er das rausfinden. Immer mehr stellt sich heraus, dass er nicht wirklich gewonnen hat, sondern gezielt ausgesucht wurde. Ava ist nach seinem sexuellen Vorstellungen (die sein Chef mittels seines Suchverhaltens im Netz) entworfen hat. Sie dreht später in den Sitzungen den Spies um und fragt nun ihn aus, manipuliert beide Männer geschickt. Sie will aus dem Gebäude und findet eine entscheidende Schwäche zwischen KI und Mensch: die zwischenmenschlichen Beziehungen und schlichtweg der Sexualtrieb. So interpretiere ich jedenfalls den Film.
Der Film ist eher ruhig gehalten, kein Spektakel. Bild und Ton sehr gut.
Das Ende ist interessant, ich will den Film nochmals sehen, um das Finale besser zu verstehen. Solche Filme mag ich sehr gern, die rauschen nicht an einem vorbei. Da bleibt was hängen.
Und der Film ist gemein: die KI trickst uns irgendwann aus.
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