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Diskussionen zum Thema Filme
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th4n4t0z
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Beitrag von th4n4t0z »

Predator I + II

Zur Story muss ich wohl nicht viel sagen. Außerirdischer macht Jagd auf Beute der ganz besonderen Art: Menschen. Der erste Teil spielt im Jungel, der zweite in L.A.
Insgesamt fand ich den ersten Teil besser als den zweiten. Arnie als Soldat ist einfach cooler als der Cop. Am zweiten Teil störte mich auch, dass der Mensch eigentlich viel zu gut gegen den Predator wegkommt. Im ersten Teil kommt die Übermacht des Predators in meinen Augen besser zum Ausdruck. Während der Predator im ersten Teil eigentlich nur durch maßlose Überheblichkeit in Gefahr gerät, wirkt es - finde ich zumindest- im zweiten Teil mehr so, als hätte der Cop eine größere Chance. Ist vielleicht aber auch nur meine Interpretation.
Ich würde mal sagen, der erste Teil bekommt ne 8 / 10, der zweite 7,5 / 10. Alles allerdings sehr subjektiv, die Predatoren sind einfach cool 8)
Nubox481fan
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Beitrag von Nubox481fan »

Zimmer 1408 (BD)

Nach einem Roman von Stephen King. Mit John Cusack , Samuel L. Jackson unnd Tony Shalhoub(MONK) in Nebenrollen.

Was gibts über den Film zu berichten? Denk denk ach ja es fällt mir wieder ein. Ein meuchelndes Zimmer indem keiner länger als ne Stunde überleben soll. Gerade das richtige Quartier für einen Autor der über Spukhotel's berichted. Um jeden Preis will Mike Enslin(John Cusack) in dem Zimmer übernachten doch erstmal drin ändert er seine Meinung recht schnell. Tja das teuflische Zimmer will ihn nicht gehen lassen. So ein Pech aber auch - hätte er mal lieber auf Samuel L. Jackson den Hotelmanager gehört.

Kein schlechter Film allerdings hab ich die ganze Zeit auf ein paar richtige Schockeinlagen gewarted. Vergebens.

Die Schauspieler machen Ihren Job recht gut.

7.5
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mr.black
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Beitrag von mr.black »

Push

naja - Dakota Fanning wurde eine Synchronstimme verpasst als wäre Sie eine 30-jährige.
Auch der Film selbst, ist mir klar dass dieser kein Kino fand.

Gerademal der Sound und die Effekte retten Durchschnitt 5/10 und dass aber nur gut gemeint :?

Grüsse Mr.Black 8)
Zuletzt geändert von mr.black am Mo 5. Okt 2009, 13:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Blap
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Beitrag von Blap »

36 Stunden in der Hölle

1943 bauen die amerikanischen Streitkräfte immer grösseren Druck gegen die japanischen Truppen auf, der zweite Weltkrieg wütet auch im Pazifik wild und erbarmungslos. Eine kleine Insel wurde flächendeckend von der US Air Force bombardiert, jeglicher Widerstand sollte damit auf dem strategisch wichtigen Eiland ausgeschaltet werden. Um den Erfolg der Mission zuverlässig überprüfen zu können, schickt man fähigen Captain Stern (Richard Harrison) mit einer kleinen Einheit auf die Insel. Über der Insel liegt eine nahezu unheimliche Stille, alles sieht nach einem gemütlichen Ausflug ins Grüne aus. Doch der Schein trügt gewaltig! Gut versteckt haben einige japanische Soldaten den Bombenhagel der Amerikaner überlebt. Unter Führung des fanatischen Major Koshiro (George Wang) beginnen die Verteidiger damit den Invasoren übel auf die Pelle zu rücken. Die Reihen des Amis lichten sich beständig, zusätzlich steht bald das nächste Flächenbombardement an. Kann Captain Stern zumindest einen Teil seiner Männer lebendig aus dieser Hölle führen...???

