Catwiesl hat geschrieben:
Teil 2 – Märchenhaft poetische Fassung
Es war einmal in einem gar nicht so fernen Land. Darin herrschte die Königin Vero. Das Volk liebte sie und alles was sie von sich gab ließ das Volk glücklich sein. Doch Königin Vero fand, dass sie ihr Volk noch viel glücklicher machen könnte. So beriet sie sich mit Prinz Onk, der auch ihr Schatzmeister war. Sie sprach: oh Prinz Onk, ich glaube ich könnte meinem Volke noch viel besser dienen, wenn ich nur wüsste wie. Ich habe keine Ahnung, was ich tun soll. Doch der Prinz Onk antwortete ihr: verehrteste Königin, sprecht einfach nur das, was ich euch sage, dann ist alles gut. Und die Königin machte wie ihr geheißen. Doch sie wurde immer unglücklicher.
Nach einiger Zeit fügte es sich, dass ein Mann in ihre Stadt kam. Er war kein großer starker Held, er war eher klein von Gestalt. Und dieser Mann sprach am Schlosstor vor und wollte Audienz bei der Königin. Zuerst wollte man ihn nicht vorlassen, doch der Mann wollte sich nicht fortschicken lassen und ließ nicht locker. Um Ruhe zu haben, erlaubte die Wache zuletzt einen kurzen Besuch.
So geschah es, dass er schließlich vor der Königin stand. Was ist euer Begehr? fragte die Königin. Der Mann sprach nun ganz leise, so dass die Königin sich herabbeugen musste um etwas zu verstehen. So flüsterte der kleine Mann ins Ohr der Königin. Und der gefiel, war der kleine Mann zu ihr sagte. Und sie gab ihm einen Auftrag. Der kleine Mann entschwand. Doch seine Stimme hallte noch immer im Ohr der Königin.
Einige Zeit später kamen viele prunkvolle Wagen in die Stadt. Das Volk erstaunte sich. Dem Wagen entstiegen zwei Gestalten, von edlem Wesen, wie allseits sofort bemerkt wurde. Die Wachen informierten sofort die Königin, die wiederum Befehl gab, die Fremdlinge sofort eintreten zu lassen.
Wer seid ihr? fragte die Königin. Da sprach der Jüngere der Beiden: ich bin Prinz Controllo und das ist König Power. Da sah die Königin den fremden König an und verliebte sich gar augenblicklich.
Doch das gefiel dem Prinzen Onk ganz und gar nicht und er sprach zur Königin: Erlauchte Königin, wir wissen nicht wo dieser herkommt, der sich König nennt. Wahrscheinlich verlieren wir alles Gold, das in unseren Schatzkästchen ist.
Doch Königin Vero, trunken vor Liebe, sprach: so werden wir es einfach ausprobieren. Herr König, sagt mir was ich singen soll. Und der König gab den Ton vor und die Königin sang ihr Lied. Da lief eilends das Volk zusammen und wie aus einem Munde riefen sie: so etwas haben wir noch nicht gehört. Das freute den König. Und Prinz Controllo reichte ihm einen Ton nach dem anderen, und der König stimmte ihn gewaltig an und die Königin sang dies Lied. Das Volk kniete nieder und weinte vor Glück.
So fand es sich, dass die Königin den König aufforderte zu bleiben. Und der König freite die Königin und sie sangen von nun an zusammen jeden Tag. Sie waren nun über alle Maßen glücklich, doch am meisten freute sich das Volk, das begierig mit den Ohren aufsog, was die beiden ihnen sangen.
Und Prink Onk wurde versetzt und muss nun einen kleinen Raum beschallen. Der kleine Mann wurde nie mehr gesehen.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann singen sie noch heute…