mtt hat geschrieben:horch! hat geschrieben:...
Das ist sicherlich richtig - aber ich ziehe einen etwas anderen Schluss daraus. Man muss diesen Teil m.E. keineswegs unbedingt klein halten - man darf ihn nur nicht verleugnen! Würde man letzteres strikt beherzigen, würde sich meines Erachtens die ganze Diskussion in Wohgefallen auflösen und jeder könnte nach seiner Facon glücklich werden.
Ich denke das wir schon einen Riesenschritt weiter kommen würden, wenn man sich für eine der beiden Möglichkeit entscheiden würde. Wichtig für eine Vergleichsdiskussion ist immer eine Diskussionsgrundlage Referenz. Es macht in meinen Augen wenig Sinn dies über persönliche Klangergüsse zu tun, indem man Produkten Fähigkeiten andichtet, die sie nicht haben. Auch wenn man das empfindet oder glaubt.
Wenn man etwas vergleicht, dann sollte mal sich auf reale und messbare Dinge beschränken.
Du siehst das aus der technischen Perspektive - die meisten Menschen haben aber gar nicht das technische Interesse für auf dieser Ebene valide Vergleiche. Sie vergleichen einfach das, was sie wahrnehmen. Sie haben - offensichtlich - auch kein Interesse, der eigenen Wahrnehmung etwa durch Blindtests näher auf die Spur zu kommen. Das ist für mich alles OK, man kann Interesse nicht erzwingen. Daneben finde ich es erst, wenn diese Leute dann die Informationen von Menschen
mit entsprechendem Interesse, sowohl von der technischen Seite als auch von der Wahrnehmungsseite, in den Wind schlagen. Jemand, der von der menschlichen Wahrnehmung keine Ahnung hat und der von der Technik keine Ahnung hat, darf wohl einen Verstärker bevorzugen - aber je detaillierter er sich über die Ursachen dieser Bevorzugung ausläßt, desto alberner wird es in der Regel. Nicht die Bevorzugung und die persönliche Wahrnehmung sind das Problem, sondern die Konstruktion von "passenden" Kausalursachen.
Die Grundregel, die jeder beherzigen sollte, ist ganz einfach: Die Tatsache, dass ich etwas höre, ist kein Beweis dafür, dass es das tatsächlich gibt.