Einem grossen Fan von Kriegsfilmen -besonders WWII-Beiträge haben es mir sehr angetan- passt ein Werk wie "36 ore all'inferno" (1969) natürlich prima auf den persönlichen Speiseplan. Roberto Bianchi Montero hat einen zwar wenig einfallsreichen, aber durchaus unterhaltsamen Kriegs-Actioner auf die Beine gestellt. Zieht man den Vorspann und die gesprochene -mit Stock Footage unterlegte- Einleitung von der Laufzeit ab, bleiben lediglich um die 72 -vielleicht auch eine Minute mehr, ich habe es nicht mehr ganz genau in Erinnerung- Minuten Film übrig. In diesem Fall wirkt sich die sehr überschaubare Spieldauer keinesfalls nachteilig aus. Nach der Einleitung geht es flott zur Sache, schnell sind die US-Truppen auf der besagten Insel, wenig später fliegen die Kugeln durch die Luft. Der Plot funktioniert nach dem "Zehn-Kleine-Negerlein-Prinzip", IMHO spricht nichts gegen diese bewährte und immer wieder unterhaltsame Treiben, wenn das Ergebnis in sich schlüssig und kurzweilig ausfällt. Von daher möchte ich "36 Stunden in der Hölle" seine Einfachheit nicht ankreiden. Ganz offensichtlich geht es hier nicht darum eine wichtige Message unters Volk zu bringen, der Film möchte Fans des Genres unterhalten, nicht mehr und nicht weniger. Die Darsteller hinterlassen einen soliden aber austauschbaren Eindruck. Richard Harrison macht sich als "B-Movie-Hero" immer gut, egal ob in Sandalen, Cowboystiefeln oder mit Kampfstiefeln, Uniform und Stahlhelm bekleidet. George Wang gibt den üblichen, fanatischen Asiaten, besonders aus dem großartigen "Sartana - Noch warm und schon Sand drauf" habe ich ihn in sehr guter Erinnerung. Die Damenwelt wird hier durch Pamela Tudor vertreten. Nett, jedoch ohne nennenswerten Lechz- und Ächzfaktor (der hier sowieso nicht Not tun würde).

Mir liegt der Film als DVD von VZM vor. Die gebotene Bildqualität geht in Ordnung, obwohl Streifen die durchs Bild laufen den guten Eindruck ein wenig dämpfen. Diese treten aber nicht in den Vordergrund, auf einem kleinen Fernseher oder bei einem recht weiten Betrachtungsabstand fallen sie vermutlich gar nicht erst auf. Die Alterfreigabe ab 16 Jahren erscheint vielleicht ein wenig überzogen. Da aber ab und an ein wenig geblutet und gestorben wird ist diese Freigabe zumindest nachvollziehbar, obwohl es meiner Meinung nach auch mit einer Freigabe ab 12 Jahren getan wäre. Weil nur ein paar Taler für diese Veröffentlichung verlangt werden, darf der Kriegs/Italo/B-Movie Fan durchaus mit einer Anschaffung liebäugeln. "36 Stunden in der Hölle" ist kein Film den man unbedingt gesehen haben muss, die angesprochene Zielgruppe darf sich aber über ein kleines, erbauliches Stück gepflegter Unterhaltung freuen!

6/10 Fanpunkte ...die einen dicken Sympathiebonus beinhalten.
Ich bin zwar ein Radikaler, aber mehr noch bin ich ein Lüstling! (Lady Snowblood 2: Love Song of Vengeance)
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Blap
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Beitrag von Blap »

Truck Turner

Der ehemalige Footballstar Truck Turner (Isaac Hayes) verdient seine Brötchen inzwischen als Kopfgeldjäger, fängt mit einem Kumpel Kautionsflüchtlinge ein. An einem besonders heissen Fall droht er sich allerdings die Finger zu verbrennen. Als er einen flüchtigen Zuhälter in Notwehr erschiesst, sinnt die ehemalige Oberstute des Getöteten auf blutige Rache. Eigentlich möchte sich keiner mit Truck Turner anlegen, jedoch verspricht sein Tod eine Menge Kohle einzubringen. Besonders der fiese Zuhälter Blue (Yaphet Kotto) könnte dem Kopfgeldjäger gefährlich werden, denn er hetzt dem harten Burschen gleich ein komplettes, professionelles Killerkommando auf den Hals...

