David 09 hat geschrieben: Di 5. Apr 2022, 15:33
Im Übrigen - wieso kann ich einen PHEV nicht mit einem BEV vergleichen, wenn ich den so fahre, wie er eigentlich artgerecht betrieben werden sollte (so viel und oft laden wie geht und nur ausnahmsweise mit dem Verbrenner fahren)???
Gerne noch einmal, ich fahre den Kuga im Sommer mit einer Reichweite von 75km mit geladenen 12kwh… wenn ich das hochrechne, liege ich bei schlappen 16kwh - und das ist ein super Wert und kann mit sparsamen BEV durchaus mithalten
Auch dein Kuga verfügt über dieselben systematischen PHEV-Nachteile wie jeder andere PHEV. In einem BEV würdest du bei deiner aktuellen Fahrweise unter 13 kWh verbrauchen.
Apropos 12V-Starterbatterrie (da hast du ja vor einiger Zeit massive Probleme bei deinem PHEV gemeldet):
https://teslamag.de/news/neue-software- ... such-47246
Man stelle sich das mal bildlich vor: Damit das OTA funktioniert, müssen die Autos zuvor zum Pit Stop, um eine größere 12V-Starterbatterie zu montieren, damit das OTA selbige nicht leerzieht, weil das OTA satte 6 Stunden in Anspruch nimmt!
Der reine Download via LTE oder WLAN geht in Minuten vonstatten, aber das Update des FLASH-Speichers geht in Schneckengeschwindigkeit voran, weil VW hier mal wieder am falschen Ende gespart hat. Zudem ist mir schleierhaft, warum das Update nur im abgestellten Zustand möglich ist (das Auto ist dann 6 Stunden lang nicht mehr als Auto nutzbar). Die Konkurrenz macht es vor, wie man es richtig macht: Doppelter FLASH (zwei getrennte Partitionen, auf der einen läuft das aktuelle Betriebssystem, auf der anderen wird das neue installiert und der FLASH wird dort in Ruhe vor sich hin beschrieben und wenn der Vorgang fertig ist, benötigt es nur eines kurzem Systemsstarts (da muss das Auto dann wirklich abgestellt sein) von einigen Minuten, bis beide Partitionen sich gegenseitig synchronsiert haben. Das läuft seit Android 10 oder 11 auf jedem Smartphone, auf Spielekonsolen und fast jedem aktuellen Mainboard so, damit das Update "sauber" und schnell vonstatten geht. Aber VW hat davon noch nie was gehört? Langsam wird es echt peinlich.
Ach ja, ich habe extra noch mal geprüft, das ist KEIN April-Scherz!
https://www.auto-motor-und-sport.de/tec ... -batterie/
lalamichel hat geschrieben: Di 5. Apr 2022, 16:27
Kann ich nicht betätigen, vielleicht bei konstant 180kmh aber nicht bei 130.
Ein Auto mit 30 kW schafft keine 180 km/h!
Das mit dem Tempo 120 kann aber hinkommen. 22 kW entspricht 30 PS und damit schafft man schon Tempo 120, ist also plausibel, wenn der Luftwiderstand passt.
lalamichel hat geschrieben: Di 5. Apr 2022, 17:26
Wir haben den 72kWh 2WD, der 4WD braucht laut offiziellen Angaben 0,9kW mehr auf 100Km.
Die offizielle Reichweiten Angabe ist, 2WD 481 Km, und 4WD 460 Km.
Kann also nicht so ein gewaltiger Unterschied sein.
Denkst du! Bei WLTP kommt man kaum über Tempo 130 hinaus, was bedeutet, dass nur eine Achse angetrieben ist und man quasi nur das Mehrgewicht des zweiten Motors "mitschleppt" und somit wenig Mehrverbrauch hat. Genauso wie ein Verbrenner mit Allrad, der im WLTP auch immer nur im reinen Frontantriebsmodus fährt. Nutzt man den Allrad aber wirklich im Alltag durch Gasgeben, wird der Mehrverbrauch schnell spürbar, weil dann zwei Inverter Energie aus der Hochvoltbatterie an zwei E-Motoren liefern müssen.