Fachkundige und individuelle Beratung ist für uns selbstverständlich - rufen Sie uns an!
Sie erreichen unsere Hotline werktags von 10:00 bis 18:00 Uhr unter der 07171 8712 0 (Samstags: 10:00 bis 12:00 Uhr). Außerhalb Deutschlands wählen Sie +49 7171 87120. Im Dialog finden wir die optimale Klanglösung für Sie und klären etwaige Fragen oder Schwierigkeiten. Das nuForum ist seit dem 19. Juli 2023 im read-only-Modus: Das Ende einer Ära: Das nuForum schließt
Sie erreichen unsere Hotline werktags von 10:00 bis 18:00 Uhr unter der 07171 8712 0 (Samstags: 10:00 bis 12:00 Uhr). Außerhalb Deutschlands wählen Sie +49 7171 87120. Im Dialog finden wir die optimale Klanglösung für Sie und klären etwaige Fragen oder Schwierigkeiten. Das nuForum ist seit dem 19. Juli 2023 im read-only-Modus: Das Ende einer Ära: Das nuForum schließt
Steile Filter ohne Phasendrehungen u. delay in Signalsumme
Steile Filter ohne Phasendrehungen u. delay in Signalsumme
Hallo,
in den nächsten Tagen möchte ich hier "Stück für Stück" einige Einzelheiten zu unserer neuen Filteranordnung mitteilen, die ich einigen unserer Besucher am nuVero-Day schon beschrieben hatte.
Die Vorarbeiten zu dieser Filtertechnik liefen parallel zur Entscheidung, mit nuVero 14 und -11 erstmals seit über 30 Jahren wieder Lautsprecher in 3-Wege-Technik zu bringen.
(Den über 40-seitigen thread "nuvero-Day" wollte ich noch in Hinblick auf dieses Thema durchsehen, hab' das aber nicht komplett geschafft.)
Die neue Filteranordnung, die im August 2008 zum Patent angemeldet wurde funktioniert tatsächlich, wird in Fachkreisen aber deswegen "einigermaßen überrascht" zur Kenntnis genommen, weil die "steile Filterung ohne group delay" bisher "als nicht machbar" galt.
Die Verbesserung des Zeitverhaltens bringt oberhalb ca. 1,5 kHz zwar keine klanglichen Vorteile, weil das menschliche Ohr in diesem Frequenzbereich auf group delay "nicht mehr sensibel" reagiert .
Für 2-Wege-Boxen bringt diese Entwicklung also nicht viel - aber bei Trennfrequenzen unter 1000 Hz (also bei 3- und Mehrwege-Lautsprechern) sind die messtechnisch sehr deutlichen Unterschiede auch hörbar und unserer Meinung auch wichtig.
Je tiefer die Trennfrequenz, desto stärker die Verbesserungen. - Damit ist also vor allem bei Sub-/Sat-Systemen ein deutlich hörbarer Fortschritt erzielbar.
Gruß,
Günther Nubert
in den nächsten Tagen möchte ich hier "Stück für Stück" einige Einzelheiten zu unserer neuen Filteranordnung mitteilen, die ich einigen unserer Besucher am nuVero-Day schon beschrieben hatte.
Die Vorarbeiten zu dieser Filtertechnik liefen parallel zur Entscheidung, mit nuVero 14 und -11 erstmals seit über 30 Jahren wieder Lautsprecher in 3-Wege-Technik zu bringen.
(Den über 40-seitigen thread "nuvero-Day" wollte ich noch in Hinblick auf dieses Thema durchsehen, hab' das aber nicht komplett geschafft.)
Die neue Filteranordnung, die im August 2008 zum Patent angemeldet wurde funktioniert tatsächlich, wird in Fachkreisen aber deswegen "einigermaßen überrascht" zur Kenntnis genommen, weil die "steile Filterung ohne group delay" bisher "als nicht machbar" galt.
Die Verbesserung des Zeitverhaltens bringt oberhalb ca. 1,5 kHz zwar keine klanglichen Vorteile, weil das menschliche Ohr in diesem Frequenzbereich auf group delay "nicht mehr sensibel" reagiert .
