aaof hat geschrieben:Das ist so ein Sektor, wo Nubert noch viele Betätigungsfelder hätte. Ne aktive nuVero 14 mit diesem System! 2 Steckdosen links und rechts, ein passender Netzwerkplayer und ab die Post!
Das wird die Zukunft sein und darum bin ich sicher, dass auch Nubert das im Auge hat
ThomasB hat geschrieben:Kann das Ding wirklich kein Spotify? ):
Es soll wohl kommen, aber warum man erst die anderen Dienste implementiert, die nicht so verbreitet sind, seltsam.
OL-DIE hat geschrieben:gehört zwar nicht unbedingt hier her, fällt mir aber gerade auf: Du betreibst wie ich die nuVero14 (in weiß

) an einem Marantz PM14.
An diesem Verstärker faszinieren mich nach wie vor die mechanische Solidität und die Vielzahl der Anschlussmöglichkeiten, selbstverständlich lassen sich Geräte wie das ATM-Modul und auch das Antimode 2.0 perfekt zwischen den auftrennbaren Vor- und Endverstärker einschleifen. Auch einen sehr guten Phono-Eingang gibt es noch.
Für mich ist der Marantz PM 14 der ideale Vollverstärker. Habe mir deswegen noch einen gebrauchten zweiten zugelegt, sogar die KI-Version konnte ich preisgünstig ergattern. Somit habe ich immer einen in Reserve, falls mal eine Reparatur fällig wird. Für mich ein Verstärker für die Ewigkeit.
Für mich in der PM 14 auch immer noch ein geniales Stück Technik. Alleine jedes Mal das Geräusch, wenn der Eingangswahlschalter umgelegt wird. Daher werde ich den Amp auch niemals verkaufen.
Zwei Dinge machen mich aber immer nachdenklich. Ich habe ja noch die Ur-Version, in den späteren Modifikation wurden wohl hauptsächlich die Vorstufe und auch der Poti überarbeitet. Laut einem alten Test soll das viel gebracht haben. Auch wenn ich den Zeitschriften nicht mehr so viel glaube, im Hinterkopf frage ich mich immer noch, ob ich nicht etwas Potential verschenke. Daher auch eine Überlegung mal das AM als Vorstufe zu verwenden und direkt die Endstufe zu testen. Allerdings habe ich jetzt meine Moden auch ohne AM so gut im Griff, dass ich noch vor der Investition zurück schrecke, da es ja nur sehr wenige Eingänge hat.
Leider haben die Werkstätten, die damals die Modifikationen für Marantz gemacht haben, keine Platinen mehr. Sonst hätte ich noch auf KI aufgerüstet.
Auf ebay werden noch regelmäßig die Klangregler angeboten. weißt Du warum? Gehen die oft kaputt?
nuwaveks hat geschrieben:Nein - ich werde das Gerät leider wieder zurück schicken.
Mag an meinen Ohren liegen, aber die Kiste klingt bei mir bei 320er-MP3s / wav etc. einfach flach (keine Brillianz, wenig Raum).
Ich bin im Moment auch hin und her gerissen. Als erstes habe ich nur HighResA getestet und das klang auch ganz gut. Getestet habe zwischen Apple Lossless 16 Bit und FLAC24. Mit Peter Gabriel "Scratch My Back" und Charlie Winston "Running Still", beide als Download von B&W Society Of Sound. Bei den Sachen soll es sich ja um Studio Master handeln. Die ALC16 natürlich runter gerechnet. Beide "CDs" kenne ich auch ganz gut. Getestet habe ich mit dem App von Raumfeld, also zwischen den Tracks gewechselt ohne zu wissen welches ALC und welches FLAC ist. Beide habe ich natürlich vorher auch verglichen bezüglich Lautstärke, relativ simpel, über eine Decibel App auf einem iPhone 4S getrackt, bei der App kann man ein csv exportieren und von den Daten habe ich den Mittelwert genommen. Und beide waren ziemlich gleich.