"Truck Turner" (1974) von Regisseur Jonathan Kaplan trägt in Deutschland den Titel "Chicago Poker". Der Streifen ist ein Blaxploitation Hammer allererster Kajüte, hier bleibt kein Auge trocken! Zwar mag Isaac Haynes nicht unbedingt ein großartiger Schauspieler sein, doch die Rolle des coolen Kopfgeldjägers ist dem Typ perfekt auf den Leib geschneidert, grandios! Yaphet Kotto -Bond Fans aus "Live and let die" (1973) bekannt- ist eine sichere Bank, dank seiner fiesen Fratze taugt er allerbestens zum Oberbösewicht. Überhaupt geht es bei dieser Sause recht rustikal, grobschlächtig zur Sache. Die Dialoge und Sprüche sorgen für unzählige Lacher, die deutsche Synchronisation ist ebenfalls sehr zu empfehlen, offener Rassismus und Sexismus, politisch völlig inkorrekt, einfach herrlich! Geballert und geprügelt wird selbstverständlich auch, die Action kommt sehr bodenständig daher, wirkt dadurch nachvollziehbar und packend. Blutig wird es sowieso, denn wo es einschlägt da sprazzelt es auch, so wie es sich gehört. Die musikalische Untermalung macht ebenso Freude, sie ist von schwülstig-schleimiger Ekelhaftigkeit. Diese Art Musik würde ich mir ohne den Film sicher nicht anhören wollen, doch hier passt sie wie die abgefeuerte Kugel in die blutige Fleischwunde!

Wer dreckige 70er Action liebt kommt an "Truck Turner" nicht vorbei, Blaxploitation Fans sowieso nicht! Die DVD von MGM bietet den für dieses Label üblichen Standard. Gute Bildqualität, leider keine bzw. kaum Extras, generell etwas lieblose Aufmachung. Immerhin gibt es diesmal einen Trailer zu bewundern. Da es die Scheibe für kleines Geld gibt, kann man also bedenkenlos zugreifen, solche Filmschätzchen sind bekanntlich unbezahlbar!

Isaac rockt die Hütte! Dreckig, räudig, angenehm! Sehr gut = 8/10 (Tendenz steigend)
Ich bin zwar ein Radikaler, aber mehr noch bin ich ein Lüstling! (Lady Snowblood 2: Love Song of Vengeance)
pleio
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Beitrag von pleio »

Boy A
Junge wird In siner Kindheit zu 10 Jahren Haft verurteil weil er ein Mädchen umgebracht hat.
Nun versucht er wieder, nach einer Resozialisierung, im Leben fuß zu fassen.

Der Film wird sehr schön mit Schnitten zwischen der aktuellen Zeit und der Kindheit miteinander verknüpft
so das sich langsam das ganze bild zusammensetzt.
Ein wirklich nahegehender Film da die Thematik schon sehr gut angegangen wird und der Protagonist
das ganze auch gut rüberbringt.

Wertung 8/10

"How I Met Your Mother"
Kein Film sondern eine Serie. Hab mir jetzt in kürzester Zeit 4 Staffeln reingezogen und das ich nicht einfach
aufhören konnte ist schon ein Zeichen wie gut die Serie ist.
Ted erzählt seinen Kindern (2030) wie er ihre Mutter in unserer heutigen Zeit getroffen hat.
Bin jetzt bei 3,5 Staffeln durch und bis jetzt hat er sie noch nichtmal getroffen :-)
Wer Serien wie Friends mag wird auch an dieser seinen Gefallen finden.
Zur deutschen synchro kann cih leider nix sagen da ich sie nur auf engl. gesehen hab. Hier fallen aber soviele
Wortwitze das ich mir nicht vorstellen kann wie das auch nur ansatzweise funktionieren soll.

