bony hat geschrieben:Viele Leute haben aber Fliesen- oder Laminatfussboden und da muss man dann die Gegenscheiben verwenden.
Eben! Aber welche Vorteile haben die teuren Spikes dann noch gegenüber den normalen Füßen? Außer natürlich, dass die Spikes auf deiner Marmorplatte hammergeil aussehen

.
Koala hat geschrieben:Laß mich überlegen... gar keine?
greetings, Keita
Also meinem bescheidenen Wissen nach schon.
Okay, ich bin weder Akustiker oder Physiker o.ä., aber bei LS geht es doch darum die Übertragung von Gehäuse-Schwingungen vom Lautsprecher an den Raum (Boden, Möbel, etc.) und umgekehrt zu verhindern!
Und durch den hohen Druckpunkt, der bei Spikes dadurch erreicht wird, dass auf einem minimalen Punkt (Spitze des Spikes) das maximale Gewicht des Lautsprechers konzentriert wird, werden die Schwingungen absorbiert. Vor allem der Bass soll dadurch klarer, sauberer und deutlicher klingen (Meiner Erfahrung nach, tut er das auch). Denn er wird nicht in erster Linie auf Mobiliar oder Gebäude übertragen, sondern er wird an den (Luft)-Raum abgegeben.
Und dieser Druckpunkt bleibt auch bestehen, wenn man die Unterlegscheiben unter die Spikes legt.
Man muss sich ja nur einmal vorstellen, das die Unterlegscheiben unendlich dünn sind. Dieser minimal Übergangspunkt bleibt trotzdem immer bestehen.
Darum verstehe ich auch die Argumente mit dem An- bzw. Entkoppeln nicht ganz so, da Spikes ja eigentlich auch „entkoppeln“.
Das Spikes nebenbei auch für eine festen Stand der Box sorgen und ein optischer Leckerbissen sind, steht doch auf einem ganz anderen Blatt.
Korrigiert mich, wenn ich mich irre.
Gruß
Ekkehart