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Verfasst: Mi 3. Mai 2006, 10:50
von bony
Evtl. böte sich aber auch die Bastelei am Verstärker an, sollte dieser noch keine Vorverstärkerausgänge besitzen ...

Verfasst: Mi 3. Mai 2006, 11:46
von tiad
Kann man denn nicht einfach einen vorhanden Verstärker mit Pre Out als Vorstufe incl. Lautstärkeregelung per Fernbedienung nutzen und die CM-1 an diesen Pre Out anschließen?

Gruss
tiad

Verfasst: Mi 3. Mai 2006, 11:49
von g.vogt
Hallo tiad,
tiad hat geschrieben:Kann man denn nicht einfach einen vorhanden Verstärker mit Pre Out als Vorstufe incl. Lautstärkeregelung per Fernbedienung nutzen und die CM-1 an diesen Pre Out anschließen?
natürlich, ich vermute nur, dass nisiboys vorhandener Verstärker keine Vorstufenausgänge hat - sonst wäre er auf diese Idee vermutlich schon selber gekommen.

Mit internetten Grüßen
Gerald Vogt

Verfasst: Mi 3. Mai 2006, 11:57
von tiad
Hallo Gerald,
g.vogt hat geschrieben:Hallo tiad,
tiad hat geschrieben:Kann man denn nicht einfach einen vorhanden Verstärker mit Pre Out als Vorstufe incl. Lautstärkeregelung per Fernbedienung nutzen und die CM-1 an diesen Pre Out anschließen?
natürlich, ich vermute nur, dass nisiboys vorhandener Verstärker keine Vorstufenausgänge hat - sonst wäre er auf diese Idee vermutlich schon selber gekommen.

Mit internetten Grüßen
Gerald Vogt
..ich hatte wg. mir gefragt (mein Teac ist zwar sehr spartanisch, hat aber zufällig so einen Ausgang :D).

Weitere Fragen:
* Die eingebauten Endstufen in CM-1 haben wohl jeweils eine eigene Stromversorgung. D.h. zwei Netzkabel (R, L) sind vorhanden?
* Wenn man z.B. den Teac mit ca. 2x75 Watt als Vorstufe nutzt und als Endstufe die in CM-1 eingebauten Endstufen mit je 42 Watt, ist die Leistungsabgabe an die Boxen durch die eingebauten Endstufen beschränkt oder? Eigentlich müsste doch die Vorstufe weniger Leistung und die Endstufe die höhere Leistung haben oder?

Gruss
tiad

Verfasst: Mi 3. Mai 2006, 12:15
von maks
Moment! Du darfst End und Vorstufen nicht vermischen!

Die Vorstufe ist nur zum Aufbereiten des Signals da (Quellenumschalter, Lautstärkesteller, Klangregelung) und nicht um das Signal zu Verstärken.

Die Endstufe macht dafür nix anderes als die Leistungverstärkung.

Auch die kleinen CM-1 haben als bereits eine Vor und Endstufe eingebaut, die du wohl auch nicht umgehen kannst, ausser du bastelst einen. Dann kannst du - je nach dem wo du den neuen Eingang hinbastelst den internen CM-1 Amp - eine Stereoamp als Vorstufe nehmen und die 42 Watt der CM-1 als Endstufe. Oder du umgehst den gesamten Amp der CM-1 und gehst direkt in die Frequenzweichen, dann könntest du aber besser gleich ein Pärchen NB310 nehmen.

Alles klar? :wink:

Um also deine Frage nochmal zu beantworten: Ja, bei Verwendung des TEACS als Vorstufe ist die Leistung der CM-1 das gültige. Vorstufen haben schlicht gar keine Leistung die sie Abgeben (nehmen aber natürlich ein bisl was auf ;) )

Verfasst: Mi 3. Mai 2006, 12:22
von m(A)ui
maks hat geschrieben:Oder du umgehst den gesamten Amp der CM-1 und gehst direkt in die Frequenzweichen, dann könntest du aber besser gleich ein Pärchen NB310 nehmen.
besser? Nö!

die CM-1 sind (noch) billiger wie die 310.
vielleicht würden die 310 ja ein paar cm zu tief stehen?
vielleicht hat man lieber einfarbig silberne boxenß
die überflüssigen ausgebauten Amp-module kann man sicher auch weiterverkaufen/-verwerten!

gruß

Verfasst: Mi 3. Mai 2006, 12:23
von nisiboy
Also ich versuche mal wieder etwas Grund reinzubringen:
1. Dass man das mit Bastelarbeit hinbekommt, ist zwar ok, aber auch nur bedingt eine tolle Lösung. (Da es sich bei den Lautsprechern ja anscheinend um eine Vorserie handelt: Vielleicht könnte man einfach einen passiven und einen aktiven Anschluss einbauen?)
2. Bei mir konkret war der Gedanke, dass ich mir diese CM-1 fürs Büro kaufe und die 310 verkaufe. Da ich aber gerne flexibel wäre, ob ich sie nur am Rechner anschließe oder am Verstärker zusammen mit Tuner und einem portablen MD betreibe, wären für meinen Fall diese beiden Anschlussmöglichkeiten reizvoll.
3. Ja, bzw. nein. Mein Verstärker hat keine Vorstufenausgänge. (Wie wohl die meisten)
4. Ja der Preis von zur Zeit 99,- gegenüber dem für die 310er ist eben reizvoll.
5. Ja, silber auf dem Schreibtisch ist wohl netter als der schwarze Klotz.
6. @ tiad: Ich glaube, Du machst einen Denkfehler, denn die Leistungsangabe Deiner 75 Watt am Teac meinen natürlich die Leistung der Endstufe(-n), die Du ja abschaltest, wenn Du vor den Endstufen am Pre-Out rausgehst. Wie hoch die Leistung des Vorverstärkerausgangs dann tatsächlich ist? Keine konkrete Ahnung, es wird sich wohl im Bereich von unter 1 W abspielen.