Wertung bisher 9/10
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Blap
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Beitrag von Blap »

Disturbia

Seit Kale (Shia LaBeouf) den tragischen Unfalltod seines Vaters miterleben musste, läuft der junge Bursche ein wenig aus der Spur. In der Schule boxt er einen Lehrer um, der starke Arm des Gesetzes verurteilt ihn zu drei Monaten Hausarrest. Damit nicht gemogelt werden kann muss Kale eine elektronische Fussfessel tragen, er kann sich in einem Umkreis von ca. 30 Metern bewegen, mehr ist nicht drin. Der Arrest wird schnell langweilig, vor allem weil Mama Julie (Carrie-Anne Moss) -angepisst vom asozialen Verhalten ihres Sprösslings- Onlinezocken und Downloads unterbindet. Kale beginnt seine Nachbarschaft zu beobachten, besonders die gerade zogezogene Familie hat es ihm angetan, denn Töchterchen Ashley (Sarah Roemer) gefällt dem gelangweilten Knaben extrem gut. Eines Tages hört er von einem Verbrechen, bei dem ein zerbeulter Ford Mustang eine Rolle gespielt haben soll. Nachbar Mr. Turner (David Morse) fährt genau solch ein Modell, die Farbe stimmt überein und eine Beule ist an der betreffenden Stelle ebenfalls vorhanden. Gemeinsam mit Ashley und seinem Kumpel Ronnie (Aaron Yoo) beginnt Kale damit den besagten Mr. Turner genauer unter die Lupe zu nehmen. Turner zeigt sich davon wenig angetan, doch was lauert tatsächlich hinter der Fassade des biederen Gesellen, verennen sich die Jugendlichen lediglich in wirre Phantasien...???

"Disturbia" ist eine sehr positive Überraschung. Die DVD habe ich bereits vor über als einem Jahr angeschafft, irgendwie stand sie seither vergessen im Regal der jungfräulichen Scheiben. Während der ersten Minuten beschlich mich ein wenig das ungute Gefühl, nun rund 100 Minuten die nervige Fratze eines frustierten Teenies ertragen zu müssen. Diese Befürchtung zerstreute sich glücklicherweise recht schnell, denn die Hauptfigur Kale entwickelt sich im Verlaufe des Films und seine Motivation wird nachvollziehbar, das Bürschlein wird sogar ziemlich sympathisch. Gleiches gilt für die Charaktere Ashley und Ronnie, die zwar auch teilweise die üblichen Verhaltensmuster aus Teenie-Filmchen zeigen, sich aber letztlich doch deutlich von den 08/15 Hohlkörpern angenehm abheben. Carrie-Anne Moss gibt die angefressene Mutter überzeugend und David Morse ist richtig, richtig gut! "Disturbia" bietet zwar nicht wirklich etwas Neues, aber der Mix aus Thriller und Teenie-Film ist sehr überzeugend gelungen. Man verbeugt sich vor Hitchcock und verzichtet auf ausufernde Platt- und Dummheiten diverser Teenie-Filme. Der Film kommt ohne jegliche Hänger daher, bleibt durchweg spannend und sorgt sogar für ein paar kleine Schockmomente.

Hier wurde alles richtig gemacht. Ein durch und durch liebenswerter, sympathischer Film. Meine Erwartungshaltung war recht neutral, umso angenehmer bin ich von diesem Werk überrascht, sehr schön! Die DVD gibt keinen Anlass zur Kritik, das Bild ist ordentlich und ein wenig Bonusmaterial ist mit an Bord. "Disturbia" möchte ich durchaus als kleine Perle bezeichnen, der Film sollte in keiner Sammlung fehlen!

