oldsql hat geschrieben:Den ersten Teil des Satzes versteh ich leider nicht.
Raummoden, oder auch Raumeigenfrequenzen sind die Frequenzen, bei denen sich in deinem Zimmer zwischen 2 parallelen Wänden stehende Wellen ausbilden können, was dann in einigen Bereichen des Zimmers zu extremen Überhöhungen und in anderen zu Basslöchern führt. Welche Frequenzen betroffen sind, wird durch die Zimmerdimensionen festgelegt, also Breite, Höhe und Länge. Dabei gibt es jeweils eine Raummode erster Ordnung, die sich folgender maßen berechnet: (340m/s) / (Raumdimension in m)
Dazu gibt es dann weitere Raummoden in dieser Dimension mit der Frequenz n * (Frequenz der 1. Raummode) mit n von 2 bis 4.
Oberhalb von 150Hz ist die Frequenz allerdings hoch genug, dass sich eigentlich in normalgroßen Zimmern keine Raummoden mehr ausbilden können, also wird die 4. Raummode häufig keinen Einfluss mehr haben.
Wie stark die Ausprägung für dich als Hörer ist, liegt daran, wo sich die Boxen befinden, wie stark sie also diese Raummoden anregen und wo sich der Hörplatz befindet.
Edgar und ich meinten, dass du, wenn dein Hörplatz genau in der Mitte des Zimmer ist, du bei den Frequenzen der 1. und 3. Raummode am Hörplatz fast nichts mehr hören wirst und bei den Frequenzen der 2. und 4. Raummode extreme Überhöhungen (10-20dB) haben wirst, wodurch dein Frequenzgang am Hörplatz aussieht wie ein Alpenpanorama.
Das hört sich dann suboptimal an, da einige Frequenzen dadurch überdeckt werden und die Instumente nicht mehr echt klingen.
Ich hoffe das war einigermaßen anschaulich erklärt, wenn du noch Fragen hast, schieß los
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Viele Grüße
Berti