Das stimmt schon, aber selbst, wenn man 10 Jahre lang "nur" 1 Mio. verdient, hat immer noch ausgesorgt, wenn man (oder seine Gemahlin) nicht an Verschwendungssucht leidet.mcBrandy hat geschrieben: Di 27. Sep 2022, 14:57 Naja, jeder versucht jetzt in den 10-15 Jahren seiner Profifußballtätigkeit so viel Kohle wie möglich raus zu schlagen, um später nicht noch arbeiten zu müssen.
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Somit kann man seinem Heimatclub (so er denn nicht zweit- oder drittklassig ist) auch für ein Zehntel dessen, was man in England oder Spanien verdienen könnte, die Treue halten, ohne im Alter verhungern zu müssen.
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Die US-Amerikaner haben in ihren Profisport-Ligen mit ihrem Gehaltsdeckel ganz sicher nicht ganz unrecht. In Summe darf ein Verein nicht mehr als xx Mio. Dollar im Jahr für Gehaltszahlungen ausgeben. Engagiert man einen Mega-Star, muss man im Gegenzug drei Top-Stars verkaufen und durch durchschnittliche Spieler ersetzen.mcBrandy hat geschrieben: Di 27. Sep 2022, 14:57 Und wenn irgendwelche Vereine immer mehr zahlen, als andere, ist nach oben hin alles offen! Wer würde das nicht machen?
Hm, wenn ich für meinen Job 500k bekäme, wäre entweder der Faktor Stress ganz weit oben (habe gerade erst durch die Langzeitblutdruckmessung erfahren, dass ich nur zwei mm Quecksilbersäule unter medikamentöser Behandlung bin), oder die Inflation hat bereits zugeschlagen.mcBrandy hat geschrieben: Di 27. Sep 2022, 14:57
Wenn mir einer für meinen Job 500k pro Jahr anbieten würde, würde ich auch wechseln. Da interessiert mich die aktuelle Firma überhaupt nicht. Das Problem liegt nicht an den Spielern, sondern an den Vereinen!
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