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Einspielen von Lautsprechern

Verfasst: Mo 29. Mär 2004, 17:50
von Uwe M
Hallo,

Ich hätte da mal eine Frage. Des Öfteren liest man in Testberichten von Lautsprechern, dass Chassis mit Metallmembranen eine längere Einspielzeit benötigen würden. Das will mir nicht so recht einleuchten, denn die mechanisch beanspruchten Teile wie Sicken und Zentrierung unterscheiden sich nicht von denen in Chassis mit anderen Membranmaterialien.
Handelt es sich dabei um eines der nicht ausrottbaren Märchen oder steckt mehr dahinter? Wenn letzteres: Wie muss man sich das vorstellen?

Grüße,

Uwe

Verfasst: Mo 29. Mär 2004, 18:41
von 'SuperSonic'
Ich wüsste nicht einmal, dass man LS mit Polypropylen Membranen einspielen kann. Also ich glaube daran nicht.

Re: Einspielen von Lautsprechern

Verfasst: Mo 29. Mär 2004, 19:22
von Koala
Uwe M hat geschrieben:Das will mir nicht so recht einleuchten, denn die mechanisch beanspruchten Teile wie Sicken und Zentrierung unterscheiden sich nicht von denen in Chassis mit anderen Membranmaterialien.
Dafür ist ein weiteres Teil, welches extremen mechanischen Kräften ausgesetzt ist, grundlegend anders aufgebaut als bei jenen aus Nicht-Metallen: die Membrane :wink:
Ob daher Metallmembranen anders behandelt werden müssen als Membrane aus anderen Materialien? Keine Ahnung...

greetings, Keita

Verfasst: Do 1. Apr 2004, 18:53
von BASStard
Hallo,
kann leider auch keine konkrete Antwort zum Thema geben, sorry. Kann nur bestätigen, dass manche Lautsprecher nach dem Einspielen ganz anders klingen, so wars jedenfalls bei meinem Subwoofer, das ist aber denke ich nicht mit Vollbereichslautsprechern vergleichbar. Mittlerweile geht der Sub ohne (angestrengt zu klingen) ein ganzes Stück tiefer als am Anfang, als der neu war. Hab ja n Selbstbau und mein Händler meinte auch, die Membranen müssten sich erst einige Stunden "weich" spielen um den letztendlichen Klang heraus zu bekommen. Denke mal damit ist die Sicke und die Aufhängung gemeint, glaube da ist das Membranmaterial nicht das entscheidende, wie schon gesagt wurde. Aber vielleicht gibts ja auch noch ne fachmännische Erklärung zum Einspielen von Metallmembranen?? Gruß, BASStard

Verfasst: Do 1. Apr 2004, 19:02
von kenwoodfan87
bei mir habe ich am anfang auch nicht aufdrehen können, da noch kleber an der sicke geknackt hat. Nach 2 wochen waren die membranen weichgewobbelt und es hat geklungen.

Verfasst: Fr 2. Apr 2004, 00:34
von stv
kenwoodfan87 hat geschrieben:...weichgewobbelt ...
Sorry, das Wort ist einfach zum schiessen o_O

Verfasst: Fr 2. Apr 2004, 12:24
von kenwoodfan87
stv hat geschrieben:
kenwoodfan87 hat geschrieben:...weichgewobbelt ...
Sorry, das Wort ist einfach zum schiessen o_O
ich weiss :lol:

Verfasst: Fr 2. Apr 2004, 13:31
von Amperlite
Ob Märchen oder nicht - es kann nicht schaden mal für ne Stunde ein UKW-Rauschen auf die LS zu geben.

Verfasst: Fr 2. Apr 2004, 14:36
von Koala
Hm... das ist ja so, als würde man einen Neuwagen mit Standgas "einfahren" ;-) Wenn man seine Boxen einspielen möchte, sollte man das mit normalen Quellmaterialien machen, das ganze bei gemäßigter Lautstärke, die mit der Zeit gesteigert wird.

greetings, Keita

Verfasst: Fr 2. Apr 2004, 15:03
von Amperlite
Koala hat geschrieben:Hm... das ist ja so, als würde man einen Neuwagen mit Standgas "einfahren"
Wieso das?
Im Rauschen ist die Bandbreite der Frequenzen doch höher als bei manchen CDs.
Und wenn man leise anfängt und dann die Lautstärke steigert....
Gut, dabeisitzen möchte ich nicht, aber man kann ja nebenher was anderes machen.
So hab ich es bisher gemacht.
Sinn oder Unsinn sei dahingestellt.