Trotzdem konnte ich z. B. bei Flume einen deutlichen Klangunterschied hören. Am Anfang das Klavier war einfach voluminöser und auch "halliger"... Wie konnte es anders ein, die für mich klar bessere Version war FLAC24.
Aber... jetzt das Aber. Mich hat im Synology Audio die Option "Transkodierung" stutzig gemacht (wobei bei der Raumfeld App das keine Rolle spielt, da der Controller streamt). Da kann man nur zwischen WAV und MP3 wählen, was ich aber natürlich nicht will, sondern FLAC24 nativ. Im Naim Forum habe ich dann gelesen, dass Synology das in einem DSM Update (> 3.2) geändert hat, weil viele UPnP Renderer mit dem nativen Flac nicht zurecht kamen, also hätte man sich auf einen gemeinsamen Nenner geeinigt, den alle UPnP Renderer unterstützten, also WAV 16/44 und mp3. DLNA und UPnP sind mMn immer noch nicht ausgereift und alle Hersteller kochen ihr eigenes Süppchen. Linn erwartet z. B., dass nach jedem Song ein "Stop" Event geschickt wird, damit dann der nächste Song gesendet werden kann. Das wäre nötig, um Gapless zu unterstützen. Die anderen Hersteller machen das natürlich nicht.
Also habe ich einen weiteren Test gemacht und Flume über DS Audio gestreamt. Und ich dachte sofort, ja jetzt fehlt wieder das volle Klangbild, wie vorhin mit ALAC16. Aber, dann habe ich die Raumfeld App gestartet, durch einen Doppel-"Klick" auf das Cover kann man sich ja das Format und Bandbreite anzeigen lassen. Von wegen WAV16, auch DS Audio hat nativ Flac gestreamt. Somit war meine Erkenntnis der Klangdifferenz von vorher fürn Hintern.
Laut Synology wird die Transkodierung nur vorgenommen, wenn vom UPnP Renderer gemeldet wird, dass man das Format nicht unterstützt.
Trotzdem war ich bis zu diesem Zeitpunkt mit dem Klang zufrieden. Auch bei einem direkten Umschalten zwischen Raumfeld und iPod Dock (Pure i20) hörte ich keinen Unterschied, Songs, die ich gut kenne, klingen gleich. Die waren aber alle ALC.
Beim Streamen von mp3s in 320 war das allerdings völlig anders. So wie Du schreibst, extrem flach, kein Raum, ganz ganz übel. Als würden durch die Konvertierung von mp3 auf 24/192 viel Müll raus kommen. Dann las ich im hifi-forum, da schreibt ja einer von Raumfeld. Und er schrieb, dass es ein Software-Fehler sei. Musik wäre 5 dB zu leise, was ich allerdings bei HighResA nicht höre. Und zudem wäre noch der linke und rechte Kanal vertauscht. Wäre mir auch nicht aufgefallen
Im Moment bin ich sehr unschlüssig. Klar konnte man für 200 € nicht viel erwarten, ist ja kein Linn für das 15fache. Aber es gibt Dinge, die mich massiv stören. Z. B. die Abstürze, wenn man die Lautstärkeregelung verwendet. Und noch schlimmer, der Equalizer, der nicht abschaltbar zu sein scheint. Das geht definitiv gar nicht. Das Teil soll einfach nur die Musik ausgeben, ohne irgendwelche Änderungen. Bezüglich flachem Klang bei mp3, das muss ich noch weiter testen. Eventuell ist es wirklich nur die Lautstärke. Bei meinem iPod Dock habe ich nie ein schlechtes Gefühl, es klingt immer gut. Das Gefühl habe ich beim Raumfeld nicht. Ich habe immer das "Gefühl" da fehlt was. Ich hoffe mal noch auf ein Update.
Gapless Playback funktioniert mit der Raumfeld App übrigens sehr gut. Mit DS Audio leider nicht. Der Sitecomp DLNA Controller, den ich auf dem iPad sehr gerne verwende, funktioniert mit dem Raumfeld auch nicht so gut. Lautstärke kann man zwar regeln, wird aber nicht erkannt, wenn man die App startet. Und die Abspielzeit wird nicht angezeigt