Für 2-Wege-Boxen bringt diese Entwicklung also nicht viel - aber bei Trennfrequenzen unter 1000 Hz (also bei 3- und Mehrwege-Lautsprechern) sind die messtechnisch sehr deutlichen Unterschiede auch hörbar und unserer Meinung auch wichtig.
Je tiefer die Trennfrequenz, desto stärker die Verbesserungen. - Damit ist also vor allem bei Sub-/Sat-Systemen ein deutlich hörbarer Fortschritt erzielbar.
Gruß,
Günther Nubert
- g.vogt
- Veteran
- Beiträge: 21807
- Registriert: Mi 13. Feb 2002, 13:36
- Has thanked: 16 times
- Been thanked: 157 times
Hallo Herr Nubert,
schön, in diesem Kreis mal wieder etwas von Ihnen zu lesen.
Ihr Beitrag führt mich gleich zur nächsten Frage:
Mit Staunen hatte ich zur Kenntnis genommen, dass es in der nuVero-Reihe sowohl 2- als auch 3-Wege-Boxen geben wird. Könnte es sein, dass ihre oben beschriebene Filteranordnung auch die Problematik der Kombination von 2- und 3-Wege-Boxen in einem Surroundsystemen beseitigt, wie Sie sie sehr anschaulich hier beschrieben hatten? Ich muss bei komplexer Mathematik meistens passen, als gefährliches Halbwissen ist aber hängengeblieben, dass Zeit- und Phasenverhalten immer irgendwie zusammenhängen.
Mit internetten Grüßen
Gerald Vogt
schön, in diesem Kreis mal wieder etwas von Ihnen zu lesen.
Ihr Beitrag führt mich gleich zur nächsten Frage:
Mit Staunen hatte ich zur Kenntnis genommen, dass es in der nuVero-Reihe sowohl 2- als auch 3-Wege-Boxen geben wird. Könnte es sein, dass ihre oben beschriebene Filteranordnung auch die Problematik der Kombination von 2- und 3-Wege-Boxen in einem Surroundsystemen beseitigt, wie Sie sie sehr anschaulich hier beschrieben hatten? Ich muss bei komplexer Mathematik meistens passen, als gefährliches Halbwissen ist aber hängengeblieben, dass Zeit- und Phasenverhalten immer irgendwie zusammenhängen.
Mit internetten Grüßen
Gerald Vogt
Setzt die Klangsegel! Auf zu neuen Hörizonten!
- elchhome
- Star
- Beiträge: 2169
- Registriert: Di 20. Mai 2003, 17:26
- Wohnort: Plauen im Vogtland
- Been thanked: 8 times
Re: "Steile" Filtercharakterist.o.delay in Signals
Hallo Herr Nubert,
das sind ja sehr interessante Neuigkeiten. Sie werden sicherlich keine weiteren Details publizieren?! Schade, aber verständlich.
Schön, daß Sie wieder mal im Forum sind...
Viele Grüße aus dem Vogtland,
Andreas
das sind ja sehr interessante Neuigkeiten. Sie werden sicherlich keine weiteren Details publizieren?! Schade, aber verständlich.
Das würde mich wirklich brennend interessieren. Ich habe zwar mit der Subwoofer-Entfernungseinstellung am AVR das Delay unterhalb der Trennfrequenz einigermaßen kompensiert, aber der Übergangsbereich ist nicht ganz clean.G. Nubert hat geschrieben:Je tiefer die Trennfrequenz, desto stärker die Verbesserungen. - Damit ist also vor allem bei Sub-/Sat-Systemen ein deutlich hörbarer Fortschritt erzielbar.
Schön, daß Sie wieder mal im Forum sind...
Viele Grüße aus dem Vogtland,
Andreas
- BlueDanube
- Star
- Beiträge: 6449
- Registriert: So 10. Mär 2002, 22:24
- Wohnort: Wien
- Has thanked: 38 times
- Been thanked: 82 times
Warum?elchhome hat geschrieben:Ich dachte nur dass die Details, durch die Patentanmeldung, spärlich sein werden.
