Hallo alle miteinander,
...Die immer mal wieder in Umlauf gebrachten Andeutungen, dass es sich um ein Gerät auf der Basis eines K+H C28 handeln soll, lassen preislich ja schon Schlimmstes vermuten (das Teil liegt bei ca. 3000 Euronen )...
ich denke nicht, dass das neue, für den Endverbraucher gedachte Steuergerät des Double Bass Array in diese hohen Preisregionen vordringt. Und zwar aus folgenden Gründen:
1. Das im Labor vorhandene DBA, welches u. a. aus zwei Stück K+H C 28 besteht, dient(e) wohl der Grundlagenforschung und stellt das mess- und klangtechnische Optimum dar. Es wird, wie bereits erwähnt, mit Hilfe des PC und den entsprechenden Datensätzen, welche genau auf die Hörraumlänge und die entsprechenden Schallwandler abgestimmt wurden, programmiert. Allein dieser Aufwand ist von dem üblichen Hörer kaum zu leisten. Somit dürfte eine solch einstellintensive und hochpreisige Variante kaum angeboten werden.
2. Das im entsprechenden nu’s Letter beschriebene und abgebildete Gerät sieht völlig anders aus als die Labor-Geräte. Hier nochmal das entsprechende Bild:
Es kommt mit wesentlich weniger Bauelementen aus und besitzt relativ einfache Einstellmöglichkeiten. Somit ist es offensichtlich recht anwenderfreundlich konzipiert. Selbst wenn es nicht die Fülle der Einstellmöglichkeiten des C 28 besitzt, dürfte es bezüglich der reinen Raummodenbekämpfung im Bassbereich gehörmäßig fast das Gleiche leisten. Nebenbei: Der Erfolg der Raummodenbekämpfung hängt mit Sicherheit stärker von der optimalen Aufstellung der rückwärtigen Woofer ab als von noch so vielen Einstellmöglichkeiten am Steuergerät. Ich denke, dass kaum ein Anwender alle Woofer optimal aufstellen kann. Trotzdem ist der Effekt bei entsprechendem Musikmaterial enorm deutlich als Verbesserung hörbar. Hier spreche ich aus eigener Erfahrung mit meinen einfachen Digital-Delays und den rückwärtigen Absorber-Woofern.
3. In der NSF arbeiten Leute mit feinem Sinn für Preis-Gegenwert-Relationen. Ich kann mir deshalb kaum vorstellen, dass das im nu’s Letter abgebildete Gerät auch nur andeutungsweise in die Preisregion von 3000 € vorstößt. Vom Bauelementeaufwand vielleicht das 1,5-fache eines ATM-Moduls? Und die Entwicklungskosten? Gut zu wissen, dass bei Herrn Nubert Hobby und Beruf eine Einheit bilden...
Gruß
OL-DIE