Otto-Normal-Hörer ist das wahrscheinlich egal. "So schlimm wirds schon nicht sein und wenn doch, gibt's halt ein Hörgerät". Das Hörgerät hebt dann ein paar Frequenzbänder an und schon versteht man die Sprache wieder besser. Und für Musik aus dem Handy-Lautsprecher oder den Brüllwürfeln aus dem Supermarkt reicht das auch noch! Super! Es gibt natürlich auch Menschen, die zum Hören ein anderes Verhältnis haben. Zum Beispiel viele der Leute, die sich hier in diesem Forum versammeln. Bei diesen Menschen steht bewusstes Hören im Vordergrund. Viel Herzblut fließt in das Erreichen eines möglichst neutralen und präzisen Klangs im heimischen Wohnzimmer. Musik und das zugehörige Equipment sind eine Leidenschaft. Diesen Leuten gibt man ihre Lebensfreude nicht mit einer extra Portion Sprachverständlichkeit mittels Knopf im Ohr zurück.
Ich persönlich mache mir viel Gedanken über dieses Thema, seit ich vor 7 Jahren einen Hörsturz hatte und eine kleine "Delle" im Frequenzgang übrig geblieben ist. Musik (hören und machen) ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Manchmal wünsche ich mir insgeheim, dass mal jemand (wie Herr Nubert?) ein absolut lineares Hörgerät entwickelt, quasi ein ATM-Modul fürs Ohr

Macht ihr euch über so etwas auch Gedanken? Ist vielleicht schon jemand in der unglücklichen Situation, neben seinem Nubi ein paar Hörgeräte im Regal liegen zu haben?