Hi Stellvertreter,
Ist das nicht immer die bessere Methode, denn:
Nein, grundsätzlich ist es sogar die schlechtere/falsche Methode, weil...
- am Subwoofer lässt sich die Trennfrequenz viel feinfühliger einstellen als über den AVR (dort nur 10er oder 20iger Schritte)
Aber: durch die tiefe Trennung hinkt der Bass den Fronts hinterher. Das sollten moderne AVRs besser hinkriegen.
- man hat doch eigentlich gar keinen Nachteil, außer dass bei Filmbetrieb das LFE Signal leicht abgeschwächt auf die Large LS (und somit hier auch den SW) geht. Aber das kann man ja durch leichte Pegelanhebung beim SW beheben.
Richtig, die LFE-Signale werden abgeschwächt (btw: ist das eigentlich bei allen AVRs so?). Mit einem Dreh am Volume-Regler des Subs kannst Du das zwar ausgleichen, allerdings hebst Du damit natürlich auch den Anteil der tiefen Töne an, die _nur_auf den Fronts liegen (z.B. die Musik). Kurz: Du verbiegst den Frequenzgang der Fronts. In wie weit das stört, ist natürlich ne andere Frage.
Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass das heftige Rumsen der LFE-Anteile eine saubere Wiedergabe der Front-Anteile verhindert.
- zudem war es damals bei mir über den SW-Anschluss immer ein etwas wabbelnder Sound, beim Anschluss über Pre-Outs hingegen ein sehr präziser Bass.
Das habe ich auch endlich erleben dürfen - seitdem nutze ich diese Möglichkeit auch.
Es ist halt, wie sooft im Leben: man muss Kompromisse machen und sich für die Nachteile entscheiden, mit denen man besser leben kann
Gruß
-Christian