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Verfasst: Do 23. Nov 2006, 20:28
von K.Reisach
Am meisten lohnt es sich Verstärkerklang aus dem Weg zu gehen.

Den HiFi-Bereich über weite Bereiche meiden ist eine GUTE Idee.

Verfasst: Do 23. Nov 2006, 20:42
von raw
Logan68 hat geschrieben:es lohnt eher Verstaerkerklang auf den Grund zu gehen...
Ja bitte, dann macht das mal. Vorallem die Leute, die von sich behaupten keine Theoretiker zu sein, sondern Praktiker. Die können ihre Vestärker (am heimischen PC) ganz praxisorientiert in der Praxis messen und auch anderweitig untersuchen.

Sonst wird das nichts. Geredet wurde schon viel zu viel. Gehört auch. Tut mal endlich.

Verfasst: Do 23. Nov 2006, 21:30
von Logan68
Ja bitte, dann macht das mal.
schon laengst getan. Ganz einfach mal genau hinhoeren und Nachtigall ick hoer dir trapsen....

Verfasst: Do 23. Nov 2006, 22:13
von Raptus
ramses hat geschrieben:Der einzige Unterschied bei der optischen Übertragung dürfte wohl der Jitter sein?! Der hängt unter anderem vom Taktgenerator ab.
Eine simple Messung der Bitfehlerrate beim Empfänger würde es auch hier tun. Stattdessen gehen die Hifi-Schmuddelblättchen her und machen eine Spektralanalyse der übertragbaren Wellenlängen um dann (bei einem 300 Euro Kabel) daraus den fein aufgelösten Klang abzuleiten 8O

Verfasst: Fr 24. Nov 2006, 00:56
von Flensburger
Guten Abend.
Logan68 hat geschrieben:es lohnt eher Verstaerkerklang auf den Grund zu gehen...
Ist Verstärkerklang nicht theoretisch höchst unerfreulich? Die Bezeichnung "-klang" ist dabei ja euphemistisch zu verstehen als "-verfälschung". Oder sehe ich das nicht richtig?
Ich las gerade im Hifi-Forum etwas über den Klang des Yamaha AX-596 und einem HK-Pendant. Dabei wurde dem Yamaha ein typisch hellerer Klang zugeschrieben und dem HK ein dunklerer. Der Yamaha hat übrigens weder optische Ein- noch Ausgänge aber dafür eine Pure-Direct-Schaltung, weshalb doch eigentlich nur eine reine Signalverstärkung erfolgen sollte.
Ähnliche Dinge kann man sich auch bei externen Endstufen überlegen, die ja ebenfalls keinen Eigenklang erzeugen sollten. Wenn diese Unklarheiten nicht wären, hätte ich mir schon längst einen AX-596 gekauft für ein ABL, aber nun gerade heller Klang ist sicher nicht mein Ding. Ich bin den nüchternen Denon-Klang gewohnt.
Hmmm, nur so ein paar Gedanken dazu.

Gruß,
Flensburger

Verfasst: Fr 24. Nov 2006, 07:32
von ramses
Raptus hat geschrieben:
ramses hat geschrieben:Der einzige Unterschied bei der optischen Übertragung dürfte wohl der Jitter sein?! Der hängt unter anderem vom Taktgenerator ab.
Eine simple Messung der Bitfehlerrate beim Empfänger würde es auch hier tun. Stattdessen gehen die Hifi-Schmuddelblättchen her und machen eine Spektralanalyse der übertragbaren Wellenlängen um dann (bei einem 300 Euro Kabel) daraus den fein aufgelösten Klang abzuleiten 8O
Fragt sich nur wie "simpel" sich eine solche Bitfehlerrate messen lässt. Ich für meinen Teil könnte das auf Anhieb leider nicht bewerkstelligen, schon allein deshalb nicht, weil mir ein bestimmtes Gerät fehlt :(

Interessant wäre es aber allemal!

mfg

ramses

Verfasst: Fr 24. Nov 2006, 09:38
von Raptus
ramses hat geschrieben:
Raptus hat geschrieben:
ramses hat geschrieben:Der einzige Unterschied bei der optischen Übertragung dürfte wohl der Jitter sein?! Der hängt unter anderem vom Taktgenerator ab.
Eine simple Messung der Bitfehlerrate beim Empfänger würde es auch hier tun. Stattdessen gehen die Hifi-Schmuddelblättchen her und machen eine Spektralanalyse der übertragbaren Wellenlängen um dann (bei einem 300 Euro Kabel) daraus den fein aufgelösten Klang abzuleiten 8O
Fragt sich nur wie "simpel" sich eine solche Bitfehlerrate messen lässt. Ich für meinen Teil könnte das auf Anhieb leider nicht bewerkstelligen, schon allein deshalb nicht, weil mir ein bestimmtes Gerät fehlt :(
Selbst ohne dediziertes Messgerät liesse sich die Bittfehlerrate messen:

- Audiodatei brennen, gebrannte CD auf CDP abspielen und die Daten per SPDIF am Computer aufnehmen, Daten vergleichen (vermutlich müsste man dabei noch Offset und Stille-Samples kompensieren). Natürlich misst man auf die Weise die ganze Kette.
- Besitzt man eine halbwegs anständige Audiokarte mit SPDIF in/out stöpselt man einen Loop-back zusammen und vergleicht Aus- und Eingang. Man wiederhohle das ganze für unterschiedliche Clocks. Falls man sogar 2 Multitrack Audiointerfaces hat, z.B. mit je 8 Kanälen kann man genau so viele Kabel gleichzeitig durchtesten.
- Mit etwas Knowhow kann man eine Testschaltung zusammenlöten...

Die Tests sollten über einen längeren Zeitraum laufen damit man statistisch relevante Aussage machen kann. Was dabei "länger" heisst hängt wiederum von der Fehlerhäufigkeit ab.

Hätte man sich bei der Definition von SPDIF, ADAT oder AES/EBU für die Hinzunahme von Redundanzkodierung entschieden, wäre die Bitfehlerrate (sofern nicht katastrophal) so gut wie irrelevant...

Verfasst: Fr 24. Nov 2006, 16:12
von Logan68
OT:
Ist Verstärkerklang nicht theoretisch höchst unerfreulich?
war vor allem nicht so ernst gemeint. Letztlich driftet jedes Thema zu Verstaerker-, DVD, CD-Klang zu einem kleinenem ideologischem Grabenkampf ab. Bei entsprechender Suche findet man im Nu Forum auch massenweise Beitraege von Leuten mit augenscheinlich richtig fundiertem Sachwissen, so dass dieses Thema hier eigentlich gleich geloescht werden koennte mit Verweis auf die Suchfunktion. Alles schon dagewesen.

Nicht alle Verstaerker/Receiver klingen gleich. Meine Meinung. Auf Tests wuerde ich nur zur Orientierung zurueckgreifen. Hoer Dir den Yammi an. Vielleicht gefaellt's.