Sehr interessant deine Wahrnehmung. Ich nehme das genau anders herum wahr.
Ich will jemanden, der die selben Lautsprecher auf seinem Schreibtisch stehen hat, einen Tipp geben, wie er sie optimal betreiben kann, werde aber direkt angegriffen, als Esotheriker hingestellt, als Laie, der zu b... ist ein Messgerät zu bedienen, siehe:
jottlieb hat geschrieben:Auch wenn es hart klingt: Dann sollte man nicht mit (evtl. ungeeigneten) Messgeräten arbeiten, von denen man nicht weiss, wie man sie zu benutzen hat und wie man die Werte zu interpretieren hat.
Allein das Wort "Elektrosmog" ruft bei mir folgende Reaktion hervor:

Dass dann etwas Emotion mitschwingt dürfte dann nicht so schwer zu verstehen sein. Das hat nichts mit sachlicher Diskussion zu tun, sondern damit, dass hier einige ihren Senf ablassen, sich mit dem Thema auch noch nie auseinander gesetzt haben, aber mich persönlich angreifen, weil ihnen meine Ansichten nicht gefallen.
Wenn jemand meint, dass ist nur Blödsinn, warum lässt er dann die Leute nicht diskutieren, die sich für das Thema interessieren (s. 1. Seite)? Man muss nicht überall seinen Senf dazu geben.
Im Hifi-Forum gibt’s auch schöne Diskussionen über Verstärker- und Kabelklang - da misch ich mich doch auch nicht ein, auch wenn ich es selbst für Humbug halte.
Wenn jemand hunderte von Euro für Kabel und CD-Entmagnetisierer etc. ausgeben will - bitte, wenn's ihm Spaß macht... ich würde mich aber nie einmischen und ihn fragen, warum er das macht, was er sich davon verspricht, ob er nicht vielleicht Fachleute fragen will (die ihm zufällig was verkaufen wollen), dass es sicher Studien gibt, die Kabelklang widerlegen, aber dass es noch viel mehr Studien gibt (finanziert von Kabelherstellern), die belegen, wie toll teure Kabel doch sind usw.
Statt Mathe und Physik (oder vielleicht dazu) wäre vielleicht die Biologie nicht verkehrt. Da lernt man, wie empfindlich Zellen sind und dass das ganze Nervensystem des Menschen auf elektrischen Reizen und bestimmten Frequenzen basieren. Wie komplex und empfindlich das alles zusammen spielt und wie leicht es auch aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann, wird vermutlich erst in Jahrzehnten vollkommen erforscht und erwiesen sein. So lange will ich aber nicht warten.
Ein schönes Beispiel noch aus der Geschichte: bereits um 1904 wurden 200 Studien veröffentlicht, dass Röntgen gesundheitsschädlich ist. 1993 wurde erst empfohlen, schwangere Frauen nicht mehr zu röntgen. Da war es aber schon lange zu spät.
Versicherungen lehnen es übrigens ab, Mobilfunkantennen zu versichern, da gesundheitliche Auswirkungen nicht ausgeschlossen werden können.
Was ich damit sagen will: vieles wissen wir nicht, vieles sollen wir auch nicht wissen, denn es geht um's Geld.