Gerade dann kann man eigentlich alles bis ins kleinste Detail verraten, weils ja ohnehin gesetzlich geschützt ist!
@G.Nubert: Ich freue mich, wieder kompetente Hintergrundinformationen von Ihnen persönlich zu erhalten! Das war immer schon das Salz in der nuForum-Suppe!

Gruß
BlueDanube
nuVero140,nuLineCS40,RS6,NAD T778,Oppo BDP-103D,Humax ESd-160s,Technics SL-PS70,Epson EH-TW9400
nuLineCS150,Sony TA-FA3ES
nuBox311,Pro-Ject Stereo Box S2
nuPro A200,Akai EWI 5000,Dynasample XpressO
BlueDanube
nuVero140,nuLineCS40,RS6,NAD T778,Oppo BDP-103D,Humax ESd-160s,Technics SL-PS70,Epson EH-TW9400
nuLineCS150,Sony TA-FA3ES
nuBox311,Pro-Ject Stereo Box S2
nuPro A200,Akai EWI 5000,Dynasample XpressO
auch wenn man davon ausgehen kann, dass der patentantrag noch nicht durch ist (oder vielleicht gerade eben) wäre auch ersterer fall egal, da der erstantrag zählen würde 

2x nL 84 | 1x nL CS-44 | 2x nL 24
Denon AVR 3313 | Raspberry Pi3 LibrElec | Panasonic DMP-UB404
Samsung UE55C6200, Acer H6510BD, Spalluto GC-Tension 274cm
Denon AVR 3313 | Raspberry Pi3 LibrElec | Panasonic DMP-UB404
Samsung UE55C6200, Acer H6510BD, Spalluto GC-Tension 274cm
Hallo Herr Nubert,
damit haben Sie und Ihr Team zwei sich widersprechende Forderungen bei passiven Lautsprechern unter einen Hut gebracht (steile Trennung aber gleichzeitig keinen problematischen Phasenversatz zu verursachen). Der Phasenversatz ist deutlich hörbar, z. B. auch zwischen einem Sub und Standlautsprecher (habe diesbezüglich den AW-1000 mit der 122 in Stereo getestet). Ein gutes Beispiel ist die Kickbass oder Trommel/Pauken Wiedergabe - die Obertöne kommen früher als der tiefe Wumms, wenn man die Phase nicht richtig sitzen hat.
Bei der Digitaltechnik (Aktivweiche mit FIR-Filtern) gibt es nach wie vor das Problem der Gesamtlatenz (das gesamte Audiosignal verzögert sich um die längste Latenz, die in dem System verursacht wird - zwischenzeitlich gibt es dieses Problem auch bei LCD-Fernsehern, welche durch digitale Berechnungen das Bild optimieren). Ist dieses Problem bei der passiven Weichentechnik wahrscheinlich ausgeschlossen? Es ist allerdings erstaunlich wie man das Problem überhaupt in den Griff bekommen konnte (ein phasenstarrer EQ verursacht beispielsweise in unserer Software auch eine deutlich hörbare Latenz).
PS: Es ist beeindruckend wie Sie als Hersteller Barrieren überwinden, die viele HiFi High-End Hersteller erst gar nicht oder nur ungenügend zur Kentnis nehmen. Das macht Nubert in gewisser Weise so innovativ und sympathisch, denn Sie gehen alle Probleme der Lautsprecherwiedergabe öffentlich an ohne Scham zu zeigen (man bekommt auf den Technik Satt Seiten selbst als Laie einen wirklich interessanten Eindruck, warum etwas besser oder schlechter klingen kann - wo kennen wir das schon in der HiFi-Branche?).