Grüße aus dem Norden

Nisiboy

Edit: Ich habe die zwischenzeitlichen Antworten versucht mit einzubauen.

Verfasst: Mi 3. Mai 2006, 12:31
von tiad
Alles klar. Ich wollte mich nur vergewissern, dass das die CM-1 an Pre Outs des externen Verstärkers angehängt werden können. Auch wenn dann "nur 42 Watt" der CM-1 werkeln würden, ist das mehr als genug.

Gruss
tiad

Verfasst: Mi 3. Mai 2006, 13:57
von Hifi-Mirko
Hallo Leute,

ich glaube, man sollte mal die Kirche im Dorf lassen. Da wird über digitale Eingänge spekuliert, über das Vorhandensein eines ABL-Schaltkreises innerhalb der Box etc. Klar, es ist ein Nubert-Produkt, welches klanglich sicherlich besser sein wird als die meisten auf dem Markt befindlichen Aktiv-Computerlautsprecher (Wobei bei mir aktiv immer noch bedeutet, daß ein Verstärker integriert ist).

Die CM-1 sind nichts anderes, als ein Päärchen 310er als Passivversion, in welche mittels eines anderen Gehäuses ein Endverstärker mit stinknormaler Bass- und Höhenklangregelung eingebaut ist. Mehr nicht. Für mich heißt das, eine 310er Box, welche direkt an die Soundkarte des PCs angeschlossen wird ohne große Spielereien.

Der Preis von 99,- Euro geht voll in Ordnung, ist aber absolut nicht als Serienpreis für eine Nubertsche Aktivbox zu verstehen, sondern als "Antesten, ob sowas in der Art im Markt eine Chance hat", Herr Spiegler hat dies am NuDay zu verstehen gegeben. Die Box ist so wie sie ist gebaut worden, weil wohl vor einiger Zeit einige Verstärkermodule gefertigt wurden, welche nun weg mussten. Für die NSF eine gute Gelegenheit, diesen Markttest durchzuführen. Bei einem Preis von 99,- Euro pro Stück, kann NSF so gut wie nix mehr verdienen. Man rechne zusammen, Gehäuse, Chassis, Weiche, Verstärkermodul, Verpackung. Dieses "Sonderangebot" ist wohl keinesfalls so zu verstehen, die Boxen so zu diesem Kurs auf den Markt zu bringen, sondern es sollen wohl die vorhandenen Boxen verkauft werden um das Lager mit Modulen zu räumen und zu sehen, ist die Box marktfähig.

Anhand dieser Daten wird wohl entschieden, man bringt die Box "regulär" auf den Markt mit evtl anderem Verstärker oder man läßt es sein. Von daher sollte man auch nicht erwarten, daß dies eine "Wunderbox" mit allen technischen Finessen ist, sondern einfach nur eine 310er, welche keinen separaten Verstärker benötigt. Regulär verkauft sollte die Box einen VK von 149,- Euro haben, was wohl betriebswirtschaftlich betrachtet durchaus nachvollziehbar ist.

Ich habe mir einen Satz gegönnt und finde, die Box ist bei einigen PC-Usern auch für 149,- Euro verkäuflich, da sie gut klingt. Aber wie gesagt, es ist keine Wunderbox.

Die Frage, welche sich die NSF stellt ist sicherlich: Braucht der Markt eine "klobige" Computerbox, ist diese in gewissen Stückzahlen zu einem gewissen Preis absatzfähig. Diese Erkenntnis soll wohl mit dieser "Testauflage" gewonnen werden. Vor allem will sich die NSF wohl die Information holen, kann ein solches Produkt Profit abwerfen?
Und die Frage ist nicht unberechtigt, denn der Markt ist voll mit PC-Lautsprechern in allen Preisklassen.

Warum ich sie gekauft habe? Ganz einfach, dringend gebraucht habe ich sie nicht. Aber es ist schon etwas "besonderes" solche PC-Lautsprecher zu haben. Klingen tun sie selbstverständlich besser als mein vorheriges Brüllwürfelsystem, für etwas Hintergrundberieselung per MP3 von der Festplatte hätten es meine alten auch getan, aber die waren halt nichts besonderes.......... (Frei nach dem Motto: Weshalb eine 200 Euro Uhr kaufen, wenn die 10 euro Casio ebenso gut die Zeit anzeigt)

Verfasst: Mi 3. Mai 2006, 14:49
von Gandalf
Ich habe mir auch ein Paar CM-1 bestellt. Eher nicht,um sie neben meine beiden TFT's zu stellen, sondern eher,um meinen MP3 Player anzuschliessen.

Die NSF sollte überlegen,ob sich die Box so nicht besser vermarkten lässt.

Die Ausmasse sind sind schon beachtlich im Verhältnis zu den sonst üblichen PC-Speakern. Und nicht jeder hat soviel Platz neben dem Monitor.
Die 42 Watt dürften sicherlich für gehobene Zimmerlautstärke ausreichen. Schliesslich sind ja die verfügbaren Endstufen ursprünglich für eine Beschallungsanlage bestimmt gewesen.