Re: Gibt es Verstärkerklang ?,1000 oder 10 Watt,alles Einbil
Verfasst: Sa 30. Nov 2013, 18:32
gelöscht ,
Boxen, Tontechnik und Klangphilosophie
https://nubert-forum.de/nuforum/
douggyheffernan hat geschrieben:Mich würde mal interessieren, was passiert, wenn man einem "Profi" eine sagen wir mal eine 20.000€ Accuphase Vor-/Endstufe hinstellt, die er auch glaubt zu hören, aber in Wirklichkeit läuft ein 100€ Verstärker und umgekehrt.
Erzaehl mal. Was hat er denn jetzt an High End bei sich. Ich war davon ausgegangen, das er noch seine Eigenbau Endstufen in Betrieb hat.Rank hat geschrieben:...
Nichteinmal der "Prediger" vom Wiener-Blindtest sieht das Thema so todernst,
denn sonst hätte David Messinger konsequenterweise nur Low-Budget-Verstärker im privaten Hörraum stehen und keine highendige Monoblöcke.![]()
Gruss Rank
Wir hier im Forum natürlichLautenist hat geschrieben:douggyheffernan hat geschrieben:Mich würde mal interessieren, was passiert, wenn man einem "Profi" eine sagen wir mal eine 20.000€ Accuphase Vor-/Endstufe hinstellt, die er auch glaubt zu hören, aber in Wirklichkeit läuft ein 100€ Verstärker und umgekehrt.
Welche "Profis"?
Mastering oder Mixing Engineers?: Die haben ganz andere Probleme als (Leistungs)Verstärkerklang.
Aufnahme Techniker: Auch nicht, die leben in der Welt der Mikrofone und Pegelanzeigen
Musiker?: Bloß nicht, gegen Musiker sind HighEnten direkt schwer rationale Meßwertfetischisten.
Also welche Profis?
Wenn der Kunde es möchte und man ihn darüber aufgeklärt hat - warum nicht. Das nennt man Luxus. Es soll ja auch schon mal vorgekommen sein, dass sich Leute an der Verarbeitung einen HiFi Gerätschaft erfreut haben oder sich sogar Gedanken zur Funktionalität gemacht haben.kdr hat geschrieben:...und ne goldene Nase hat der gute David M. mit Edel Hifi auch noch verdient , obwohl er wußte das das dem Kunden gar nix bringt![]()
Gruß an David M . , der ja gern hier rum schmökert
Sicher.mtt hat geschrieben:Edel HiFi wie du es nennst es jetzt per se nichts verwerfliches. Es ist Luxus wie so viele Dinge im Leben.
Nenn mal ein Beispiel. Du hast aber schon die Beitraege hier gelesen oder? Schau dir mal die F.A.Q an die ich verlinkt habe bzw. einige Beitraege hier.Ilmennau hat geschrieben:Klar gibt es den Verstärkerklang, davon bin ich überzeugt, und wenn nicht dann würde er erfunden werden. Neben der im Thread schon beschriebenen digitalen Vergleichsmethode gibt es ja auch bei Günther Nubert, "Technik Satt" ein Kapitel Verstärkerklang und die Beschreibung eines Schaltungsaufbaus wie man die durch einen Verstärker hinzugefügten Schallanteile hörbar machen kann.
Als Schaubild werden diese zusätzlichen Schallanteile bei jedem Verstärkertest von Audio (Balkendiagramm) oder in der Stereoplay als Verlaufsdiagramm dargestellt. Die Anteile der Verzerrungen K2 bis K9 ihre Höhe und der Anteil in Bezug auf die abgegebene Leistung machen den Verstärkerklang aus. Was resultiert ist ein gewünschtes Klangbild, das eben einen ansonsten leistungsähnlichen Pioneer von einem Yamaha Verstärker in der Vorführung unterscheidet. Das heißt für mich dann, dass es neben den objektiven Qualitätsunterschieden (absolute Leistung und Laststabilität bei Phasen- und Impedanz Schwankung) eben noch eine zusätzliche für den Hörer subjektive, bzw. für den Hersteller markenbildente Komponente gibt. Gerade die Subjektive Komponente kann man ja auch gezielt nutzen um optimale Gespanne aus Boxen und Verstärkern für sich selbst zu kombinieren.
Schlecht ist am Verstärkerklang zunächst auch gar nichts, das einzige was stört ist dass bei den Testberichten der Zeischriften die herstellerspezifische Klangabstimmung mit in das Qualitätsurteil eingeht. Darin hat die geschmackliche Abstimmung aber nichts verloren.
Du sagst, die Hersteller würden bewusst und absichtlich die Elektronik so "gestalten", dass sich ein nicht-neutrales herstellertypisches Klangbild ergibt? Also absichtlich nicht nur mess- sondern auch hörbare Verfälschungen?Ilmennau hat geschrieben:Was resultiert ist ein gewünschtes Klangbild, das eben einen ansonsten leistungsähnlichen Pioneer von einem Yamaha Verstärker in der Vorführung unterscheidet. Das heißt für mich dann, dass es neben den objektiven Qualitätsunterschieden (absolute Leistung und Laststabilität bei Phasen- und Impedanz Schwankung) eben noch eine zusätzliche für den Hörer subjektive, bzw. für den Hersteller markenbildente Komponente gibt. Gerade die Subjektive Komponente kann man ja auch gezielt nutzen um optimale Gespanne aus Boxen und Verstärkern für sich selbst zu kombinieren.
Schlecht ist am Verstärkerklang zunächst auch gar nichts, das einzige was stört ist dass bei den Testberichten der Zeischriften die herstellerspezifische Klangabstimmung mit in das Qualitätsurteil eingeht. Darin hat die geschmackliche Abstimmung aber nichts verloren.