Re: Gibt es Verstärkerklang ?,1000 oder 10 Watt,alles Einbil
Verfasst: Mo 2. Dez 2013, 18:39
Hast Du gut hin bekommen, dass nur noch in diesem Thread darüber diskutiert wirdHuskykiro hat geschrieben:Hier geht es nur um harte Fakten
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Boxen, Tontechnik und Klangphilosophie
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Hast Du gut hin bekommen, dass nur noch in diesem Thread darüber diskutiert wirdHuskykiro hat geschrieben:Hier geht es nur um harte Fakten
Dann bin ich in der vierten Gruppe. Es ist schon schade, dass die Diskussion so läuft, wie eigentlich immer in all' den Foren zum Thema: "Es kann keine Unterschied geben (wirklich überhaupt gar keine!), also gibt es auch keine" gegen "ich höre es aber!".horch! hat geschrieben:Bin ich der einzige hier in der dritten Gruppe? M.E. haben beide Gruppen unrecht, solange sie "real" hörbares gegen "Einbildung" setzen. Wäre einfach gut, mal die Eigenschaften des Wahrnehmungsprozesses selbst in Betracht zu ziehen, anstatt ausschließlich die Technikbassman0911 hat geschrieben: Bei diesem Thema wirds IMMER zwei Gruppen geben, da können wir reden und schreiben bis der Arzt kommt.
Prince666 hat geschrieben:Hast Du gut hin bekommen, dass nur noch in diesem Thread darüber diskutiert wirdHuskykiro hat geschrieben:Hier geht es nur um harte Fakten
Du hast natürlich recht, wenn du sagst, das der entgueltige Klangeindruck im Kopf des Betrachters entsteht. Daher bin ich generell kein Fan von Klangdiskussionen - auch bei Lautsprechern kann ich nur sagen - kauft was gefällt. Man kann auch über Lautsprecher und deren Klang nur diskutieren wenn man eine gemeinsame Grundlage/Referenz hat, die es zu vergleichen gilt. Was mich an Klangdiskussionen über Lautsprecher sehr stört, ist das fast immer der Raum assen vor ist und die Leuten eine LS für gut oder schlecht bewerten und den Raum in die Gleichung nicht mit einzubeziehen. Auch da sind Diskussion über den Klang sehr müßig und nicht zielführend.horch! hat geschrieben:Bin ich der einzige hier in der dritten Gruppe? M.E. haben beide Gruppen unrecht, solange sie "real" hörbares gegen "Einbildung" setzen. Wäre einfach gut, mal die Eigenschaften des Wahrnehmungsprozesses selbst in Betracht zu ziehen, anstatt ausschließlich die Technikbassman0911 hat geschrieben: Bei diesem Thema wirds IMMER zwei Gruppen geben, da können wir reden und schreiben bis der Arzt kommt.
Neben der Technik (Boxen und Elektronik) den Raum einzubeziehen ist sicherlich ein wichtiger Schritt; das ganze bleibt aber halbherzig und inkonsequent, wenn man dann nicht ebenfalls die Eigenschaften der Wahrnehmung mit einbezieht. Dazu mal ein Zitat aus "Sound Reproduction, Loudspeakers and Rooms" von Floyd E. Toole (der u.a. andere Forscher zitiert):mtt hat geschrieben: Was mich an Klangdiskussionen über Lautsprecher sehr stört, ist das fast immer der Raum assen vor ist und die Leuten eine LS für gut oder schlecht bewerten und den Raum in die Gleichung nicht mit einzubeziehen. Auch da sind Diskussion über den Klang sehr müßig und nicht zielführend.
Unsere Wahrnehmung ist also durchaus in der Lage durch Beeinträchtigungen durch die Raumakustik "hindurch zu hören", sich an sie anzupassen. Auch das gehört dazu, will man bei den ganzen diversen Klangdiskussionen nicht einfach einen wesentlichen Teil "vergessen"."The fact that the listening room does not have a predominant effect on quality is very largely due to the binaural mechanism" James Moir, in discussion, added, "In my view, if a room requires extensive treatment for stereophonic listening, there is something wrong with the stereophonic equipment or the recording. The better the stereophonic reproduction system, the less trouble we have with room accoustics". Knowing what we do now, these were very insightful views. Both suggest some ability to "listen through" rooms to recognize intrinsic characteristics of the source(s)
Shinn-Cunningham (2003) takes a more academic view: "While the accoustic effects of reverberant energy are often pronounced, performance on most behavioral tasks is relatively robust to these effects. The perceptual results suggest that listeners may not simply be adept at ignoring the signal distortion caused by ordinary room accoustics, but may be adapted to deal with its presence... Listeners are not only adept at making accurate judgments in ordinary reverberant environments, they are in fact adapted to the presence of reverberation and benefit from its presence in many ways."
Das ist sicherlich richtig - aber ich ziehe einen etwas anderen Schluss daraus. Man muss diesen Teil m.E. keineswegs unbedingt klein halten - man darf ihn nur nicht verleugnen! Würde man letzteres strikt beherzigen, würde sich meines Erachtens die ganze Diskussion in Wohgefallen auflösen und jeder könnte nach seiner Facon glücklich werden.mtt hat geschrieben: Keiner ist von Einflüssen seines Unterbewusstseins ganz ausgenommen - man sollte nur versuchen diesen Teil klein zu halten oder zu kontrollieren. Das ist unter anderem möglich mit Pegelabgleich und ggf. Blindtest.
Dann üb weiter.....denn soviel Holzgaumen ist nicht normal...!!!lynley!!! hat geschrieben: (und ohne das Bier zu sehen trau ich mir auch net sicher zu, da ein Kristallweizen zwischen Hellen oder Pils rauszuschmecken).
Jaja ... selber machen und staunen ...backes69 hat geschrieben:Dann üb weiter.....denn soviel Holzgaumen ist nicht normal...!!!lynley!!! hat geschrieben: (und ohne das Bier zu sehen trau ich mir auch net sicher zu, da ein Kristallweizen zwischen Hellen oder Pils rauszuschmecken).