Viele Grüsse,
Jorge
damit haben Sie und Ihr Team zwei sich widersprechende Forderungen bei passiven Lautsprechern unter einen Hut gebracht (steile Trennung aber gleichzeitig keinen problematischen Phasenversatz zu verursachen). Der Phasenversatz ist deutlich hörbar, z. B. auch zwischen einem Sub und Standlautsprecher (habe diesbezüglich den AW-1000 mit der 122 in Stereo getestet). Ein gutes Beispiel ist die Kickbass oder Trommel/Pauken Wiedergabe - die Obertöne kommen früher als der tiefe Wumms, wenn man die Phase nicht richtig sitzen hat.
Bei der Digitaltechnik (Aktivweiche mit FIR-Filtern) gibt es nach wie vor das Problem der Gesamtlatenz (das gesamte Audiosignal verzögert sich um die längste Latenz, die in dem System verursacht wird - zwischenzeitlich gibt es dieses Problem auch bei LCD-Fernsehern, welche durch digitale Berechnungen das Bild optimieren). Ist dieses Problem bei der passiven Weichentechnik wahrscheinlich ausgeschlossen? Es ist allerdings erstaunlich wie man das Problem überhaupt in den Griff bekommen konnte (ein phasenstarrer EQ verursacht beispielsweise in unserer Software auch eine deutlich hörbare Latenz).
PS: Es ist beeindruckend wie Sie als Hersteller Barrieren überwinden, die viele HiFi High-End Hersteller erst gar nicht oder nur ungenügend zur Kentnis nehmen. Das macht Nubert in gewisser Weise so innovativ und sympathisch, denn Sie gehen alle Probleme der Lautsprecherwiedergabe öffentlich an ohne Scham zu zeigen (man bekommt auf den Technik Satt Seiten selbst als Laie einen wirklich interessanten Eindruck, warum etwas besser oder schlechter klingen kann - wo kennen wir das schon in der HiFi-Branche?).
Viele Grüsse,
Jorge
-
- Star
- Beiträge: 2294
- Registriert: So 15. Apr 2007, 01:28
- Has thanked: 3 times
- Been thanked: 15 times
Das Problem der FIR-Filter Lösung bei den Aktiven wurde auch auf dem nuVero-Day angesprochen und wenn ich Herrn Nubert richtig verstanden habe, ist das einer der Vorteile seiner Lösung, denn dabei wird ja nichts verzögert, um das group delay zu verbessern. Wie das allerdings funktioniert sollte er besser selber erörtern.BlackMac hat geschrieben:Bei der Digitaltechnik (Aktivweiche mit FIR-Filtern) gibt es nach wie vor das Problem der Gesamtlatenz (das gesamte Audiosignal verzögert sich um die längste Latenz, die in dem System verursacht wird - zwischenzeitlich gibt es dieses Problem auch bei LCD-Fernsehern, welche durch digitale Berechnungen das Bild optimieren). Ist dieses Problem bei der passiven Weichentechnik wahrscheinlich ausgeschlossen?
Re: "Steile" Filtercharakterist.o.delay in Signals
Ich bin wirklich sehr gespannt auf das neue Filter!G. Nubert hat geschrieben:Hallo,
...
Die neue Filteranordnung, die im August 2008 zum Patent angemeldet wurde funktioniert tatsächlich, wird in Fachkreisen aber deswegen "einigermaßen überrascht" zur Kenntnis genommen, weil die "steile Filterung ohne group delay" bisher "als nicht machbar" galt.
Die Verbesserung des Zeitverhaltens bringt oberhalb ca. 1.5 kHz zwar keine klanglichen Vorteile, weil das menschliche Ohr in diesem Frequenzbereich auf group delay "nicht mehr sensibel" reagiert .
Für 2-Wege-Boxen bringt diese Entwicklung also nicht viel - aber bei Trennfrequenzen unter 1000 Hz (also bei 3- und Mehrwege-Lautsprechern) sind die messtechnisch sehr deutlichen Unterschiede auch hörbar und unserer Meinung auch wichtig.
Je tiefer die Trennfrequenz, desto stärker die Verbesserungen. - Damit ist also vor allem bei Sub-/Sat-Systemen ein deutlich hörbarer Fortschritt erzielbar.
Gruß,
Günther Nubert
Gruß
Kikl