Sehr gut = 8/10
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mr.black
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Beitrag von mr.black »

DEFIANCE

Daniel Craig und Liv Schreiber glänzen in Topform. Auch tonal 8/10 :wink:

Grüsse Mr.Black
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Beitrag von Blap »

Nail Gun Massacre

Eine Gruppe Bauarbeiter überfällt eine Frau und schändet sie brutal. Einige Monate nach diesem schrecklichen Vorfall beginnt eine unheimliche Mordserie. Ein Killer in schwarzer Kluft, getarnt mit einem schwarzen Motorradhelm, tötet reihenweise Menschen mit einer Nagelpistole. Der Sheriff tappt im Dunkeln. Der örtliche Mediziner ermittelt ein wenig cleverer, kommt zunächst allerdings auch nicht recht vorwärts. Derweil gibt es immer mehr Opfer, auch wer im Freien nagelt wird vom Killer genagelt. Einige der getöteten Typen sind Bauarbeiter, jedoch beschränkt sich der Kreis der Getöteten nicht auf diese Personengruppe. Kann der sadistische Massenmörder gestoppt werden...???

"The Nail Gun Massacre" (1985) ist ein unglaublich bescheuerter Trasher aus den USA. Die Optik des Killers ist eigentlich recht gut gelungen, doch der mit Tape beklebte Helm offenbart umgehend mit welchem Kaliber von Sause man es hier zu tun bekommt. Die Morde sind lediglich moderat blutig, für mehr Mett fehlte es vermutlich an Phantasie und Können. Highlight sind die beknackten Kommentare des Nagelpistolenkillers, die zusätzlich mit einer Art Echo und Hallsuppe unterlegt sind, totaler Fall von Sprung in der Schüssel. Die Auflösung der Story ahnt man sofort, was aber nicht wirklich stört, denn das gesamte Machwerk ist sowieso völliger Mumpf. Die "Leistungen" einiger Darsteller sind völlig unfassbar, selbst für einen Trashfilm werden hier ungeahnte Tiefpunkte erreicht.

Die DVD aus der Trash Collection von CMV zeigt in Film in brauchbarer Bildqualität. Ein "Problem" sind die Tonspuren. Bei der englischen Spur sind die Stimmen recht weit nach "hinten" gemischt, ferner nuscheln die hirntoten Akteure ständig, dadurch kann man manche Dialoge nur erahnen. Die deutsche Synchro ist bodenlos grausam, selbst der häufig strapazierte Begriff "Porno-Synchro" erscheint in diesem Zusammenhang wie ein Kompliment. CMV hat im Rahmen der Trash Collection einige herrliche Knaller verfügbar gemacht, dieses armselige Genagel gehört aber ohne Zweifel zum absoluten Bodensatz der Reihe.

"Eigentlich" kann man hier nur -mit gutem Willen- eine Bewertung im Bereich 2/10 bis 3/10 ziehen. Doch was soll ich sagen, ich habe immer wieder herzhaft über diesen Schmutz lachen müssen. In Sorge um meinen Geisteszustand vergebe ich 4,5/10, vielleicht sogar 5/10, doch eine Empfehlung kann ich selbst für Freunde des sehr schlechten Geschmackes nicht aussprechen!

Ein Griff ins Klo. Trotzdem auf eine kranke Art unterhaltsam. Quasi wie feucht abgewischt ohne dabei die Kacke an den Fingern kleben zu haben. Hakle, ich danke dir , Mahlzeit!
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AndiTimer
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Beitrag von AndiTimer »

The Transporter Blu-Ray

Der erste und beste Teil der Transporter Reihe mit Jason Statham. Einfache aber gute Unterhaltung, dazu passable Soundeffekte.

Weitere Infos unter
http://de.wikipedia.org/wiki/The_Transporter

Gruss
Andi
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